Mel Brooks' Blazing Saddles or Never Give a Saga an Even Break (1974)

Mel Brooks' Blazing Saddles or Never Give a Saga an Even Break (1974)

Der wilde wilde Westen

Im wilden, wilden Westen, da wo Schwarze weniger wert sind als eine Draisine, soll eine neue Eisenbahnlinie entstehen. Auf der geplanten Strecke hats jedoch Treibsand und drum müssen die Verantwortlichen umdenken. Unter der Führung des bösen Hedley Lamarr (Harvey Korman) wird der Gouverneur (Mel Brooks) zur entscheidenden Planänderung gebracht. Die Strecke soll nun durch Rock Ridge führen. Dort wurde gerade der Sheriff erledigt und bevor der Plan der Schienenbauer durchgeführt werden kann, muss ein neuer Sheriff da hingepflanzt werden. Also nimmt man einen Schwarzen namens Bart (Cleavon Little), dem man eh keine 24 Stunden in der Stadt zutraut.

Bart macht sich, am musizierenden Orchester vorbei, auf den Weg in die Stadt. "The Sheriff is a Nigger", ist die dortige Reaktion und dank einem spektakulären Plan (er hält sich die Pistole selber an den Hals und droht abzudrücken...) kann sich Bart ins Sheriff-Gebäude retten. Dort lernt er den Mann kennen, der seine Waffe am schnellsten ziehen kann und gegen den sogar Lucky Luke seine Mühe hätte. Jim, der "Waco Kid" (Gene Wilder). Der hängt zwar an der Flasche und lässt so Sätze wie "My Name is Jim, but most of the people call me...Jim" raus, entpuppt sich aber als talentierter Hilfssheriff.

Natürlich sind die Gleisbauer weiterhin daran interessiert, die Stadt Rock Ridge einzunehmen. Drum wird "Mongo" (Alex Karras) geschickt. Ein bärenstarker Kerl, jedoch dumm wie Bohnenstroh. Entsprechend leicht wird er übertölpelt und aus dem Verkehr gezogen. (Die "Looney Tunes" lassen hier grüssen...). Doch Hedley Lamarr hat noch einen weiteren Trumpf im Ärmel. Die schöne Lili von Shtupp (Madeleine Kahn) soll den Sheriff um ihren attraktiven Finger wickeln.

Ob dieser Plan erfolgreich wird, warum die Bewohner von Rock Ridge eine exakte Kopie ihrer Stadt bauen müssen und warum die grosse Prügelei quer durch ein Filmstudio führt, wird allesamt beantwortet. Aber der Weg zum Happy-End ist noch lang und beschwerlich. [muri/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
,
Laufzeit
93 Minuten
Produktion
1974
Links
IMDb, TMDb
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Holy Underwear!

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Kommentare Total: 2

El Chupanebrey

Der Film hat mir gefallen. Es ist kein Meisterwerk, doch welcher Mel Brooks-Film ist das schon? Viele witzige Sprüche und eine lustige Verarschung des Western-Genres.

muri

DVD-Review: Holy Underwear!

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