Das Boot (1981)

1941: U-Boot-Kapitän-Leutnant Lehmann-Willenbrock muss bei seinem neusten Einsatz einen Kriegsberichterstatter der Admiralität und einen ganz besonders stolzen Kriegsvertreter mit an Bord nehmen. Nach tagelanger Langeweile stellt sich allzu schnell der Kriegsalbtraum der U-Boot-Besatzungen ein.

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
149 Minuten
Produktion
1981
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IMDb, TMDb
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Abtauchen, auftauchen, abtauchen...

1941: U-Boot-Kapitän-Leutnant Lehmann-Willenbrock muss bei seinem neusten Einsatz einen Kriegsberichterstatter der Admiralität und einen ganz besonders stolzen Kriegsvertreter mit an Bord nehmen. Nach tagelanger Langeweile stellt sich allzu schnell der Kriegsalbtraum der U-Boot-Besatzungen ein.

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Interview

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Kommentare Total: 15

Murikov

Habe mir vor kurzem die Bluray der ungeschnittenen TV-Fassung angesehen. Den Film finde ich nun sogar noch besser als ich ihn bisher in Erinnerung hatte. Tolle Requisiten, geniale Atmosphäre, legendärer Soundtrack und glaubwürdige Charaktere; Das Boot macht so ziemlich alles richtig.

Wichtig zu erwähnen ist, dass drei Ausführungen des Films im Umlauf sind: Die 2.5-stündige Kinoversion, die TV-Langfassung mit über 5 Stunden Laufzeit sowie den Director's Cut, eine solide 3 Stunden-Mischung der beiden vorhergenannten Fassungen mit restauriertem Bild und Ton.

In welcher Ausführung auch immer, der Streifen gehört mit Abstand zu den besten Antikriegsfilmen überhaupt und gilt als der U-Boot-Film schlechthin. Ganz grosses Kino.

10/10

db

Das Boot

Wohl einer der Meilensteine in Sachen U-Boot Film. Genauso erschreckend realistisch und absolut glaubwürdig, der Name "schwimmende Särge" erhält eine ganz deutliche Bedeutung, denn aus dem engen wie klaustrophobischen Boot gibt es absolut kein entkommen, ausser den Tod.

Der Film hat für sein Alter dank Restauration eine sehr gute Bildqualität, sinkt aber in den Special Effekt Szenen ab und teilweise ist das Boot kaum zu erkennen. Im innern des Bootes bietet es aber ein klares Bild mit gutem Sound.

Ach ja, er ist enorm lang, und gegen Ende erwartet man den fettenden Hafen genau so sehnsüchtig wie die Crew, das ist der Vorteil bei solch Gigant-Projekten, sie entwickeln eine Intensität, welche Produktionen wie Crimson Tide nicht einmal ankratzen können. Nur vermisste ich teilweise den Soundtrack. Obwohl die Stille zwischendurch sehr drückend und das Katz- und Mausspiel mit den Zerstörern auch packend war, hätte da zwischendurch etwas Untermalung nicht geschadet.

Die Schauspieler agieren glaubwürdig und man nimmt ihnen die Rollen als U-Boot Crew auch ab. Da sitzt jeder Griff, jede Bewegung und jede Handlung. So machen sie auch eine persönliche reise durch, von den Jünglingen die enthusiastisch in den Krieg ziehen, bis zu abgebrühten alten Männer die gezeichnet vom Krieg aus dem Boot steigen. Dummerweise macht es zwischendurch mehr und mehr mühe die Crewmitglieder auseinander zu halten, da alle Mützen und Bärte tragen, aber wenigstens erkennt man sie noch durch die Stimme.

Fazit: Wer sich die Zeit nimmt, erhält einen grossartigen, langen und genauso realistischen wie intensiven Kriegsepos, der sich wirklich Zeit nimmt die Probleme der Besatzung zu zeigen, und ohne gross Politisch zu werden, die Geschichte eines U-Bootes zu erzählen.

Markus

Zitat pb (2006-01-26 07:08:58)

du hast den auf englisch geguckt? oder nur so mal reingehört?

Nur reingeguckt. Für eine richtige 'Das Boot'-Session muss man sich Zeit nehmen 😉😄

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