Romeo Must Die (2000)

Romeo Must Die (2000)

Oakland. Feindschaft und Krieg zwischen den gefährlich mächtigen asiatischen und afrikanischen Familien. Nichts zu spassen, nichts weiter zu verlieren als die Ehre oder das Leben. (Wenns weiter nichts ist...)

Han (Jet Li), ein ehemaliger Cop, sitzt in einem Hong Konger Gefängnis. Er ist es, der seinem kriminellen Vater und seinem Bruder geholfen hat, aus Hong Kong in die USA - eben Oakland - zu flüchten (darum die Gefängnis-Masche).Vater Ch'u Sing (Henry O) und Bruder Po (Jon Kit Lee) bleiben in Oakland ihren dunklen Geschäftsverbindungen und Zielen treu. Sie und Verbündete bilden den asiatischen Familienclan. Schlecht für Po, der schliesslich tot aufgefunden wird. Schlecht für seinen Vater, dem höllische Rachegelüste hochkommen. Gegen wen? Die Afro-Americanos natürlich, denn die sind die Hauptverdächtigen im Mordfall. Han bricht nach der Nachricht des Mordes an seinem Bruder mal schnell aus dem Hochsicherheitsgefängnis aus und macht sich auf den Weg nach Oakland. (Ein weiterer Asiat in den USA...)

Und die Geschichte ist noch tiefgründiger. Ch'u Sing und seine rechte Hand Kai (Russel Wong) kontrollieren gemeinsam eine mächtige Verbindung von kriminellen Asiaten. Isaak O'Day (Delroy Lindo), der Oberguru der Afro-Amis will mit seinem Sohn Colin (D.B. Woodside) und Roth (Edoardo Ballerini), dem ehrgeizigen Businessmann, ein Geschäft der Superlative abschliessen.

So einfach es klingt - so schwierig ist es. Erstens ist da noch der Mord an Po, welcher es zu bereinigen gilt und zweitens Isaaks Tochter Trish (Aaliyah), die mit den illegalen Geschäften ihres Vaters überhaupt nichts zu tun haben will. Leider ist sie bedingt durch ihre Abstammung mitdrin und muss von einem ziemlich übergewichtigen Trottel Maurice (Anthony Anderson) beschützt werden.

Natürlich darf die romantische Komponente im Film nicht fehlen: Han trifft auf Trish - Trish trifft auf Han und so weiter. Den Rest kann man sich denken. Romeo und Julia halt. Wobei ersterer sterben soll. Ob er's dann auch tut... [nd/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
115 Minuten
Produktion
2000
Kinostart
, , - Verleiher: Warner Bros.
Links
IMDb, TMDb
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Jet Li im Glück

Kommentare Total: 5

bco

So dahin, es schlurfe.
Da - aus der Ferne,
fein, lustige Worte!
Und zu ernstem Tone,
ausserordentlich gerne,
gebet es der Kritikschale:
Sechs Sterne.
😄

gollum

Bin etwas gespalten, was diesen Film angeht. Auf die eine Seite ists ein netter Actionfilm mit etwas Klamauk und Charme. Die Hauptfiguren Jet Li und Aaliyah (dieser Augenaufschlag, huiii...) agieren prächtig miteinander, ein schönes (Eben-Nicht-)Pärchen. Dazu kommen sehenswerte Prügeleien und ein interessantes Gimmick in Form einer Röntgen-Ansicht des menschlichen Körpers, um einen bestimmten Schlag und dessen Auswirkungen genau folgen zu können. Auf der anderen Seite stehen unnütze Gesellen wie der krasse DMX, der zum Glück bloss zwei Szenen bekam - ebenfalls nicht zu verachten der echt nervige Anthony Anderson, der hier eine Mischung aus Bodyguard und Pausenclown spielt. Tut mir leid, aber ich mag den Typen einfach nicht. Die Story unterdessen ist nicht weiter der Rede wert, so dass man ruhig mal den Faden verlieren kann - naja, wen interessiert in einem Jet Li-Film schon die Story, Hauptsache, es wird ordentlich draufgehauen - und da fehlt es meiner Meinung nach etwas: Zwar gibts immer wieder Schlägereien oder ähnliches, nur sind die jeweils schon nach kurzer Zeit wieder vorbei, wobei sie selten die Qualität der Kämpfe aus "Kiss Of The Dragon" erreichen.

Janu, um sich fast 2 Stunden lang zu vergnügen, dazu sollte "Romeo Must Die" ohne grössere Schwierigkeiten reichen :)

rm

Herzlichen Dank an Seppelboy für das Herausfischen einer Trouvaille aus der Urzeit der OutNow'schen Filmrezension. Früher war das Leben leichter aber nicht alles besser.

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