Beauty and the Beast (1991)

Beauty and the Beast (1991)

Die Schöne und das Biest
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  2. 84 Minuten

Blu-ray-Review: Sei hier Gast!

Et voilà!
Et voilà! © Studio / Produzent

Für seine unfreundliche Kaltherzigkeit muss ein Prinz bitter büssen: Eine Fee verwandelt ihn zur Strafe in ein grausliges Biest und mit ihm alle Schlossbewohner in lebende Haushaltsgegenstände. Der Zauber kann nur durch die wahre Liebe eines Mädchens gebrochen werden. (The task is set.)

The Beast's Feast
The Beast's Feast © Studio / Produzent

Als sich die schöne und äusserst kluge Belle (Paige O'Hara) eines Tages in das verwunschene Schloss verirrt, denkt der zornige und uneinsichtige Prinz aka Biest (Robby Benson) gar nicht daran, sich Belle gegenüber von seiner liebenswerten Seite zu zeigen. So sind es schliesslich die verzauberten Schlossdiener, die alles nur Mögliche versuchen, um die zwei einander näherzubringen: Lumière (Jerry Orbach), der Kerzenleuchter, probiert mit enorm viel Charme das letzte bisschen Güte aus dem Biest rauszuquetschen, die tüpfchensch**ssende Standuhr Herr von Unruh (David Ogden Stiers) assistiert, so gut es eben geht, und die herzensgute Teekanne Madame Pottine (Angela Lansbury) kümmert sich fürsorglich um Belles Wohlergehen im Schloss: Dieses wird zu einem einzigen Spektakelherd umfunktioniert... das Abendessen als farbenfrohes Fest präsentiert... bis Belle erkennt, dass das Biest tief in seinem Herzen ihr gegenüber zärtlich sein möchte.

Doch die Zeit verrinnt, das letzte Blatt der magischen roten Rose wird bald fallen und der Bann, der auf den Schlossbewohnern lastet, für immer und ewig bestehen bleiben. Also. Wer ist schneller: Belles heisser Verehrer Gaston (Richard White) oder die Liebe zwischen der Schönen und dem Biest?

Anfang der Neunziger konnten die Herren aus dem Hause Disney mit ihren animierten Filmen fast nichts falsch machen. Die "grossen Drei" wurden nacheinander produziert und allesamt zu Welterfolgen: angefangen bei Beauty and the Beast über Aladdin bis hin zum Lion King. Dass nachher die Maschinerie mit Pocahontas wieder ins Stocken geriet, ist heute keine grosse Erwähnung mehr wert. Doch begonnen hat der zwischenzeitliche Höhenflug mit einem der schönsten und besten Zeichentrickflime aller Zeiten: mit Beauty and the Beast.

Wenn am Anfang des Films die Geschichte des Biests erzählt wird, seine Verwandlung vom Prinzen zum Monster, dann ist der Film lanciert, und auch wenn danach erstmal eine Runde gesungen wird, ist man gespannt auf die Fortsetzung. Die Story braucht danach ein bisschen Zeit, bis wir Belle (gesprochen im Original von Paige O'Hara) im dunklen Schloss mit den lustigen Kerzenständern, Wanduhren und Tässchen wieder treffen. Dort geht allerdings die Post ab, die Songs gehen von schmissig ("Be our Guest") bis hin zu romantisch (Titelsong im schönen Ballsaal), und auch der Witz darf nicht fehlen. Überhaupt, die tragisch-schöne Story vom Monster und der einzelnen Rose (die Blätter verliert), die Suche nach Liebe und natürlich das Happy-End passen optimal zusammen.

Fazit: Beauty and the Beast ist einer der ganz grossen Animationsfilme von Disney: weltbekannte Geschichte, hervorragend animierte Figuren und Lieder, die toll zur Stimmung und dem Geschehen auf dem Bildschirm passen. Grosses Kino, das seinesgleichen sucht.

Dass die Blu-rays von Disney in Sachen Technik überragend sind, brauchen wir nicht extra zu erwähnen. Ton und Bild sind im vollkommenen Einklang und garantieren ein Hör- und Seherlebnis der exzellenten Art. Da fehlt nur noch der grosse Fernseher daheim und man fühlt sich wie im Kino...

Die Extras auf der Blu-ray zu Beauty and the Beast erschlagen einen fast. Einmal sind drei (!) Versionen des Films abrufbar. Die originale Kinofassung, eine Version mit Storyboard-Version und die Special Extended Version. Schon da fällt die Entscheidung nicht leicht. Dann wurden Features über die Musik, die Machart, die Charaktere, die Geschichte und die Hintergründe produziert und auf die Scheibe gepresst. Es gibt Sing-A-Longs, Musikvideos, Spiele, Animationsentwürfe und natürlich Trailers. Man kommt nicht drum herum zu sagen, dass man hier stundenlang verweilen kann und auch sollte, denn jedes dieser Features lohnt einen Blick. Das Broadway-Musical wird unter die Lupe genommen, es gibt nie gesehene Szenen und Geschichten zur Entstehung des Films und alternative Versionen einzelner Szenen. Masse über Masse, und das alles mit der richtigen Qualität und informativem Inhalt. Besser geht's kaum.

/ muri

Kommentare Total: 10

farossi

nach 18 jahren wieder mal geschaut und muss sagen: wahnsinn! der film hat von seiner faszination gar nix verloren und die umsetzung auf blu-ray ist das sahnehäubchen auf der torte - volle punktzahl!

muri

Blu-ray-Review: Sei hier Gast!

El Chupanebrey

Disney, Disney, Disney...
Leider ist der Film kein Meisterwerk. (*singsing*) Es gibt viel bessere Filme aus dem Hause Disney, trotzdem ist Beauty and the Beast herzig und gut animiert. Dennoch sind solche Disney-Liebesgeschichten nicht mein Ding. Allerdings genügt er den Ansprüchen für einen Kinderfilm.
3,5

[Editiert von El Chupanebrey am 2007-06-11 15:45:36]

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