Star Hunter DX (2021)

Star Hunter DX (2021)

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Xbox One-Review: Pixel-Waffen im Weltraum

Grüner Sandstrahl!
Grüner Sandstrahl! © Entwickler / Publisher

Das Zwei-Mann-Entwicklerteam 1CC Games steht voll auf Weltraum-Action. Nicht anders kann man es sich erklären, dass die beiden nach Space Moth nun mit Star Hunter DX das nächste Game auf den Markt bringen, das wiederum im Weltall spielt. In ihrem neusten Wurf steht die ehemalige Weltraumpiraten-Kapitänin Luna Starr, die nach dem grösten Goldraub aller Zeiten von ihrer heimtückischen Crew betrogen wurde und somit noch eine Rechnung offen hat.

Als Luna reist man zu fünf exotischen Planeten, stöbert ihre meuterischen Ex-Gefährten auf und stellt sich ihnen in Bullet-Hell-Dogfights auf Leben und Tod. Obowhl Luna dabei aber zahlen- und waffenmässig unterlegen ist, hat sie noch ein Ass im Ärmel: ein Raumschiff, das den Fluss der Zeit verändern kann!

Manchmal sind es auch die kleinen, einfachen Games, die vieles richtig machen. Und so eines ist Star Hunter DX. Man schiesst sich durch die etlichen Feinde und versucht vom Gegenfeuer auszuweichen. Mehr ist da nicht - es macht aber trotzdem Spass! Dies, weil die Retro-Kulisse in Pixel-Optik an die früheren Arcade-Shooter aus den Spielhallen erinnert und es so irgendwie schafft, zu fesseln. Wer also einfach mal das Hirn ausschalten und bisschen in alte Zeiten schwelgen will, soll sich doch diesen Titel mal zu Gemüte führen.

Jetzt wird's aber eng!
Jetzt wird's aber eng! © Entwickler / Publisher

Im Grunde genommen spielt sich Star Hunter DX genauso, wie man es meinen könnte. Man schiesst sich durch den Weltraum und versucht gleichzeitig auszuweichen. Wer früher in den Spielhallen an diesen grossen Arcade-Boxen sein ganzes Taschengeld ausgegeben hat, weiss sofort, wie der Hase läuft. Damit es doch ein wenig Abwechslung gibt, haben die Macher drei verschiedene Angriffs-Optionen eingebaut.

Da wäre einerseits das klassische Streufeuer. Damit trifft man am meisten Gegner, aber dafür nicht so intensiv. Möchte man gezielt einen starken Angriff fahren, gibt es die sogenannten Laser, welche beträchtlichen Schaden machen. Und zuletzt gibt es die «Bullet Time». Dafür muss die Anzeige aufgeladen werden, indem Feinde zerstört oder ihre Angriffe mit einer Bombenexplosion abgefangen werden. Befindet man sich nun in dieser Bullet Time, bewegen sich die Feinde und ihre Geschosse in Zeitlupe, während das eigene Schiff weiterhin mit normaler Geschwindigkeit fliegen und schiessen kann. Definitiv eine starke Waffe gegen die Bosskämpfe am Ende der Levels.

So sehen galaktische Windpocken aus.
So sehen galaktische Windpocken aus. © Entwickler / Publisher

Es gibt drei verschiedene Schwierigkeitsstufen, die zu Beginn des Spiels ausgewählt werden können. Gerade die letzte Stufe hat es in sich. Hier sind viel Geschicklichkeit und Geduld gefragt. Stirbt man im Verlaufe des Spiels bzw. hat man keine Leben mehr, geht es zurück ins Hauptmenü und man startet von vorne. Es ist somit nicht möglich, in ein bestimmtes Level einzusteigen, was nach einer langen Serie schon etwas frustrierend sein kann.

Optisch kommt Star Hunter DX sehr pixelig daher. Dies stört kaum und passt eigentlich ganz gut zum Spiel. Der Bildfluss ist stets stabil, wodurch die Übersicht nicht verloren geht. Soundtechnisch hat man sich auch eher an alten Zeiten orientiert, genauso wie bei den wenigen Zwischensequenzen. Dadurch kommt richtiges Retro-Feeling auf. Wer dies mag, wird sich schnell ab diesem Titel amüsieren und ein gewisses Suchtpotenzial bemerken. Die jüngere Generation könnte es wegen mangelnder Abwechslung dann doch eher abschrecken.

Daniel Wick [daw]

Dani liebt Action- und Thriller-Filme. Aber hauptsächlich zockt er auf der Konsole, und zwar alles, was ihm in die Hände kommt. Obwohl schon seit 2007 für OutNow tätig, beschreibt er sich immer noch als schlechten Gamer.

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Trailer: Launch Englisch, 01:18