Ape Escape (2011)

Ape Escape (2011)

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PS3-Review: Wer will noch eine Banane?

Was man alles von denen lernen kann...
Was man alles von denen lernen kann...

Die Affen sind wieder los! Nachdem die Reihe von Ape Escape in den letzten Jahren ein bisschen von der Bildfläche verschwunden ist, bringt uns [publisher]Sony[/publisher] in Zusammenhang mit ihrer Bewegungssteuerung Move eine Neuauflage des Affenspiels. Wer jetzt denkt, man könne einfach so mit den herzigen Äffchen rumspielen, hat sich getäuscht: Die Tiere, welche urplötzlich mit Ufos vom Weltall auf die Erde landen, sind mehr eine Plage als ein freundlicher Helfer. So muss man, bepackt mit allerlei Hilfsmitteln, versuchen, die frechen Affen einzufangen. Möge die Jagd beginnen...

[publisher]Sony[/publisher] hat uns mit Ape Escape ein weiteres spassiges Spiel für die jüngere Generation gebracht. Sei es im Story-Modus oder aber in den Mini-Spielen, die jungen Move-Besitzer werden sich für ein paar Stunden garantiert an diesem Spiel amüsieren können. Die Nostalgiker und Spieler, welche eine echte Move-Herausforderung suchen, werden wohl doch lieber einen Bogen um das Game machen. Zu wenig Abwechslung und zu kurze Spielzeit machen es leider etwas langweilig. So bleibt das Spiel in Railshooter-Manier ganz klar etwas für die ganz Kleinen.

Story

Da darf man keine Flugangst haben.
Da darf man keine Flugangst haben.

Einen wirklichen Plot gibt es in Ape Escape eigentlich nicht. Mit einer Sequenz wird das Spiel eingeleitet. Diese zeigt, wie sich die vielen Affen auf der ganzen Welt verbreiten und Chaos bringen. Spannung ist hier definitiv keine vorhanden, was aber bei solch einem Spiel auch gar nicht erwartet werden darf. Dafür sind hin und wieder lustige Bilder anzutreffen, und man guckt diesen Affen doch recht gerne zu.

Gameplay

Bereits zu Beginn merkt man, dass sich dieses Game nicht sonderlich von den bisherigen Konkurrenten abhebt. Mit dem Move-Controller in der Hand wird herumgefuchtelt, was das Zeug hält, und man probiert, diesen Affen eins auszuwischen. Dabei kann man auf verschiedene Hilfsmittel (Fangnetz, Steinschleuder usw.) zurückgreifen. Wirklich herausfordernd ist das Ganze (vor allem am Anfang) nicht wirklich.

Raus aus der Stadt!!
Raus aus der Stadt!!

Im Story-Modus werden die Affen aber zunehmend frecher und flinker. Mit der Zeit ist es dann noch nicht mehr ganz so einfach, die haarigen Tiere einzufangen. Wiederum hat man nach einigen Levels das Gameplay bereits ausgereizt, und wirklich Neues ist dann auch nicht mehr vorhanden. So bleibt das Grundspiel eigentlich immer das gleiche. Hier hätte man, auch für die Zocker mit mehr Erfahrung, gut ein bisschen mehr Abwechslung einbauen können.

Das Spielen an sich mit Move funktioniert tadellos. Die Bewegungen werden sauber und detailreich erkannt, so dass man einer Verzögerung oder Ungenauigkeit nicht die Schuld fürs Versagen geben kann.

Multiplayer

I drive, you shoot
I drive, you shoot

Zu zweit ist der Spassfaktor dann zum Glück ein bisschen höher. Denn die Minispiele bringen wieder ein bisschen Schwung ins Ganze. Gemeinsam können beispielsweise kleine Rennen gefahren werden, bei denen man mit den Affen auf diverse Gegenstände einschlägt. Während ein Spieler das Steuern des Wagens (mit dem gewöhnlichen Controller) übernimmt, zielt der andere mit Move auf die Gegenstände und feuert auf diese. Nicht gerade sehr innovativ, aber doch im Vergleich zum nicht ganz kurzweiligen Story-Modus eine willkomene Abwechslung.

Technik

Sowohl über die Optik als den Ton kann man bei Ape Escape nicht klagen. Die bunten Farben und der gute Anime-Stil kommen visuell gut zur Geltung. Wirkliche Detailtreue bei den Bildern und übermässig gute Soundeffekte sind aber auch hier nicht vorhanden. Das Spiel begrenzt sich hier aufs Wesentliche, was aber nicht sonderlich negativ sein muss, denn passen zum Gesamtpaket tut es allemal.

/ daw