The Gunstringer: Dead Man Running (2012)

The Gunstringer: Dead Man Running (2012)

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PC-Review: Hüpf, Peng, Hüpf

Wer will 'ne Kugel?!
Wer will 'ne Kugel?! © Entwickler / Publisher

Das neue Betriebssystem Windows 8 sowie der Tablet-Ableger Windows RT sind erst seit kurzem erhältlich, und trotzdem versucht [publisher]Microsoft[/publisher] von Beginn weg, der Konkurrenz um Apple und Android mit vielen witzigen Spielen die Stirn zu bieten. Unter anderem bringen sie nun exklusiv für ihre neuen Betriebssysteme The Gunstringer: Dead Man Running auf den Markt. Der "mobile" Ableger vom witzigen und spassigen Xbox-Spiel The Gunstringer hat bis auf den Hauptcharakter aber wenig mit dem grossen Bruder zu tun. Kann das Game aber trotzdem für langen Spielspass sorgen?

The Gunstringer: Dead Man Running übernimmt als Vorlage den grossen Bruder The Gunstringer, welcher damals exklusiv für die Xbox erschienen ist. Leider hat dieses mobile Spiel sehr wenig mit dem spassigen Vorgänger zu tun. Hier beschränkt man sich wirklich auf Ausweichen und ein bisschen Schiessen. Als kurzfristige Abwechslung kann das Spiel schon mal Spass machen, aber es gibt deutlich bessere Games dieser Art.

Gameplay

Das Prinzip dieses Spiels ist wirklich sehr einfach: Es muss lediglich einigen Hindernissen ausgewichen werden, und ab und zu darf man auch auf Objekte schiessen. Mit der Tastatur beschränkt sich somit das Game eigentlich nur auf die Pfeiltasten. Rennen tut unser hässlicher Gunstringer selber.

Zumindest gibt es warm
Zumindest gibt es warm © Entwickler / Publisher

Viel mehr bietet Dead Man Running dann auch nicht. Es gibt zwar noch ein paar Bosse, die man am Ende besiegen muss, doch tatsächlich kann das Spiel nichts anderes als den monotonen Verlauf bieten. Zur kurzzeitigen Abwechslung kann ein solches Spiel schon mal gut sein, und der eine oder andere Spieler wird sich ab dem einfachen Gameplay freuen. Allerdings nervt man sich dann auch zu Beginn ein wenig, wenn man nach einem nicht passierten Hindernis das Level wieder von vorne beginnen muss.

Technik

Für eine "App" sieht das Spiel schon ganz gut aus. Es erinnert irgendwie auch an alte 2D-Spiele. Zu grosse Effekte im grafischen Bereich darf man also nicht erwarten. Die Sound-Effekte passen absolut zum Spiel, auch wenn die Musik mit der Zeit etwas auf die Nerven gehen könnte. The Gunstringer läuft sehr flüssig und hat nur ganz selten irgendwelche kurze Hänger. Allerdings ist der Download mit über 200 MB schon ziemlich gross.

Daniel Wick [daw]

Dani liebt Action- und Thriller-Filme. Aber hauptsächlich zockt er auf der Konsole, und zwar alles, was ihm in die Hände kommt. Obwohl schon seit 2007 für OutNow tätig, beschreibt er sich immer noch als schlechten Gamer.

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