The Stanley Parable: Ultra Deluxe (2022)

The Stanley Parable: Ultra Deluxe (2022)

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PS5-Review: Es ist gaga und absolut grossartig.

Jeder Spieldurchgang nimmt hier seinen Anfang. Was dann passiert, spottet jeder Beschreibung.
Jeder Spieldurchgang nimmt hier seinen Anfang. Was dann passiert, spottet jeder Beschreibung. © Crows Crows Crows

«Das ist die Geschichte eines Mannes namens Stanley.» Mit diesem simplen Satz schufen die Entwickler von Galactic Cafe anno 2013 einen Spielbeginn, der Geschichte schreiben würde.

Nachdem der Büroangestellte Stanley eines Tages keine Aufgabe mehr zugeteilt bekommt, macht er sich in dem grossen Bürogebäude auf die Suche nach seinem Vorgesetzten. Während den an sich sehr kurzen Spieldurchgängen kann der Spieler nun aktiv entscheiden, welche Räume er betritt und beeinflusst damit den Verlauf dieses - und der folgenden! - Durchgänge. Das nimmt teils so abstruse Formen an, dass selbst ein Mindfuck-Mastermind wie Hideo Kojima blass vor Neid würde. Mit der Ultra Deluxe-Version kommen nun auch Konsolenspieler endlich in den Genuss dieses absurden Spasses.

The Stanley Parable: Ultra Deluxe zu beschreiben, ist in etwa so einfach, wie jemandem erklären zu wollen, wonach Luft schmeckt. Im Kern ist der Titel ein Walking Simulator. Man bewegt Stanley durch einen Bürokomplex und folgt den Anweisungen des Erzählers. Oder eben nicht. Kenner der Ur-Fassung werden mit der Ultra Deluxe-Version einige Neuigkeiten finden, die ein wiederholtes (und mehrfaches) Durchspielen absolut lohnenswert machen. Spieler, die bisher noch nie Hand an The Stanley Parable: Ultra Deluxe legen konnten, sollten das jetzt nachholen.

Chris Bucher [chb]

Chris ist ein Luzerner Filmemacher, Journalist und leidenschaftlicher Gamer. Er mag alles, was mit Horror zu tun hat. Seine Devise lautet: Je morbider, desto besser. Für OutNow schreibt er seit 2019 regelmässig Reviews. Er hat eine Schwäche für alte Dinosaurierfilme.

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Trailer: Launch Englisch, 02:48