Waterworld (1995)

Waterworld (1995)

Erde - irgendwann in der Zukunft. Die Polarkappen sind geschmolzen, und das Meer hat die Kontinente überflutet. Die Menschen sind seit mehreren Jahrzehnten auf dem Wasser gestrandet und haben sich auf riesigen, schwimmenden, selbstgebauten Atollen festgesetzt, wo wieder Gesellschaften entstanden sind. Auf solchen Atollen ist der Handel grossgeschrieben, die wenigen Ressourcen sind streng gehütet und Trinkwasser sowie Erde sind die wertvollsten Waren. Zwischen alldem zieht ein stiller Einzelkämpfer, der nur als "The Mariner" (Kevin Costner) bekannt ist, mit seinem Katamaran durch die Weltmeere, handelt mit Waren und geht den Menschen ansonsten aus dem Weg. Von all den Mythen über Dryland, dem letzten trockenen Ort auf Erden, hält er wenig, überlässt es den anderen danach zu suchen. Als der Mariner wiederum bei einem Atoll andockt, um dort zu handeln, sind alle fasziniert und verängstigt, als er über ein Kilo Erde in die lokale Währung umtauscht. Doch sein Aufenthalt verläuft nicht so, wie geplant. Die lokale Bevölkerung entdeckt, dass the Mariner ein Mutant ist und sperrt ihn in einen Käfig.

Genau in dem Moment, als die Atollbewohner den Mariner recyceln wollen, greifen die Smokers - eine Piratenbande, welche den ganzen Sektor terrorisiert - das Atoll an. Während die Atollbewohner gegen die Piraten kämpfen und hohe Verluste erleiden, haben sie den Mariner völlig vergessen, der noch immer in seinem Käfig steckt. In dieser verzweifelten Minute schliesst Helen (Jeanne Tripplehorn), hinter derer Adoptivtochter Enola (Tina Majorino) die Piraten her sind, mit dem Mariner einen Deal und befreit ihn aus dem Käfig. Gemeinsam können sie von dem Atoll und vor den Piraten fliehen und sich auf das Meer absetzen. The Mariner weiss jedoch nicht, wie wichtig für viele die kleine Enola ist, denn auf ihrem Rücken ist angeblich die Karte nach Dryland eintätowiert. Ein tödliches Abendteuer beginnt für die drei, denn die Smokers lassen nicht locker, und selbst der Mariner kann die Piraten nicht ewig ausmanövrieren. [db/OutNow]

Regie
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Darsteller
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Laufzeit
135 Minuten
Produktion
1995
Kinostart
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Links
IMDb, TMDb
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Kevin Costner nicht im neuen Tarantino

Wegen Terminkollisionen hat der Oscarpreisträger keine Zeit, den Sklaventrainer Ace Woody zu spielen. Dafür ist die Verpflichtung von Samuel L. Jackson nun in trockenen Tüchern.

Kommentare Total: 10

pb

Zitat farossi (2010-08-16 20:31:24)

kann mich allgemein den negativen kritiken nicht anschliessen. ein teurer film, dem man die filmtechnischen Reize ansieht

ah ja? ich fand der film sah immer wie ein B-movie aus. Inhaltlich sowieso.

farossi

Zitat gargamel (2010-08-16 23:11:18)

hähähä, genau: langfädiger und ungereimter schwachsinn wird besser, wenn man ihn noch langfädiger macht...

definitiv 😄
allerdings könnte es hier tatsächlich zutreffen, wenn man den ausführungen aus schnittberichte.com etwas folgt:

Zitat Schnittberichte.com

Was man aber in jedem Fall ganz klar sagen kann, ist: Die von Regisseur Reynolds für die US TV-Premiere auf dem Sender ABC wieder zusammengestellte Extended Version des Films ist gegenüber der Kinofassung die mit Abstand deutlich bessere Version des Films. Im Zuge ihrer Schlachtung dieses Streifens schnitten die Verantwortlichen Szenen aller Kaliber: Da wurden sinngebende Vertiefungen der Beziehung zwischen dem Mariner & Helen bzw. Szenen, welche die Grundsteine der aufkeimenden Freundschaft zwischen dem Mariner & Enola bilden, genauso entfernt wie teilweise deutlich schönere Einstellungen von Szenen (Austausch von Kamerafahrten gegen starre Szeneneinstellungen bspw.), einige weitere humoristische Einlagen, Actionsszenen sowie etliche Darstellungen, die für das Verständins vieler Handlungselemente von nicht unerheblicher Bedeutung sind.
Ein paar der durch den Zusammenschnitt entstandenen, gewaltigen Logiklöcher & Anschlussfehler konnte Joss Whedon, der Schöpfer der Serien "Buffy" und "Firefly", als engagierter "Scriptdoctor" für die Kinofassung durch die Veränderung der zeitlichen Anordnung einiger oder dem geschickten Zusammenschnitt anderer Szenen bspw. zwar beheben - viele grobe Fehler blieben aber zurück, weshalb Whedon auch heute noch von "einer der schwierigsten Reparaturen an einem der schlechtesten Scripte, die ich je gelesen hatte" spricht. So lässt ein Mariner, der zum Ende des Films plötzlich über einen Jetski verfügt, der augenscheinlich nie irgendwo hergekommen ist, und der auf dem in alle Himmelsrichtungen weit offenem Meer das Schiff der Smoker problemlos aufspürt, bei vielen Zuschauern nur fragende Blicke zurück.

Chemic

Ich find den Exxon Valdez Joke einfach goldig!

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