Switch-Review: Fun Fun Fun!

Wo sind wir denn hier gelandet?
Wo sind wir denn hier gelandet? © Nintendo

Partyfreunde aufgepasst! Die nun schon mehr zwölfte Ausgabe der Reihe ist da. Exklusiv für Nintendo Switch entwickelt, warten in Mario Party Superstars fünf klassische Spielbretter aus der Nintendo-64-Ära sowie 100 Minispiele aus der gesamten Mario-Party-Reihe darauf, erkundet und bespielt zu werden. Aber aufgepasst, bei diesem Brettspiel kann sich das Blatt von einem Moment zum anderen wenden!

Die Regeln können nach Lust und Laune angepasst werden. Dabei wählen die Spieler aus, wie viele Runden gespielt werden, welche Minispiele vorkommen und mit wie vielen Sternen die Mitstreiter ins Rennen gehen. Ein guter Mix aus Glück und Geschicklichkeit sind der Schlüssel zum Erfolg. Worauf warten wir? Auf die Würfel, fertig, los!

Wer auf familientaugliche, kurzweilige Spiele steht und nicht davor zurückschreckt, dass hautpsächlich Glück über Gewinn oder Niederlage entscheiden kann, kommt an Mario Party Superstars nicht vorbei. Die Minispiele sind unterhaltsam, die Sprüche zwischendurch witzig und die Spielewelten sehr bunt und heterogen. Am meisten Spass macht das Game natürlich ohne Computer und mit rein menschlichen Mitstreitern. Somit avanciert der neueste Mario-Party-Wurf zum perfekten Weihnachtsgeschenk für Gross und Klein, damit man an den kommenden Feiertagen beim Zocken wieder so richtig lachen kann.

Nintendo sucht den Superstar
Nintendo sucht den Superstar © Nintendo

Bei interaktiven Brettspielen auf Konsolen führt kein Weg an der Mario-Party-Reihe vorbei. Bereits zu Nintendo-64-Zeiten wussten die Games der Serie zu gefallen und dies hat sich bis heute nicht geändert. Auch die neueste Ausgabe auf der Switch kann mit den Vorgängern mithalten und schafft es, vom ersten Spiel an viel Spass zu machen. Allerdings sollte man nach Möglichkeit mit zusätzlichen ein bis drei Personen in die Party einsteigen. Denn wenn der Computer einen oder mehrere Mitstreiter übernehmen muss, geht der Spielfluss teilweise etwas verloren.

Unter anderem können die Spielzüge des Computers nicht übersprungen werden. Sollte man sich also alleine in eine Party stürzen, muss man jeweils relativ lange warten und zuschauen, bis der Computer seine Züge vollendet hat. Hier wäre es wünschenswert gewesen, diese Sequenzen wahlweise überspringen zu können. Obwohl man den Schwierigkeitsgrad des Computers in diversen Stufen einstellen kann, ist dieser nicht sonderlich geschickt. So gewinnt man die Minispiele gegen den Computer dann doch oft zu einfach, was etwas auf die Spassbremse drückt. Sobald sich aber ein oder mehrere menschliche Mitstreiter ins Getümmel stürzen, sind Lachanfälle garantiert. Dafür sorgen die abwechslungsreichen Herausforderungen.

Flachgedrückt!
Flachgedrückt! © Nintendo

Das Spielprinzip ist denkbar einfach gehalten: Auf einem interaktiven Brett wird nacheinander gewürfelt und man versucht so, Münzen und Sterne einzusammeln. Wer am Ende am meisten davon hat, gewinnt die Partie. Allerdings spielt der Glücksfaktor hier eine sehr grosse Rolle, zumal das Würfeln einen grossen Einfluss auf den Fortschritt hat und man dies nicht beinflussen kann. Zudem kommt es auch mal vor, dass auf einem Überraschungsfeld ein Stern oder zusätzliche Münzen verliehen werden, ohne dass man dafür etwas gemacht haben muss. Zwar ist es möglich, mit diversen Gegenständen den Gegnern auch mal etwas zu stibizen und sich mit dem Gewinn von Minispielen nach vorne zu arbeiten, aber schlussendlich ist es dann doch zu oft Glückssache, ob man am Ende als Gewinner oder Verlierer dasteht. Somit ist dieser Party-Spass nichts für total verbissene Zockerinnen und Zocker.

Sowohl am Fernseher wie auch im Handheld-Modus weiss Mario Party Superstars zu gefallen. Die Welten sind bunt und kontrastreich gehalten und die typischen Mario-Soundeffekte sind ebenfalls mit an Bord. Gespielt werden kann wahlweise lokal an einer Switch, mit zwei verknüpften Konsolen oder aber online gegen andere Mitstreiter. Für das Spielen zu viert sind dann aber mindestens zwei Joycon-Paare nötig, am besten hat aber jede Personen einen vollwertigen Controller, damit man sich voll und ganz auf die teils hektischen Minispiele einlassen kann. Denn wenn Geschicklichkeit gefragt ist, will man definitiv nichts dem Zufall überlassen. Schliesslich kommt der Spass bei diesem Game auch mit dem Willen, am Ende ganz oben zu stehen. Und falls es nicht klappt, sorgen die unterschiedlichen Welten und Minispiele für lang anhaltenden Wiederspielwert.

Daniel Wick [daw]

Dani liebt Action- und Thriller-Filme. Aber hauptsächlich zockt er auf der Konsole, und zwar alles, was ihm in die Hände kommt. Obwohl schon seit 2007 für OutNow tätig, beschreibt er sich immer noch als schlechten Gamer.

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