Mario Tennis Aces (2018)

Mario Tennis Aces (2018)

Switch-Review: Noch nicht die Weltnummer 1

Wenn das kein Smash wird!
Wenn das kein Smash wird!

Seit 1995 fährt Mario nicht nur in Autos und hüpft Pilzen auf den Kopf, er spielt auch Tennis. Im Ableger für die Nintendo Switch gibt's zum ersten Mal auf einer stationären Konsole einen Storymodus, in dem Mario - wie könnte es auch anders sein - Bowser und seine Schergen Wario und Waluigi aufhalten muss.

Zwar hämmert Mario Top Spins über den Court und slict genüsslich an seinen Gegnern vorbei, Superattacken hat man von Roger Federer und Novak Djokovic aber noch nie gesehen. Mario und seine Freunde packen da verrücktere Moves aus, die das Spiel von herkömmlichen Tennisspielen unterscheiden sollen.

Mario Tennis Aces macht vieles richtig. Die Steuerung ist präzise, der Nintendo-typische, charmante Bubble-Gum-Look sieht einmal mehr prima aus und lässt Mario in allerlei witzigen Szenarien Tennis spielen. In der Kampagne wird man stellenweise richtig gefordert, was für ein Spiel mit jüngerer Zielgruppe etwas seltsam ist. Schade ist, dass es keinen richtigen Tennismodus gibt, ohne Superattacken und mit richtigem Zählsystem. Für unterwegs funktioniert das Spiel toll, eine grosse Replay Value hat es aber nicht. Dafür fehlen freischaltbare Gegenstände oder sonstige motivierende Elemente.

/ nna