Pat Garrett & Billy the Kid (1973)

Pat Garrett & Billy the Kid (1973)

Pat Garrett jagt Billy the Kid

Aus guten Freunden werden erbitterte Feinde. Pat Garrett (James Coburn), der früher mit Kids Bande ritt, hat den Auftrag als Sheriff Billy the Kid (Kris Kristofferson) dingfest zu machen. Nachdem zwei Weggefährten ihre Loyalität mit dem Tod zahlen, wird Billy geschnappt und ins Gefängnis; er soll gehängt werden. Doch ihm gelingt dank unbekannter Hilfe die Flucht.

Garrett bleibt nichts mehr anderes übrig als Billy zu töten, sollte dieser nicht über die Staatsgrenze nach Mexiko abhauen. Billy lässt sich von seinen Freunden und einstigen Weggefährten dazu bewegen Richtung Grenze aufzubrechen. Als er auf seiner Reise aber auf einen von Helfern des mächtigen Ranchers Chisum grausam gefolterten, ihm bekannten Mexikaner trifft, entscheidet er sich zur Rückkehr. Er will nicht mehr davon laufen. Garrett kommt dem Kid nach und nach auf die Fersen und hinterlässt dabei eine blutige Spur. [pb/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
122 Minuten
Produktion
1973
Links
IMDb, TMDb
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Kommentare Total: 4

jon

Ich weiss auch nicht, irgendwie kehre ich immer wieder zurück zu Pat Garrett & Billy the Kid, a.k.a. James Coburn & Kris Kristofferson. Die New-Hollywood-Melancholie der Hippie-Gangster, die von den Politikern und Grosskapitalisten niedergejagt werden, ist einfach unvergleichlich schön und besser als im Kommerzhit Butch Cassidy and the Sundance Kid. Der Cast ist (abgesehen von der grandiose Fehlbesetzung des Mr. Dylan, aber damit habe ich mich längst abgefunden) bis auf die kleinste Nebenrolle perfekt (Jack Elam! Slim Pickens! Katy Jurado!). Die Bilder sind, auch wenn etwas roh da nie fertig bearbeitet, grandios. Vor ein paar Jahren in Locarno eine 35mm-Originalkopie sehen. Der Schnitt ist hie und da merklich zusammengebastelt, aber auch darüber kann man bei mehrmaliger Sichtung locker hinwegschauen. Ein grosser Klassiker.

El Chupanebrey

Pat Garrett & Billy the Kid ist gut gespielt (Kris Kristofferson und James Coburn machen sich gut und Bob Dylan funktioniert wie Charles Bronson in Once Upon a Time in the West - er muss nicht zuviel sagen...) und schön gefilmt. Was mich etwas irritiert hat, war die Unausgewogenheit des Films, die man sonst von Peckinpah nicht kennt. Gut, der Film wurde ja von einigen Produzenten überarbeitet, sodass er etwas verfälscht wurde. Wie sich die Unausgewogenheit ausdrückt? Durch einige Sprünge in Zeit und Raum, die einem etwas holprig vorkommen.
Dennoch ist Pat Garrett & Billy the Kid ein guter Streifen, der aber hinter anderen Peckinpah-Western wie The Wild Bunch oder The Ballad of Cable Hogue verblasst.
4,5

[Editiert von El Chupanebrey am 2009-04-11 11:52:23]

El Chupanebrey

Zitat pb (2006-09-15 15:28:00)

Was mir damals besonders missfiel, gefällt mir auch heute noch nicht wirklich: die Musik von Bob Dylan wirkt in einigen Szenen wirklich allzu aufgesetzt (die "Knock'in on Heaven's Door"-Szene insbesondere) und die merkwürdige Person Alias, die von Dylan gespielt wird.

Ich habe den Film zwar (noch) nicht gesehen, doch diese Knockin' On Heaven's Door-Szene gehört für mich trotzdem zu den Klassikern der Filmgeschichte und es ist sicher einer der besten Filmtode. Aber ich möchte mein Urteil hier nicht weiter zementieren, denn ich habe den Film, wie gesagt, noch nicht gesehen und ich bin bekennender Dylan-Fan, deshalb sehe ich das vielleicht nicht so neutral.

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