Kommentare

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Vice (2018)

solanumnigrum

Der Film wurde in den Himmel gelobt. Für mich war er zwar eine gelungene Politsatire mit vielen "Crazy" pointen, allerdings ist dieser Film alles andere als ein Niveauvoller Streifen.

Die Schauspieler überzeugen, die Story ist aber wirr und "schwach" und, wie könnte es auch anders sein, frei erfunden.
Es erinnert mich ein wenig an eine politische Version von "Wolf of Wallstreet", einfach mit weniger Prostituierten.

Fazit: Unterhaltsam ist er allemal. Aber - Warum?

3.5 von 6 Sternen

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Spider-Man: Into the Spider-Verse (2018)

yan

Okay, vielleicht waren die Erwartungen an den "besten Spider-Man-Film" auch etwas gar hoch, doch ich bin ein klein wenig enttäuscht.

Obwohl die coolen Comic-Animationen eigentlich tierisch Spass machen und auch umwerfend aussehen, litt vor allem die zweite Hälfte des Films unter dieser wilden und farbenfrohen Optik. Hier wirkt alles zu hektisch und die Actionszenen sind kaum als solche erkennbar.
Die Story ist zudem nicht besonders innovativ, auch wenn hauptsächlich zu Beginn Dialog & Humor an den ersten Lego Movie erinnern und damit richtig punkten. Leider ist Spider-Man: Into the Spider-Verse nicht der erwartete Kracher, sondern ein weiterer guter Spider-Man-Film, der zwar wie ein lebendig gewordenes Comic-Heft auftritt, aber leider dramaturgische Abstriche zu verzeichnen hat.

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Utøya 22. juli (2018)

yan

Utøya 22. Juli, nicht zu verwechseln mit dem Netflix-Kollegen 22. July, ist ein sehr intimes und unglaublich intensives Erlebnis - wenn man sich dann darauf einlassen kann! Das "Problem" an Erik Poppes Film ist, dass die Kamera stets an den vor dem Attentäter flüchtenden Kinder hängt und man so zwar einerseits selbst zum Gejagten wird, aber andererseits, sofern man nicht voll mit im Film ist, auch lange Zeit einfach nur daliegt und darauf wartet, dass es vorbei ist. Mit dem One-Cut, der über 72 Minuten dauert (solange hat auch das Attentat gedauert) ist man gewissermassen an vorderster Front und bekommt hautnah mit, wie es sich in etwa angefühlt haben muss. Dieses Stilmittel birgt aber auch die Gefahr, dass man hin und wieder den Zugang zum Film verliert und so aus dem Geschehen gerissen wird. Es gibt einige Momente, wo über Minuten kaum was passiert. Dies ist zwar äusserst realistisch, aber für einen Spielfilm nicht immer besonders packend. Ob moralisch vertretbar oder nicht: Utøya 22. Juli funktioniert nur dann richtig, wenn man sich über die volle Spielzeit komplett auf das Geschehen einlässt und sich in die Opfer hineinversetzen kann.

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Ben is Back (2018)

yan

Nach Beautiful Boy ist auch Ben is Back ein gelungenes Drogen-Drama, das im Genre zwar nicht völlig neue Wege geht, aber immerhin aus einem etwas anderen Winkel an die Sache herangeht. Leider verpasst es Regisseur Peter Hedges mit einer etwas eigenartigen und nicht mehr flüssig erzählten zweiten Hälfte das hohe Niveau des Anfangs zu halten. An Julia Roberts und Lucas Hedges lag dies aber nicht. Die beiden Schauspieler zeigen grandiose Leistungen und sorgen dafür, dass man auch bei eher schwachen Ende am Ball bleibt.

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Final Score (2018)

yan

Schlecht gespielt, zusammengeklaute Story und einfach zu wenig packend inszeniert: Final Score ist nicht mehr als ein müder Die Hard-Abklatsch, der es nicht gebraucht hätte.

