Mission: Impossible (1996)

Mission: Impossible (1996)

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  2. 110 Minuten

DVD-Review: Der Anfang vom Grinsen

*Waaaas?*
*Waaaas?* © Studio / Produzent

Das Agentengeschäft ist hart, verworren und vertrauen kann man eh nur sich selbst. Das müssen auch die Herrschaften vom CIA feststellen, als eine Liste mit Codenamen von Top-Agenten auf dem Schwarzmarkt auftaucht. Und wenn diese den falschen Leuten in die Hände fallen würde, dann Gute Nacht Agenten. Drum wird ein Team zusammengestellt, das diese Liste besorgen soll. Eine unmögliche Mission? Nicht für Jim Phelps (Jon Voight), der ein Team zusammenstellen soll, dass diese Aufgabe bewältigen kann.

Angeführt von Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) macht sich das Grüppchen auf nach Prag, um diese Liste in einer halsbrecherischen Aktion zu schnappen. Beim Einsatz läuft allerdings einiges schief und ein Teammitglied nach dem andern wird ausgeschaltet, respektive getötet. Sei es vom Fahrstuhl erdrückt oder per Autobombo eliminiert. Die einzigen Zwei, welche diese Serie von Anschlägen überleben sind Hunt selber und die Frau von Jim Phelps, Claire (Emanuelle Beart).

am seidenen Faden
am seidenen Faden © Studio / Produzent

Zu allem Überfluss sieht sich Ethan Hunt nun in einer fast ausweglosen Situation, denn er gilt als Hauptverdächtiger des Anschlags und wird nun von den eigenen Leuten durch die Gegend gejagt. Er macht sich schlau und stellt ein eigenes Team zusammen, mit dem er dieses Drama auflösen will. Der Computermeister Luther Stickell (Ving Rhames) und Franz Krieger (Jean Reno) vervollständigen, natürlich mit Claire Phelps, die Truppe.

Nun gehts auf die Suche nach dem Übeltäter. Und wie es aussieht, muss das Team Hunt gar nicht so weit suchen, bis der Verräter entlarvt ist. Doch dieser Verdächtige kann es unmöglich sein, denn Ethan hat ihn mit eigenen Augen sterben sehen....

Wenn Brian De Palma einen Film macht, dann horchen die Filmfans weltweit auf. Der Mann hat schliesslich Klassiker wie Scarface oder Carrie bewerkstelligt und ist auch für anspruchsvolle Dramen wie Casualties of War oder The Untouchables verantwortlich. Als er sich 1996 der Neuverfilmung der TV-Serie "Kobra, übernehmen Sie!" annahm und diese mit Tom Cruise in der Hauptrolle besetzt wurde, mochte man durchaus skeptische Erwartungen haben. Allerdings hatten diese keinen Einfluss auf den Box-Office-Erfolg, denn Mission Impossible knallte an den Kinokassen voll rein und spielte bis heute allein in Amerika fast 200 Millionen Dollar ein.

Der Film hat allerdings mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, die mit der Handlung zusammenhängen. Zu konfus, zu unübersichtlich und zu verwirrt kommt die Geschichte daher. Die Twists kommen oft und verlieren je länger je mehr an Intensität und an Logik. Zwar wird man die Handlung nach Sichtung des Films sicherlich einigermassen zusammenfassen können, aber so richtig schlau wird aus dem Film kaum einer.

Was allerdings in den Köpfen der Zuschauer hängen bleibt, ist die tolle, aufgepeppte Titelmelodie, das explodierende Aquarium, die Einbruchszene am Stahlseil und natürlich der Helikopter im Tunnel. Das reicht sicherlich, um den Actionfan zu beglücken, hat aber Mühe etwas höheren Ansprüchen gerecht zu werden.

