Gamehotel gastiert in Zürich

Chefsache Games

Tom Söderling präsentiert Zyked

Tom Söderling präsentiert Zyked

Zum dritten Mal schon, ladet das Gamehotel alle Gamesbesessenen und Infofreudigen zum Treffen internationaler Grössen.

Der Kongress mit dem Titel 'Chefsache Games' behandelte die Games und ihre Wahrnehmung in der heutigen Bevölkerung und die Zukunft innovativer Spiele. So war es Erich Zichermann aus New York, der die Spiele und ihre Rolle in der heutigen Zeit präsentierte. Nicht nur Games vor dem PC und der Konsole, nein, überall seien Spiele. So sei eine Schnäppchenjagd auf ebay eines der grössten Multiplayer Online Games.

Denn was sei schon amüsanter, als in letzter Sekunde seinen Gegnern ein seltenes Objekt vor der Nase wegzuschnappen? Oder facebook.com sei ein riesiges Rollenspiel, indem es darum gehe, am meisten Kontakte zu haben und die schönsten Bilder online zu stellen.

Auch in alltäglichen Situationen lassen sich Spiele finden. Die Ergatterung eines der letzten Parkplätze, die Cumuluspunkte bei Migros, mit denen man immer grössere Objekte frei schalten kann, dies sind nur wenige Beispiele.
So gliedert er die verschiedenen Spiele in drei Kategorien. Ranking, Scoreboard und Chance.

Das Ranking wird benutzt, um etwas frei zu schalten, während das Scoreboard über gewisse Spiele Auskunft geben.

Für den holländischen Entwickler Tom Söderling ist eines klar. Alles muss Spass machen. Tut es dies nicht, so wird man es nicht machen wollen. So entwickelt er Zyked, eine Onlineplattform, welche Motivation fürs Training geben soll. Mit dieser Seite wird dem Spieler geholfen, sein Joggingtraining zu intensivieren. Mit GPS werden Strecken abgelaufen und online publiziert. Je nach Geschwindigkeit erhält man Punkte. Es wird sogar möglich sein, bestehende Strecken anderer Läufer zu springen und sich so zu messen.

Doch nicht nur für die Unterhaltung werden Games eingesetzt. LiberoVision geht einen ganz anderen Weg. Sie entwickelten ein System, mit dem es möglich ist, mit bestehenden Kameras ein 3D-Objekt darzustellen. Bei Fussballspielen ist dies sehr hilfreich. Diese Technologie wurde von ZDF während der Euro08 eingesetzt. Sie nutzten diese, um die Spiele analysieren zu können.

Mit diesem Programm konnten sie auf dem ganzen Platz mit der Kamera herum fliegen, jede Aktion von jeder Perspektive sehen. Sie konnten zudem die Spieler umher schieben und so die Taktik offenbaren. Weit weg, aber doch ein Ziel der LiberoVision, ist es, dass Endbenutzer vor dem heimischen Fernseher diese Technik nutzen können.

Nach einem intensiven und informationslastigen Kongress ging es weiter mit den richtigen Games. Den Zuschauern wurde am Samstagabend einiges geboten und die besten Spieler duellierten sich im Grand Game Battle.

Quelle: OutNow.CH

27.10.2008 18:35 / eb


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