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Warrior (2011)

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Einfach nur WOW. Warrior ist für mich persönlich einer der besten Sportfilme. Die Beziehung zwischen Hardy und Edgerton (top besetzt) wird so gut aufgebaut, dass man nicht mehr aus dem mitfiebern rauskommt. Der Showdown ist dann eine emotionale Achterbahn, bei der man sich sehnlichst erhofft, dass es ein Happy End gibt.

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Self/less (2015)

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Self/Less ist ein müder Face/Off Abklatsch. Die Grundidee ist halbwegs spannend und auch Ben Kingsley gefällt. Wenn aber im Film der eigentliche Twist zum Vorschein kommt, ist es nur noch ein grosses durcheinander. Logikfehler, Figuren kommen aus dem Nichts und verschwinden wieder und ein zu gesuchtes Ende.

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Alita: Battle Angel (2019)

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Im IMAX 3D wirklich sehr empfehlenswert. Der Film ist aus technischer Sicht einwandfrei und bei Allita habe ich teilweise vergessen, dass sie eigentlich ein Cyborg ist. Storymässig eher hölzern mit zu vielen eindimensionalen Charakteren. Die Machart zieht aber das ganze auf ein "Gut" rauf.

AscendingFlame

Ein wirres Machwerk, das offenbar nicht weiss, was es sein will. Die Handlung ist dünn, die Charaktere haben zwar potential, doch bleiben sie alle eindimensional. Charakterentwicklung findet überhaupt nicht statt, ebensowenig wie sich Beziehungen entwickelt. Die wenigen, die es gibt, werden in einem einzigen Augenblick etabliert und bleiben dann, wie sie sind, ohne sich weiterzuentwickeln. Es werden viele Dinge angerissen und begonnen, aber nichts wird zu Ende geführt, zum Schluss bleibt man zurück und denkt sich: Und was war das jetzt eigentlich?
Auch optisch beeindruckt der Film nicht wirklich. Obwohl rein technisch sicher nichts daran auszusetzen war, musste ich immer daran denken, wie da jetzt die Schauspieler in ihren grauen/grünen Anzügen spielen - auch ein Anzeichen, dass mich weder die Handlung noch die Charaktere mitreissen konnten. Auch die grossen Augen konnte da nichts mehr retten, ich fand sie einfach nur gruselig.
Ein Film, den man getrost vergessen kann. Ich hatte das Gefühl, ich habe da gerade den Pilotfilm zu einer Serie, die man sich getrost sparen kann, gesehen.

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The Umbrella Academy (2019)

db

Wow, det war nix. Wiederum ein haufen unsympathischer pseudo Superhelden, die meistens auf die Nerven gehen oder ansonsten überhaupt nicht interessieren. Die Story ist enorm dünn, dümpelt transparent vor sich hin und bietet bis zum Schluss null Überraschungen. Wer sich an Supergurken noch nicht satt gesehen hat, kann sich das antun, allen anderen würde ich das nicht empfehlen.

muri

Der Hype um The Umbrella Academy ist riesig. Die Serie, die exklusiv auf Netflix zu sehen ist, umfasst 10 Folgen an je einer Stunde Spieldauer, spielt sich in einer illustren Zeit ab und bietet Spannung, Komik, Brutalität (das Blut spritzt mehrmals heftig) und Zeitreise-Thematik. Das erinnert ein wenig an Heroes (remember?), ist aber dunkler, härter und auch stylischer produziert. Witzig ist die Suche nach dem Vorspann mit Titel, der immer wieder auf kreative Weise ins Geschehen integriert wird und die Tatsache, dass in jeder Folge mindestens einmal eine Sequenz zu sehen ist, die minutenlang ohne Dialog, aber dafür mit peppiger Musikuntermalung gezeigt wird.

Die Qualität der Folgen wankt deutlich, dafür sind Figuren wie "Five", Klaus und die beiden Killer extrem gut gelungen.

