Thir13en Ghosts (2001)

Dre13ehn Geister

Thir13en Ghosts (2001) Dre13ehn Geister

Oder: Tiefer ist nicht mal die Hölle!

Drei Engel für Cyrus

Drei Engel für Cyrus

Die Familie Kriticos wird von einem schmerzlichen Unglück heimgesucht. Bei einem schrecklichen Feuer werden nicht nur Haus, Hab und Gut zerstört, sondern auch die geliebte Frau und Mutter Jean (Kathryn Anderson) kommt in den lodernden Zungen zu Tode. Die Hinterbliebenen, ihr Mann Arthur (Tony Shalhoub) und die beiden Kinder Kathy (Shannon Elizabeth) sowie Bobby (Alec Roberts), versuchen mehr schlecht als recht ihr Leben auf die Reihe zu kriegen - der Schock über den tragischen Verlust sitzt einfach zu tief.

Am Ende des Lateins

Am Ende des Lateins

Umso überraschter ist die Familie, als sie eines Tages Besuch vom Anwalt ihres (wie sich herausstellt unter misteriösen Umständen "verstorbenen") Onkels Cyrus (F. Murray Abraham) bekommt. Laut Jurist habe der tote Onkel seinen drei Verwandten ein herrschaftliches, einigermassen prunkvolles Haus - weit ab von der normalen Zivilisation - vermacht (Erbgang usw.).

Zeit zum Aufwachen...

Zeit zum Aufwachen...

Entzückt, begeistert und total überwältigt machen sich die Kriticos und der Anwalt auf Besichtigungstour des onkel'schen Palastes. Zur Verwunderung fast aller besteht dieser jedoch keineswegs aus Stein oder Beton. Vielmehr taucht vor ihnen ein regelrechtes Kunstwerk aus Glas und Stahl auf. Bald wendet sich das Blatt der Freude zum Fetzen des Entsetzen. Ein geheimnisvoller früherer Mitarbeiter von Cyrus namens Rafkin (Matthew Lillard) und die (schöne?) Parapsychologin Kalina (Embeth Daviditz) huschen auf die Leinwand und behaupten standfest und total überzeugend, dass Onkel Cyrus im Keller des Glas-Dingsbums-Hauses 12 Geister gefangen hält.

12 Geister? Klar! Denn alleman glaubt das Gehörte subito... doch als Kathy und Bobby plötzlich vom Erdboden verschluckt werden *mampf*, erkennt Arthur, dass das Haus nebst "Gefängnis" für 12 rachsüchtigen untoten Seelen auch als teuflische Höllenmaschine dient. Eine Höllenmaschine und z'mizt drin ein paar Menschen...


Film-Rating

Man möge vorab einen Blick auf die Sternchen Bewertung werfen und sich dann anderweitigen Texten widmen. Jedes zusätzliche Wort zu 13 Ghosts ist ein Wort geprägt von Kopfschütteln und Unverständnis meinerseits. Wie zur Unterwelt kann ein Regisseur eine derart hirnlose Story willentlich auf Filmrollen spulen lassen? Doch halt! Die Story ist ja "bloss" das eine. Weitere Schlechtpunkte sind u.a.: Schauspiel = Nonsense, Langeweile, Übertreibung... ("hochkarätige Schauspieler" - wie bitte?!) Musik = unspektakulär, unergreifend... und um nochmals auf die Story zurückzukommen = Hühnerdung - obwohl dieser letztlich zu 'was zu gebrauchen ist...

Ein mikriges Hälftchen Stern vergebe ich dem Gezeigten aufgrund recht schöner Geisterhaus-Architektur (und ich schwindle dabei, dass sich die Balken biegen). Die Idee mit dem Glas, der Sichtbrillen und der Geister-Bannsprüche ist "geglückt". Damit hat's sich!

Regisseur Steve Beck sollte diesen Film eher von sich weisen *bleib weg von mir!*- auch wenn er wahrscheinlich als Einziger an sein Werk glaubt. *Eben: zuviel der Worte - Fahrstuhl ins Untergeschoss - Cut*


OutNow.CH:

Bewertung: 1.0

 

19.12.2001 / nd

Community:

Bewertung: 2.3 (81 Bewertungen)

 

 

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