12 Angry Men (1957)

12 Angry Men (1957)

Die zwölf Geschworenen

Ein junger Mann mit einem unglücklichen Background wird des Mordes an seinem Vater angeklagt; die Verhandlung ist schon passé. Es liegt nun an den 12 Geschworenen, sich in das Hinterzimmer des Gerichts zurückzuziehen, um den Prozess zu verdauen und möglichst einstimmig ein Urteil zu finden. Ein zwölffaches "Guilty" würde zur Todesstrafe führen, nur ein "Not Guilty" und der Angeklagte bliebe am Leben.

Die Geschworenen kommen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und vertreten ebenso verschiedene Lebensansichten. Der Fall scheint klar zu sein und man will die Sache so schnell wie möglich über die Bühne bringen; ein einstimmiges "Guilty" wäre die schnellste, "sauberste" und einvernehmlichste Möglichkeit, sich bald wieder anderen Dingen widmen zu können.

Doch ein Geschworener (Henry Fonda) ist der Ansicht, dass vernünftige Gründe bestehen, die den Angeklagten entlasten. Leicht entnervt müssen sich die restlichen elf Geschworenen einer Diskussion über den Prozess anschliessen, um endlich zu einem Urteil zu kommen. Man gerät aneinander, untersucht Vorurteile gegenüber des Angeklagten, misst die Schwere des belastenden "Materials" (Zeugen et al.) und überdenkt die Argumente der Verteidigung. ... und die Mauer der Sicherheit beginnt zu bröckeln. [nd/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
Laufzeit
96 Minuten
Produktion
1957
Links
IMDb, TMDb
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R.I.P. Sidney Lumet

Er drehte während seiner Karriere Filme wie "12 Angry Man", "Network" und "Dog Day Afternoon" und war fünf Mal für den Oscar nominiert. Am Samtag starb der Regisseur an einer Lymphknotenerkrankung.

Kommentare Total: 11

Stuntman_Mike

Wirklich toll!
Ein Film der ausschliesslich in einem einzigen Raum spielt und keine weiteren Hilfsmittel wie 12 Personen und ein Gespräch gebraucht um eine derartige Spannung auzubauen, dass kriegt man so schnell nicht hin. Vor allem natürlich Henry Fonda war toll.
Einer der besten Filme, sollte jeder gesehen haben.

Indeed

Decius, deine "These", dass Fonda bestochen ist, ist im Film durch nichts bestärkt. Zweifellos hat die Familie ja auch kein Geld. Und es gibt an der Charakterisierung der Fonda-Figur nichts, was auf derartige Hinterfotzigkeit hindeuten würde. Eine These ist etwas, was sich in irgendeiner Form erhärten oder plausibilisieren lässt.

RandyMeeks

Ich mag das Remake auch besser.
Nur leider nicht auf DVD erhältlich... :/

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