James Bond - From Russia with love (1963)

James Bond - From Russia with love (1963)

James Bond 007 - Liebesgrüsse aus Moskau
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  2. 115 Minuten

DVD-Review: Agenten-Überlebenstraining Folge 2

*beim nächsten Ton ist es...*
*beim nächsten Ton ist es...* © Studio / Produzent

Eine russische Dechifriermachine ist im Umlauf und will von den britischen Regierung abgefangen werden. Der beste Agent ihrer Majestät, James Bond (Sean Connnery), wird auf den Fall angesetzt und muss schon bald feststellen, dass die Maschine anscheinend nur ein Ablenkungsmanöver ist, um ihn zu eliminieren. Die Verbrecherorganisation "SPECTRE" sinnt auf Rache und hetzt Bond allerlei Bösewichte auf den Hals.

*pssst*
*pssst* © Studio / Produzent

Als sich der Agent in Istanbul mit der russischen Agentin Tatiana Romanova (Daniela Bianchi) einlässt und mit dem Orient-Express weiterfährt, tauchen erneut Killer auf, die allerdings abgewehrt werden können. Doch damit ist der Reigen der Bösewichte noch lange nicht beendet. Zumal die sinistre Rosa Klebb (Lotte Lenya) mit dem Messer in ihrer Schuhspitze bald wieder vor der Tür steht und Bond an den Kragen will.

Nachdem die Filmfigur James Bond 1962 mit Dr. No zum ersten Mal auf der Leinwand für Furore gesorgt hatte, schob man ein Jahr später bereits das nächste Abenteuer hinterher. From Russia with Love konnte ebenso überzeugen wie der Vorgänger, und dem Erfolg des inzwischen bekanntesten Agenten der Filmgeschichte stand nichts mehr im Weg.

Wiederum übernahm der junge Schotte Sean Connery den Part des gutaussehenden und von den Frauen geliebten Mannes, der sich in seinem zweiten Abenteuer deftig vielen Attacken erwehren muss. Kaum ruhige Minuten sind ihm vergönnt, immer prügelt, schiesst oder würgt er um sein Leben. Erste Ansätze von Humor und natürlich das Debüt von "Q" (hier noch als "Boothroyd" im Abspann geführt) machen die Sache noch interessanter.

Zugegeben, die Geschichte von From Russia with Love ist nicht die intelligenteste, dient aber wohl auch dazu, den Hauptdarsteller in ein gutes Licht zu rücken und der Filmreihe den nötigen Action-Touch zu verleihen. Und das funktioniert prächtig, auch wenn wir rückblickend vielleicht sagen könnten, dass der Endkampf doch eine kleine Enttäuschung war. Was ist schon eine Messerklinge im Schuh einer in die Jahre gekommenen Agentin gegen das, was uns künftige Bond-Bösewichte im Lauf der Zeit präsentiert haben.

Fazit: From Russia with Love ist ein schöner und guter Bondfilm, der eine gute Atmosphäre schafft und in dem sich die Darsteller sichtlich wohl fühlen. Ein bisschen mehr Spannung hätte er dennoch vertragen. Aber das hat sich ja dann mit künftigen Filmen wieder relativiert.

Die DVD von From Russia with Love ist technisch auf einem sehr angenehmen Niveau, bietet störungsfreien Ton und ein überwiegend scharfes und klares Bild. Die Extras beschränken sich leider auf verschiedene Audiokommentare. Die lohnen sich aber sicher für Fans, da einiges an Informationen geboten wird.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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Kommentare Total: 3

pb

Klar, ein Bond-Klassiker. Feine Story, toller Connery, Barrys Musik, und findige Bösewichte.

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Wunderschöne Location, ein stark aufspielender Connery und gute Action, machen From Russia with love zum zweitbesten Connery Bond.

muri

DVD-Review: Agenten-Überlebenstraining Folge 2

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