Sacred 2: Ice & Blood (2009)

Sacred 2: Ice & Blood (2009 / Addon)

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PC-Review: Der Krampf geht weiter!

What's new Pussycat?!
What's new Pussycat?! © Entwickler / Publisher

Ein feuriger Drachenmagier wartet darauf, mit seinen Fähigkeiten Ancaria zu retten und dabei zahlreiche neue Gegenstände und Quests zu entdecken. Nebenbei warten noch zwei neue Gebiete, die Kristallregion, das mysteriöse Jagdgebiet der Seraphim und der verfluchte Wald, dessen schreckliches Geheimnis nur darauf wartet, von mutigen Helden gelüftet zu werden.

Das Add-on zu Sacred 2 ist sein Geld nicht wert. Es bietet eindeutig zu wenig Inhalt und zu wenige Neuerungen, um diesen Preis zu rechtfertigen, da nützt auch das grosse Poster und das zusätzliche Kapitel des Hörspiels nichts. Wer nur den Solomodus von Sacred 2 nutzt, kann getrost beim Hauptspiel bleiben, wer auch im Multiplayer umhergeistert, kann einen Blick reinwerfen, muss aber nicht.

Gameplay

Pink ist wohl die neue Farbe des Zorns!
Pink ist wohl die neue Farbe des Zorns! © Entwickler / Publisher

In der Einleitung steht es: Ein neuer Charakter und zwei neue Gebiete, einige Ausrüstungsgegenstände, Quests und Gegner, mehr hat das Add-on von Sacred 2 leider nicht zu bieten. Der neue Charakter ist der Drachenmagier, eine Mischung aus Gestaltwandler und Kampfmagier, dessen Spezialität grosse Horden von Gegnern sind.

Schnell bemerkt man wieder das Problem des Hauptspiels, auch das Add-on und sein Charakter sind komplett auf den Multiplayermodus abgestimmt, wobei sich das Spiel nur dadurch vom Singleplayermodus unterscheidet, dass online noch weitere Helden Ancaria bevölkern. Neu ist, dass man minimale Veränderungen am Aussehen des Helden vornehmen kann, also unter einigen wenigen Frisuren und Hautfarben auswählen kann.

Hacken, hacken und nochmals hacken!
Hacken, hacken und nochmals hacken! © Entwickler / Publisher

Die Gebiete unterscheiden sich nur durch ihr Aussehen und die Art und Stärke der dort wohnhaften Gegner vom Hauptspiel. Mit einem Tastendruck kann man eine weitere Neuerung auf den Bildschirm zaubern: den Kistenträger. Dieser kleine gehörnte Wicht flitzt dann zum Helden und bietet ihm die Möglichkeit, gefundene Gegenstände sofort einzulagern.

Technisch hat sich im Vergleich zum Grundspiel leider gar nichts geändert. Den Spieler erwartet die selbe schwache Grafik.

/ mih