Weiterhin Verluste für Nintendo mit der Wii U

Die Verkäufe der Wii U von Nintendo sind nicht gerade berauschend. Nun hat der Hersteller bestätigt, mit dem Verkauf der Konsolen nach wie vor Verluste zu machen. Besserung ist nicht in Sicht.

Wo bleiben die Abnehmer?

Wo bleiben die Abnehmer?

Abseits des Konsolenkriegs von Microsoft und Sony hat Nintendo mit der Wii U als erster Hersteller seine neue Konsole auf den Markt gebracht. Aufgrund des "günstigen" Zeitpunkts rechnete man bei Nintendo mit guten Verkaufszahlen. Auch die Abwärtskompatibilität sowie die Unterstützung der bisherigen Controller sprachen eigentlich für die Wii U. Nun bestätigt aber der Hersteller, mit den Verkäufen der Konsolen immer noch Verluste zu machen.

Die Wii U sei ein signifikanter Faktor zum operativen Verlust von 387 Millionen Dollar bei Nintendo gewesen. Grund dafür sind die schleppenden Verkäufe der Konsole. In den USA wurde die günstigere Version der Wii U von den grossen Verkaufsketten bereits aus dem Sortiment genommen. Oftmals gibt's nur noch die schwarze Deluxe-Version zu kaufen.

Auch viele Entwickler und Publisher haben der Wii U mittlerweile den Rücken gekehrt. Eine Preissenkung hat Nintendo noch nicht zum Thema gemacht. Wobei anzumerken ist, dass bei der portablen Konsole 3DS erst eine Preisreduktion das Gerät zum Verkaufshit machte. Vielleicht gibt's also vor Weihnachten doch noch einen kleinen Nachlass.

Quelle: gamesindustry.biz

08.08.2013 12:30 / daw


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