The Flintstones (1994)

The Flintstones (1994)

Familie Feuerstein
  1. , ,
  2. 91 Minuten

DVD-Review: Jabba Dabba Duuh!

Das neueste Modell
Das neueste Modell

Fred Flintstone (John Goodman) und seine Frau Wilma (Elizabeth Perkins) wohnen zusammen mit ihren besten Freunden Betty (Rosie O'Donnell) und deren Ehemann Barney Rubble (Rick Moranis) in einer kleinen Stadt namens Bedrock. Der Alltag wird von der Arbeit im Steinbruch bestimmt, in dem die Männer für ihr Geld hart krüppeln müssen.

Dort allerdings tummelt sich auch der schleimige Manager Cliff (Kyle MacLachlan), der zusammen mit der schönen Sekretärin Sharon Stone (Halle Berry) ein krummes Geschäft plant. Für die Durchführung braucht er aber einen Handlanger, den er mit einem Intelligenztest aus der Horde Bauarbeiter ermitteln will. Derjenige mit dem besten Testresultat wird neu als Manager eingestellt.

Träumen darf man ja noch, oder?
Träumen darf man ja noch, oder?

Da Fred ihm in letzter Zeit viel Gutes getan hat (immerhin konnten er und seine Betty einen kleinen Bub adoptieren), will sich Barney bei seinem Kumpel revanchieren. Er vertauscht ihre beiden Testergebnisse und hofft, dass diese gute Tat die Richtige ist. Überraschenderweise wird dann auch Fred als Klassenbester ernannt und zieht im Bürogebäude ein.

Dort, zwischen all den "modernen" Apparaten und von der sexy Mrs. Stone umgarnt, verliert Fred den Boden unter den Füssen. Er reitet sich immer mehr ins Schlammassel, der betrügerische Cliff lacht sich ins Fäustchen und die beiden Familien Rubble und Flintstone scheinen sich durch den gesellschaftlichen Aufstieg von Fred und Wilma immer weiter voneinander zu entfernen. Gibt es noch Hoffnung für die Freunde?

Produziert von Steven Spielrock, ähm, Steven Spielberg, kamen 1994 die Flintstones ins Kino und schafften somit den Einstieg in die reale Filmwelt. Die Figuren aus den Federn von William Hanna und Joseph Barbera räumten an den Kinokassen ab und kaum einer konnte sich den Wortspielereien und den Charakteren aus Bedrock entziehen. Ein paar Jahre später wurde dann sogar noch ein Prequel namens The Flintstones in Viva Rock Vegas produziert. Und wer heute noch in den Universal-Studios Florida umherläuft, dürfte noch einiges an Material von damals erhaschen.

Dass die Flintstones mit einer unsäglich blöden und seichten Story zu kämpfen haben, muss nicht extra erwähnt warden. Es ist in diesem Fall auch nicht die Hauptsache. Viel wichtiger sind die kleinen und grossen Details, die dem Zuschauer im Minutentakt vorgesetzt werden. Wie in den Cartoons, sind viele prähistorische Tiere in den Alltag miteinbezogen worden. Der Rasenmäher ist eine Art Krebs, der Müllschlucker eine Sau und das Wasser kommt aus dem Rüssel eines Mammuts. Dazu kommen die erwähnten Anspielungen wie bekannte Burgerbuden, die als sehr gelungen angeschaut werden dürfen.

Die Darsteller, allen voran der sehr gut in seine Rolle passende (man könnte gar von "ausfüllen" reden) John Goodman, machen ihre Sache zu aller Zufriedenheit und hatten sichtlich Spass am ganzen Dreh. Immerhin mussten sie ja keine Schuhe tragen und die Männer durften sogar ihren Kopf in Bier tauchen. Mehr geht ja fast nicht. Lässig sind auch die (kurzen) Gastauftritte von Hollywood-Legende Elizabeth Taylor, in einer ihrer bislang letzten Filmrollen.

Das Duo John Goodman/Ricko Moranis harmoniert sehr gut, Rosie O'Donnell kann ausser ihrem Lächeln nicht viel zeigen, Elizabeth Perkins ist sexy und Halle Berry stand noch ganz am Anfang ihrer Karriere. Kyle MacLachlan ist gewohnt schmierig und es ist jedem Zuschauer schon von Anfang an glasklar, dass dieser Mann am Schluss eins auf den Deckel kriegt.

Fazit: The Flintstones ist quietschbunt, herrlich ausgestattet und teilweise sogar recht lustig. Eine anspruchsvolle Geschichte sucht man vergebens und schaut sich an den vielen Einfällen im Dekor satt. Leider hat man die dann auch mal alle gesehen und spätestens dann wirds mühsam. Aber ein gut aufgelegter John Goodman vermag den Film trotzdem auf einen angenehmen Unterhaltungswert zu bringen.

Im Bonusmaterial sind einige interessante Features versteckt. Vor allem den Blick hinter die Kulissen und der Vergleich der Trickfilmserie mit dem realen Bruder lohnen sich. Ansonsten gibts viele bunte Bilder in diversen Galerien und viel zu lesen, wenn die Infos zu den Darstellern auf Texttafeln angeboten werden. Der Ton ist auch heute noch sehr klar und gut und auch das Bild kann die farbigen und bunten Geschehnisse recht ansprechend ins Wohnzimmer bringen.

/ muri

Kommentare Total: 3

pb

ich bezweifle eher, dass man einen stoff einer legendären zeichentrickserie wirklich besser umsetzen könnte. dat geht einfach nüscht.

El Chupanebrey

Der war nicht wirklich etwas...Echte Schauspieler bringen selten etwas. Schade, den Stoff hätte man besser umsetzen können!

muri

Filmkritik: Jabba Dabba Duuh!

Kommentar schreiben