Enemy at the Gates (2001)

Enemy at the Gates (2001)

Duell - Enemy at the Gates
  1. , ,
  2. , ,
  3. 131 Minuten

Kommentare Total: 11

Du musst dich einloggen oder registrieren um einen Kommentar zu schreiben.

Sortierung:

pb

DVD-Review: Arg melodramatischer Krieg

ma

Während der Anfangssequenz erinnert Annaud's Inszenierung stark an Spielberg's "Saving Private Ryan". Auch hier hat man sich für fahle Farben, verwackelte Bilder und Dreck- und Blutspritzer auf der Kamera entschieden. Und die Musik von James Horner erinnert stark an Schindler's List. Dabei wird aber nie die Intensität von Spielberg's Eröffnungssequenz erreicht. Dies liegt auch beim Soundmix, der leider ziemlich eindimensional wirkt. Nach dieser Eröffnung mit ein paar computergenerierten Bildern und
einigen hundert Statisten konzentriert sich der Film vor allem auf den Konkurrenzkampf seiner Hauptfiguren, welcher als Thriller durchaus funktioniert. Doch leider wird der Krieg in den Hintergrund gerückt. So ganz nebenbei rennen wieder einmal einige Soldaten herum, wird ein bisschen geschossen.. Um alle Gemüter anzusprechen haben die Autoren noch einen Sub-Plot, eine Liebesgeschichte, eingeführt. Und diese steuert gnadenlos auf's Happy End zu. Schlussendlich ist Enemy at the Gates unterhaltsam, funktioniert aber nicht auf allen Ebenen. Und das viele Geld? Ich frage mich, ob sich die Produzenten damit nur neue Villen gekauft haben, denn auf der Leinwand/auf dem Bildschirm ist nichts davon zu sehen

Reservoir Dog

Klar, "Enemy at the Gates" ist anders als die üblichen Kriegsfilme, da es sich doch eigentlich nur um den einen Scharfschützen dreht. Die Atmosphäre ist dennoch wirklich schön dunkel und düster, und gespielt ist er auch ziemlich gut... Aber ob das Ganze so in ungefähr der Realität entsprechen konnte weiss ich nicht. Ein guter Kriegsfilm, mehr leider auch nicht. Die Stalingrad Sequenz hätte ruhig etwas länger als gerade mal etwa 3 Minuten sein können. Das hätte den Film in meiner Sicht noch deutlich besser gemacht.

[Editiert von 'Reservoir Dog' am 14 Apr 2004 15:33:49]

pb

Nein, an die Intensität der sagenhaften Saving Private Ryan kommt Enemy at the Gates bei weitem nicht heran. Das war ein recht blatanter Versuch, ähnliche Dramatik zu schaffen. Und, na ja, die Liebesgeschichte war nun wirklich sehr spröde...

Reservoir Dog

*hust*... Meine... oben Deine...

Reservoir Dog 😎

Warlord

..und dass man einen historisch korrekten film machen wollte, aber viele dinge hollywood gerecht zugeschnitten hat

Currahee

Ich hinde diesen Film 😈gut.
Sehr gelungene Aktionszenen, sehr packende Dramaszenen, sehr realistisch gemacht und einfach eine sehr gute Idee für einen Film!
Ich selber hätte dem Film 3 Oscars gegeben:
Schauspieler, Soundtrack und Regie

sj

@Currahee: Findest du den Film gut oder ein Meisterwerk (6 Sterne).

In meinen Augen ist er weit davon entfernt. Mich hat der Film nicht gepackt, das liegt darin, dass er an zu vielen Orten Spannung aufbauen wollte.

Filmo

Ich schliess mich mal der Meinung von Reservoir Dog an.
Die Scharfschützenthematik kommt eigentlich sehr gut rüber und am Schluss fand ichs sogar richtig spannend. Das ganze geht halt eher ein bisschen in Richtung Drama/Thriller/Biographie.

An den anderen "Stalingrad" Film kommt Enemy at the Gates aber leider bei Weitem nicht heran.

Murikov

Nun, "Enemy at the Gates" hätte meiner Meinung nach etwas besser sein können, schliesslich ist der Aufwand recht gross. Ist aber dennoch nur ein "guter" Film.

6.5/10!!

Le-Chiffre

Der Film hat mich vor allem wegen den Scharfschützen packen können. Diese Sequenzen sind auch wirklich spannend gemacht. Die Atmosphäre finde ich wie andere hier auch gelungen, aber nicht perfekt.

Grosse Abstriche muss der Film beim Ende hinnehmen. Das passt nicht zum Film, da die ganze Zeit ein Kampf zwischen den beiden Schützen geherrscht hatte. Und die Liebesgeschichte fand ich auf fehl am Platz...

3.5 Sterne wegen des Endes abgerundet.

Kommentar schreiben