Fallout: New Vegas (2010)

Fallout: New Vegas (2010)

Nachdem man bei einer Paketlieferungen überfallen und halbtot zurückgelassen wurde, beginnt die Suche nach Antworten: Weshalb möchte jemand verhindern, dass das Paket ausgeliefert wird? Was war der Inhalt des Paketes und wieso kämpfen so viele Fraktionen darum? Fragen über Fragen...

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Trailer: E3 2010 Englisch, 02:19

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Kommentare Total: 4

db

Zitat ale (2011-01-19 00:24:48)

Mehr Spiel fürs Geld bekommt man nirgends.

Das ist auch der Hauptgrund für die Bewertung, welche ja gleich ist wie meine von Fallout 3, sie haben wirklich sehr viel reingepackt und man hat sehr viel fürs Geld - was selten ist heute. Doch im Review wärs wohl 4 bis max 4.5, denn muss sagen das Gesamtpaket ist schlechter als Fallout 3.

Und jo ist zu empfehlen das Game völlig auszuschöpfen, denn wenn du den Kampf um Hoover Dam startest, ist das Game sogut wie zu ende. Aber wirst spezifisch gefragt ob du den starten willst und bis dahin kannst du bis zu einem gewissen Punkte alle vier Enddungen aufgleisen.

ale

Die Nebenquests haben es wirklich in sich. Ich habe bereits etliche Stunden im Mojave verbracht und stehe eigentlich kurz vor dem Kampf um den Hoover Damm. Allerdings möchte ich diesen Kampf noch nicht beginnen. Stattdessen suche ich weiterhin Nebenmissionen und baue meine Charakter aus. Die Quest um Helios One war eine echte Perle. Hier musste ich einen zusätzlichen Speicherpunkt einsetzen, weil ich unbedingt einen spezifischen Ausgang sehen wollte und ich mich für den weiteren Spielverlauf bereits für einen anderen Weg entschieden habe. 😈 Einfach nur cool.

Das Problem ist, dass nicht alle Nebenquests die gleiche Qualität aufweisen. Es ist zwar verständlich aber ernüchternd zugleich, wenn man bei Level 20 einfache Hol- und Bringaufgaben bekommt. Die Motivation bleibt dennoch ungetrübt, da immer eine Space-Ghoul-Mission (😄) irgendwo lauern könnte.

Ich habe New Vegas ziemlich gleich nach Fallout 3 begonnen, das mir in den letzten drei Spielstunden eine Gänsehaut nach der anderen einjagte. Davon ist der neue Teil leider meilenweit entfernt. Auch sonst sind die Neuerungen in New Vegas nur sekundärer Natur und für das Spielgefühl auch nicht wirlich wichtig. Den Hardcore-Modus habe ich nicht einmal eingeschaltet, da der Trink- und Essenszwang mir einfach nur nervig erschien. Lediglich das Gewicht der Munition hat eine gewisse taktische Komponente.

Trotz der häufigen Déjà-vus zum Vorgänger und der hoffnungslos veralteten (und verbugten) Technik motiviert Fallout: New Vegas ungemein. Das Game weckt den Sammeltrieb des Spielers. Eigentlich will man aufhören, aber eine weitere Quest geht immer... und vielleicht kriegt man noch eine Waffe, damit man das Inventar reparieren kann... und möglicherweise bringt diese Quest ein spezielles Item... und wenn ich noch etwas Kleines mache, kann ich beim Levelaufstieg den nächsten Perk wählen... und eigentlich ist die Story dieser Nebenmission recht interesssant, mal schauen wie sie ausgeht... Herrlich!

Mehr Spiel fürs Geld bekommt man nirgends.

db

Jo, wenn man böse ist, kann man sagen, da wurde recht viel Fallout 3 recycelt, nicht wenige Male hat man hier ein "Dat hab' ich doch schon mal gesehen"-Moment und auch die Innovationen halten sich in Grenzen. Etwas mehr Personen Levels, die Perks zusammen streichen und die Waffen wie auch die Rüstungen kürzen, sprechen nicht für sich und haben mich jedenfalls nur bedingt motiviert, an meinem Charakter zu arbeiten. Spezialwaffen gibt es wenige, die Powerrüstung ist auch relativ schnell zugänglich und auch sonst gibt es auf dem Bereich wenig Goodies die wirkich motivieren das Wasteland umzugraben.

Die Mainstory ist wie auch bei Fallout 3 relativ dünn. Klar kommt man dabei, wenigstens kurz vor dem Finale sehr in der Gegend rum, aber muss sagen viel gibt sie nicht her. Die Vier möglichen Enden machen das Ding am ende wenigstens noch sehr taktisch und selbst nach zwei verschiedene möglichkeiten Frage ich mich immer noch, welches echt das beste ist. Doch so dünn und mässig interessant die Hauptstory ist, das Gold liegt wie schon beim Vorgänger in den Nebenquests, den vielen kleinen Geschichten und dem langsamen erkunden des Wastelands, bei dem diesmal klare Grenzen gesetzt wurden, das man gewisse Strecken bis zu einem gewissen Level gar nicht beschreiten kann. Dies gibt dem ganzen etwas pepp, selbst wenn man zwischendurch arg nach neuen Quests suchen muss und oft einfach planlos durch das Ödland gondelt.

Grafikmässig hat sich seit Fallout 3 nichts getan, doch schon dieses hat toll ausgesehen und dank Wäldern, Schneedörfern und Las Vegas können sie in New Vegas sogar noch einige Farbpunkte im ansonsten gleichmässigen schwarz-braun setzen. Durch die viele Farben zwischendurch kommt natürlich das End-Zeit-Feeling nicht ganz so stark auf, wie wenn man durch das zerstörte und von Supermutanten überrante Washington gondeln kann, doch schliesslich entwickelt sich das ganze auch weiter.

Fazit: Wie alle bisher lädt New Vegas zum Verweilen ein und man kann wirkich Wochen an dem Spiel verbraten und das ist auch einer seiner grossen stärken. Man kann noch so viel an kleinen Punkten herumkritteln, in Zeiten wo man gewisse Games in einer verlängerten Nacht oder Weekend durchprügelt, ist es eine nette Abwechslung, sich richtig in einer Welt zu vergessen, nach neuen Waffen und Rüstungen zu suchen und wieder einmal die Welt vor dem Untergang zu retten. Dies macht auch New Vegas grossartig und selbst wenn man sich zwischendurch recht aufraffen muss, es lohnt sich am Ende und wer schliesslich mit einer Schwarzen Power Armor und einem Gauss-Geschütz das 200 Schaden macht pro Schuss den Hoover Dam verteidigen kann, der kann zufrieden dem Abspann zuschauen.

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