Destiny (2014)

Mitgegangen, mitgehangen!

Als sich das Entwicklerstudio Bungie von seinem langjährigen Exklusivpartner Microsoft verabschiedete, war lange Zeit nicht klar, wie es für das auf Shooter und Sci-Fi spezialisierte Team ohne den Masterchief weitergehen sollte. Das erfolgsverwöhnte Studio musste einen Weg finden, aus dem Schatten der Halo-Reihe zu treten und entschied sich dazu, mit der ganz grossen Kelle anzurühren. Destiny ist mit geschätzten Entwicklungskosten in der Höhe von 500 Mio. Dollar das bis dato grösste Videospielprojekt in der Geschichte der Branche. Dass angesichts dieses Budgets ein gewisser Erfolgsdruck aufkeimt und an den Titel hohe Erwartungen geknüpft werden, versteht sich von selbst.


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4.5 Sterne 

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Gameinfos

Genres: Action, Shooter

Platform: Xbox One, Xbox 360, PS4, PS3

Veröffentlichung: 09.09.2014


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11 Kommentare

» Game-Kritik: Bis ans Ende unserer Tage

Ich muss sagen, seit ich meine Rare Auto-Rifle habe, geht da einiges voran. Ich empfehle Auto-Rifles mit grossen Magazinen und hohen Feuerraten. Und um jeden Preis alle Deathmatches meiden. Control ist ja noch spielbar.

Crucible ist leider auch mit level 20 oder höher nicht wirklich lustig, weil man auch dann auf viele spieler jenseits von level 25 trifft mit den entsprechenden spezialwaffen. bin aktuell auf level 22 und habe keine chance. und ich denk nicht dass das an meiner reaktionsfähigkeit liegt, bei ME3 multiplayer ging alles wunderbar ;)

Ich spiele Destiny jetzt seit knapp einer Woche und die durchzogenen Kritiken sind durchaus gerechtfertigt, wie ich finde. Die Entwickler haben diverse Entscheidungen getroffen, die ich schlicht und ergreifend nicht nachvollziehen kann. Wer fand, dass es eine gute Idee ist, nur eine Handvoll Strikes ins Spiel zu stecken? Das, was eigentlich nach dem Beenden der "Story" zum Weiterspielen anregen soll? Und wer fand, dass diese Strikes überhaupt Spass machen? Eine halbe Stunde auf einen Riesengegner einschiessen, um dann von seinen Minions umgenietet zu werden? Hach nein. Und die Story ist ja quasi inexistent. Jeder Satz enthält zwei bis drei erfundene Wörter, die aber nie erklärt werden. «Geh dahin und mach alles platt!» «Wieso?» «Egal! Tu es einfach!».
Wiederum ist die Shootermechanik an sich sehr gut gelungen, die Grafik ist wunderschön, die Welten atemberaubend und der Sound grossartig. Und dann geht man in die Crucible (oder zu Deutsch: der Schmelztiegel *würg*). Balancing: Fehlanzeige! Wer nicht mindestens Level 18 oder 20 ist, kann einpacken.
Naja, alles in allem behält mich das Spiel immernoch gut bei Laune, von dem her macht es ja etwas richtig...

die storyline ist schon single player. man trifft nur ab und zu auf andere spieler, vorallem in der umgebung, in der die einzelnen missionen verknüpft werden. ausser so kleinere community-events, die ziemlich random in der welt aufpoppen, habe ich bislang noch keine eigentliche multiplayer-mission gehabt.