Trotzdem, das es noch massig Luft nach oben hat, dürfte eine zweite Staffel interessant werden. Zumal das Finale von Staffel 1 ja einiges verspricht... ;)

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Das neue OutNow - wie früher, nur besser

KniGhtofNi

Sieht hübsch und modern aus. Well done.
Pünktlich auf die Oscars :-)

bapman

Bin kein Film Freak wie viele Members hier, jedoch checke ich seit 2004 alle Filme in eurer "Filmothek" hier. Lese die Reviews sehr gerne. Bewerten tu ich auch so ziemlich jeden Film 🙂

Das alte Design gefiel mir sehr gut, mal schauen hoffentlich gewöhne ich mich an das neue.

Danke und auf viele weitere Filme ( und Games).

pradox

die alte "alle bewertungen anzeigen"-anzeige gefiel mir übrigens um welten besser. ;)

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Minding the Gap (2018)

yan

Zurecht für den Doku-Oscar nominiert! Die harmlos anmutende Skater-Doku zeigt erst mit laufender Spielzeit weshalb es hier viel mehr zu sehen gibt, als ein paar Buben beim Skaten. Die Themen sind hochaktuell, wichtig und die Konfrontationen brisant in Szene gesetzt. Gerade die sehr intime Herangehensweise hinterlässt Spuren.

Ein für mich sehr persönliches Coming-of-Age-Drama über Vater/Sohn-Beziehungen, Gewalt in der Familie und gegen Frauen - passt auch hervorragend zur aktuellen #MeToo-Bewegung.

Garantiert nicht nur eine Doku für Skaterfans!

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Escape Room (2019)

crs

Filmkritik: Come in and find out

muri

Nur leidig spannend, da vor allem die Figuren sehr oberflächlich bleiben. Die einzelnen Räume sind okay, aber so richtig Nervenkitzel kommt nicht auf. Gegen Ende wirds dafür immer ärgerlicher...

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Ralph Breaks the Internet (2018)

yan

Fast so gut wie der erste Teil. Fand die Internet-Idee zwar nur mässig, aber war halt der zu erwartende Schritt. Die Umsetzung hat mir hingegen sehr gut gefallen. Vereinfacht und lustig auf die Kleineren angepasst, aber nie zu cheesy, so dass auch der Erwachsene seinen Spass hat. Der Einsatz der Disney-Charakteren waren ein Highlight, dennoch hätte man wie in der Kritik bereits steht, diese Möglichkeiten noch etwas breiter ausschöpfen können. Trotzdem gefällt Ralph Breaks the Internet und gehört damit zu den besten Animationsfilmen des vergangenen Jahres.

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The Avengers (2012)

Legolas 23

Nachdem alle gesagt haben dass die Avengers das Mass aller Dinge ist
und es nichts vergleichbares gebe, bin ich mir nicht sicher ob ich den richtigen film gesehen habe.
Der Film ist kitschig, langweilig und einfach schlecht.
Es gab eine zeit als marvel oder comic verfilmungen besser alles andere war
aber jetzt ist der Zenit überschritten. Weder dr. strange (was habe ich mich auf den film gefreut) noch black panther würde ich mir ein zweites mal antun.
Der Teaser zum 4. avengers film ist sicherlich das Beste.
Bester Moment von teil 1 als hulk seine Faust am Kollege ausfährt.
Der war gut und lustig. das wars.
The Dark knight trilogie, x-men und die alten Spider-Man Filme... die sind gut bis Spitze.

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How to Train Your Dragon: The Hidden World (2019)

AscendingFlame

Nicht ganz so bezaubernd/mitreissend/witzig wie die Vorgänger, aber durchaus solide und schön gemacht. Besonders gefällt mir an dieser Reihe, wie Hiccup mitwächst und reifer wird.

Das Ende der Trilogie finde ich gut gelungen und einen würdigen Abschluss mit viel Herz, schönen Bildern und eine tollen FIlmmusik.

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