Tom Cruise hatte bis dahin die Teenierollen weitgehend abgehakt und sich auf ernstere und "härtere" Rollen konzentriert. Er macht seine Sache ganz passabel, braucht allerdings eine gewisse Zeit, bis man ihm den Agenten vollkommen abnimmt. An seiner Seite spielen viele bekannte Gesichter, von denen es Ving Rhames, neben dem Superstar Cruise selber, als einziger durch alle, inzwischen drei, Filme der Serie geschafft hat. Allerdings ist seine Rolle klar definiert und überrascht wird man von ihm nicht. Auch die Rollen von Jean Reno oder John Voight sind sicherlich gut ausgefüllt.

Fazit: Mission Impossible war 1996 der Start zu einer erfolgreichen Filmserie, die noch heute an den Kinokassen für Furore sorgt. Einzelne Szenen wurden zu Klassikern und entsprechend viel wieder verwendet (zB. von Pinocchio in Shrek 2), machen jedoch den Film im Ganzen leider nicht besser. Verwirrende Handlungen mögen durchaus interessant sein, allerdings sollte man wenigstens am Ende des Filmes in der Lage sein, diese auch zu begreifen. Das ist bei diesem Film hier nur bedingt der Fall.

Nachdem lange Zeit eine DVD im Umlauf war, die nur mit dem Trailer ausgestattet war, wurde jetzt (endlich) eine Special Collectors Edition nachgeliefert. Und die hat Extras drauf, dass es nur so eine Freude ist. Die alte TV-Serie wird zum Anlass genommen, eine schöne Hommage an vergangene Zeiten und deren Auswirkungen auf die Kinoserie zu gestalten. Nett, die alten Recken auch mal wieder zu sehen. Natürlich dürfen die Hintergründe zu Stuntszenen (wie diejenige mit dem Zug) nicht fehlen. Interessant sind sie allemal. Was lustig anzuschauen ist, ist der Bericht über das internationale Spionagemuseum in Washington. Da wird James Bond neidisch. Interessante Details übers Spionagegeschäft werden dann im separaten Feature besprochen. Leider sind beide Berichte relativ kurz. Machen aber definitiv Spass. Dass Tom Cruise ein Topstar in Hollywood ist, wissen wir. Dass er auf der DVD aber sogar ein eigenes Feature seiner besten Filmmomente bekommt, ist der Eigenbeweihräucherung aber dann schon ein bisschen zuviel. Auch wenn es da den einen oder anderen Moment hat, an den man sich gern erinnert. Der Rest der Extras besteht aus Trailers, Spots und Dankesreden. Unter anderem von den 2005 MTV-Movie Awards, an dem Tom Cruise den "Generation Award" aus den Händen der Mutter seiner Tochter, Katie Holmes, grinsend und feiernd entgegen nahm. *ächz*

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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Kommentare Total: 11

gargamel

Zitat S-E-A-L (2007-10-09 11:23:21)

Ja, Scientology ist Schei***. Aber wenn man Tom als normalen Schauspieler anschaut, gibts an ihm nichts auszusetzen...Ausser seiner Grösse😄

...und seiner dämlichen visage mit dem blöden grinsen... und vielleicht noch seinem m-budget-schauspiel... aber sonst, ein hochklassiger mime! 😄

S-E-A-L

Zitat ()=() (2007-10-03 22:47:31)
Zitat El Chupanebrey (2007-10-03 20:24:15)
Zitat ()=() (2007-10-03 20:03:59)

Was mich auch gestört hat war Tom. Ich weiss auch nicht an was es liegt aber er geht mir immer auf die Nerven.😄

Scientology...😄

Er hält sich ja auch als Jesus für die Scientology. Ein riesen depp😄.

Ja, Scientology ist Schei***. Aber wenn man Tom als normalen Schauspieler anschaut, gibts an ihm nichts auszusetzen...Ausser seiner Grösse😄

()=()

Zitat El Chupanebrey (2007-10-03 20:24:15)
Zitat ()=() (2007-10-03 20:03:59)

Was mich auch gestört hat war Tom. Ich weiss auch nicht an was es liegt aber er geht mir immer auf die Nerven.😄

Scientology...😄

Er hält sich ja auch als Jesus für die Scientology. Ein riesen depp😄.

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