Ali - Ali (2001)

Ali - Ali (2001)

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  2. 157 Minuten

Kommentare Total: 10

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pb

DVD-Review: Hat mächtig Bumms gemacht!

muri

Eigentlich gibt es wirklich nur einen einzigen Boxer, den ich auch als Person interessant finde. Und genau um diesen grossartigen Mann geht es hier.
Die Geschichte startet mit der Vorbereitung auf den ersten Weltmeisterschaftskampf von (damals noch) Cassius Clay gegen Sonny Listen. Danach bestimmen, neben dem Boxen natürlich, hauptsächlich private, religiöse und politische Themen den Film.

So wird zB. der "Uebertritt" vom Cassius Clay zum Islam und die daraus folgenden Probleme in allen Einzelheiten dargestellt.
Ebenso die Begegnungen zwischen Ali und Malcolm X. Die Story ist also keineswegs auf's Boxen beschränkt. Obwohl diverse Weltmeisterschaftskämpfe detailiert (und teilweise etwas lang) dargestellt werden.

Der Part des Ali ist Will Smith auf den Leib geschneidert worden. Noch nie hat mich dieser Schauspieler so überzeugt wie in diesem Film. Smith spielt nicht nur Ali, er ist es einfach. Der legitime Nachfolger vom "Grössten aller Grossen". Verdienterweise wurde Will Smith für diese Performance für einen "Oscar" nominiert.

Die Nebenrollen sind erstklassig besetzt. Vor allem Jon Voight und Mario Van Peebles seien hier erwähnt. Allerdings habe ich keinen einzigen Schauspieler entdecken können, der seine Rolle nicht sensationell spielt. Kleine Auftritte von Figuren wie Don King oder Martin Luther King sind hier wie das "Tüpfchen auf's i".

Einfach sehr interessant und sensationell gespielt. Als nicht so gut empfand ich hingegen die Längen, die der Film teilweise hat. Denn teils Szenen wollen und wollen einfach nicht zum Ende kommen. Ebenso ist die Story für einen "Unwissenden" wie mich, teilweise sehr kompliziert.

Das soll aber den Film nicht schlecht machen. Der Streifen hat zurecht eine Oscar-nomination verdient und ich wäre auch nicht gegen einen Gewinn der kleinen, goldenen Statue gewesen. Verdient hätte er es alle mal.

Also, für Box-fans ein Muss. Für Ali-Fans sowieso und für diejenigen, die die Biographie von Muhammed Ali nicht lesen wollen/können, sei dieser Film ebenfalls zu empfehlen.
Sehr guter Film, sensationelle Schauspieler, coole Musik. Eine sehr interessante Geschichtslektion.

pb

Zitat muri (20040205220339)

So wird zB. der "Uebertritt" vom Cassius Clay zum Islam und die daraus folgenden Probleme in allen Einzelheiten dargestellt.
Ebenso die Begegnungen zwischen Ali und Malcolm X. Die Story ist also

Eben nicht 😉, mir war das zu knapp und nur an der Oberfläche kratzend, da hätte schon noch einiges drin gelegen um dem Film mehr Tiefe zu geben.

Reservoir Dog

"Ali", ein meiner Meinung nach so ziemlich perfekter Film, mit einer wunderbaren Atmosphäre, hammermässiger Musik, und einem noch nie so genial dagewesenen Will Smith (Von "The Fresh-Prince" mal abgesehen 😊). Nun will ich auch nich einen Scheiss geglichen wie "Ich empfehle den Film allen Fans des Box-Sports" hinschreiben, sondern wirklich allen empfehlen, da wirklich jeder mal diesen Film gesehen haben sollte, ganz klar. Was ich an Filmen so schätze sind auch "Längen", "Langatmige Szenen", "Ein wenig lange Dialoge"... Das mag nicht jedem passen, aber passt perfekt in einen Film wie "Ali". Seit doch mal ehrlich : Habt ihr wirklich was ultimativ spannendes erwartet ? Falls nicht, sollte man auch die "langen" Szenen nicht als störend oder negativ ansehen. Denn wer solche Szenen langweilig finden, oder irgendwie nicht wirklich zuhört, und auf die Uhr schaut, hat in den wirklich guten Filmen eh nix verloren.

pb

resi, da bringst du was durcheinander. Längen haben nichts mit guten, ernsthaften oder dialoglastigen Filmen oder Langweile zu tun sondern mit problemen die geschichte voranzubringen, Szenen die dem Film nichts bringen, und Sequenzen die den Film in eine Richtung bringen, die unnötig ist und die auch nicht wieder aufgegriffen wird oder wenig ausgeführten oder unnötigen Dialogen. Frag mal einen Drehbuchautoren, wie schwierig es ist gute Dialoge zu schreiben.

Reservoir Dog

Es gibt immernoch zwei "arten" von Längen... Die ÖDEN, die im Film nur Langeweile schaffen, und die SCHÖNEN & RUHIGEN, die den Film umso besser machen. Und die SCHÖNEN & RUHIGEN sind auch ein wenig (nicht sehr extrem) in "Ali" vorhanden, und die könnte man ruhig erwähnen. Von ÖDEN Längen habe ich in "Ali" nix gesehen... Sorry, Sorry...

pb

aha... aber von schönen längen habe ich echt noch nie gelesen - aber ich weiss was du meinst, und das ist ja das wichtigste 😉
ich bin übrigens auch lang... aber nicht schön 😄

Ghost_Dog

ich habe mich selten so gelangweilt.

der film ist viel zu lang, und kann sich wirklich nicht entscheiden, was er eigentlich sein will. weder sportfilm noch drama sondern n wirres zwischending. die besten szenen sind im kampfring, aber auch die sind nicht erste sahne... zudem sind die rar, zwischen durch herrscht langeweile. man weiss am schluss nicht mehr über ali's beweggründe. trotz der überlänge des films ist er zu pberflächlich.

egomanen projekt von will smith, wies scheint...

pb

hä? das kann ich nun gar nicht verstehen... natürlich ist es kein sportfilm.

KoBoLd

@ Ghost_Dog Es soll ja auch nicht ein reiner Sportfilm, sondern die Biografie eines beeindruckenden Menschen sein. Ein bisschen mehr Tiefgang und der Film hätte meines Erachtens die Höchst-Wertung verdient.

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