Almost Famous (2000)

Almost Famous (2000)

Almost Famous - Fast berühmt
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  2. 122 Minuten

Filmkritik: Gimme more of that song!

Man schreibt in San Diego das Jahr 1973. Der 15jährige William Miller (Patrick Fugit) hat sich dank Schwester Anitas (Zooey Deschanel) grosser Plattensammlung zu einem eingefleischten Musikfan entwickelt. Doch Schwesterchen Anita zieht plötzlich für einige Jahre los, um Stewardess zu werden, und lässt Jung-William alleine mit der Mutter zurück.

Nachdem William sein Schreib- und Bewertungstalent beweisen kann (Käseblatt, irgendwo ausm Kraut), lernt er den legendären Musikkritiker Lester Bangs (Philip Seymour Hoffman) kennen. Dieser warnt ihn vor den Machenschaften der Musiker und deren Managers. Denn das Business sei ein total berechnetes, abgekartetes Spiel und fast alle Kritiker würden so à la Bestechung (materiell, emotional, hormonell...) zu guter Kritik gebracht. (Zuerst der Verstand, dann die Kritik).

Obwohl Lester zu Beginn nicht auf William setzt, lässt er ihn dennoch eine Story über Black Sabbath schreiben. Williams Mutter Elaine (Frances McDormand), eine College-Lehrerin und ein sehr strenges Elter, findet die Idee überhaupt nicht das Wahre. Nach langem hin und her fährt sie ihn dennoch zum BS-Konzert mit folgenden Worten: "Don't take drugs!"...

Und schon trifft William die ersten Groupies, inkl. Sapphire (Fairuza Balk), Polexia (Anna Paquin) und Penny Lane (Kate Hudson). Letztere findet er sofort äusserst sympathisch, obwohl etwas durchgedreht... Endlich trifft er die aufsteigende Band Stillwater: Lead-Guitarist Russel Hammond, Lead-Singer Jeff Bebe, Bass-Spieler Larry Fellows, Drummer Ed Vallencourt und ihren Manager Dick Roswell. Als sie das Konzert als Vorband zu Black Sabbath beginnen, ermöglichen sie William sogar, Backstage dabeizusein.

"Enemy" William bekommt schliesslich die wahnsinnige Möglichkeit zusammen mit Stillwater durch die USA zu touren und über sie einen Grossbericht fürs weltbekannte Rolling Stone zu schreiben. Seine Mutter findet dies natürlich alles andere als jugendfördernd... nach langen Vorwurfs-Sessions, Telefonats-Belästigungen und sich-Sorgen-machen lässt sie ihn davonziehen. Was William zusammen mit Stillwater alles erlebt, wie die Band interne Krisen und ihren Aufstieg verarbeitet... *?* *!*

Almost Famous bekommt von fast überall her nur gute Kritik. Sozusagen sehr gute Kritik. Was folgernd wir daraus, nachdem im oberen Summary von Bestechung etc. geschwafelt wurde??!?? Genau! Man wurde bestochen, egal auf welche Weise, und nun lobt die Kinowelt diesen Film.

"Ich bezeuge hiermit, dass ich nicht zu den Bestochenen gehöre. Jawohl, ich bin freidenkend, freischaffend und habe kein (eigenes) Geld. Und demzufolge mach ich mal ein ganz grässlich fieses Rating. Als Ausgleich zum Käse der restlichen Kritikerwelt. Oder auch nicht."

Ach, kurzum: Nostalgie, Woodstock, Rock, Rock und Unterhöschen. Flower Power und Sex with Everybody. Aber auch damals war man Mensch. Halt ein wenig durchgeknallt, aber Mensch. Nett, dieser Film, jedoch haut er nicht vom Hocker. Ach, kurzum: lest eine andere Kritik. Die wurde wenigstens bezahlt. Words sell!

/ nd

Kommentare Total: 2

papp

hab den film bei meiner tochter geklaut und war sehr angenehm überrascht,wenn nicht das unpassende ende wär...

nd

Filmkritik: Gimme more of that song!

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