Final Destination (2000)

Final Destination (2000)

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  3. 98 Minuten

Filmkritik: Untote Tote... oder tote Untote?

Alex (Devon Sawa) muss mit seinen High School Kameraden auf einen Ausflug nach Paris. Muss? Wie viele leidet Alex unter Flugangst. Nichts aussergewöhnliches. Aber bei ihm ist's anders: Zuerst sieht er diverse Zeichen eines kommenen Untergangs und als er im Flugzeug seinen Sitzplatz beschlagnahmt hat, erlebt er die Vision eines Flugzeugunglücks. Alex dreht durch. Als Mitschüler Carter (Kerr Smith) versucht ihn unter Beihilfe schlagkräftiger *aua* Argumenten zum Schweigen zu bringen, werden die beiden Streithähne zusammen mit Alex's bestem Freund Tod (Chad E. Donella), Carter's Freundin Terry (Amanda Detmer), Mitschüler Billy (Seann William Scott) und Clear (Ali Larter) und eine ihrer Lehrer, Miss Lewton (Kristen Cloke), aus dem Flugzeug geschmissen.

Kein Wunder sind die sieben auf Alex nicht gut zu sprechen. Bis halt das Flugzeug beim Start explodiert und alle Insassen ums Leben kommen. So knapp dem Tode entsprungen lenkt Alex das Interesse der lokalen FBI Agenten auf sich (inzwischen scheint ja jeder zu wissen, dass im Internet unter anderem auch Bombenbastelanleitungen zu finden sind...tsss).

Zeit vergeht, die Überlebenden errichten an der Schule ein Memorial für die Opfer. Alles scheint sich normalisiert zu haben.... Fast. Alex wird als Freak abgestempelt, vorallem nachdem er die Theorie aufstellt, dass sie den Tod nur kurzfristig überlistet haben. Fatal...istisch. Schon stirbt auch wirklich einer der Überlebenden unter äusserst fragwürdigen Umständen. Die Polizei glaubt an Selbstmord -nicht aber Alex. Er hat diesen Tod vorausgesehen. Und nicht nur das: Er weiss auch, wer der nächste sein wird. Und so kommts ähnlich wie in dem politisch unkorrekten Kinderlied... da waren's bald nur noch 3. Sterben werden wohl alle, alles nur eine Frage der Zeit. Wer das Ende des Filmes noch erleben wird... siehst du im Kino.

memento mori!

Ich habe den Film mit gemischten Gefühlen geguckt. Einerseits ist da die typische Horrorfilm-Story: Teenagers kämpfen gegen eine Übermacht an Bösen - in Falle von Final Destination ist's Mr. Death höchstpersönlich. Einem nach dem anderen wiederfährt eine noch schrecklichere Todesart. Fein... alles schon dagewesen. Der interessantere Aspekt andererseits ist jedoch die fatalistische Sichtweise des Lebens und Sterbens. Ist unser Schicksal vorbestimmt? Was passiert, wenn man sein Schicksal beeinflussen will? Der Film hat für diese Fragen eine klare und eindeutige Antwort bereit. Und dies ist die eigentliche Sache, die mir bei diesem Film Angst eingejagt hat. Hoffen wir das beste.

Von mir kriegt Final Destination 4 Sterne. Warum? Naja... ich hätte ihm auch mehr geben können. Oder auch weniger. Doch was solls... sterben tun wir ja eh ;-)

/ Thomas Hägi [th]

Kommentare Total: 18

Le-Chiffre

Joa, mir hat dieser Streifen auch ganz gut gefallen. War nicht der ultimative Knaller, aber doch gute Kost.
Mal was Anderes und nicht 08/15. Die Geschichte bietet viele Überraschungen, welche den Streifen spannend und unvorhersehbar machen.

Chemic

Alter, benütz doch die Spoiler-Tags wenn du hier frischfröhlich darüber schreibst, wer das zeitliche segnet!

CodyMaverick

Wer auf Horrorfilme steht, die auch lustig, überraschend und genial sind, ist hier genau richtig. Mit lustig meine ich in diesem Falle "ungewollt" lustig. Ich meine eher zum Beispiel die Szene wo die Blondine vom Bus überfahren wird. Dieser Tod kommt so überraschend, dass sich die meisten beim ersten mal erschrecken und nach dem ersten Shock plötzlich anfangen zu lachen.

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