Beijing 2008 (2008)

Beijing 2008 (2008)

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PS3-Review: Sport für Chouchpotatoes

Die Königsdisziplin
Die Königsdisziplin © Entwickler / Publisher

Das Game Beijing 08 ist das Spiel zur Sommer-Olympiade in Peking. Man kann in den vielen verschiedenen Disziplinen in die Rolle eines Top-Athleten schlüpfen. Man kann sowohl als männlicher wie auch als weibliche Sportler/in antreten und sich eine Goldmedaille holen. Selbstverständlich kann man auch die Nation auswählen, für die man an den Start gehen möchte. Wer möchte kann sein Nationalteam trainieren und unbesiegbare Athleten hervorbringen.

Für jüngere Zocker von 3 bis 12 Jahren ist Bejing 08 eine lohnende Anschaffung, zumal der Einstieg ins Spiel leicht fällt, da die einzelnen Disziplinen jeweils vorab kurz erklärt werden. Jedoch für Gamer, die Nervenkitzel und langzeitigen Spielspass suchen, ist es nicht zu empfehlen. Leute, die oft und lange spielen, sollten unbedingt die Finger von Bejing 08 lassen.

Gameplay

Leider hat sich das Gameplay als sehr einseitig und langweilig erwiesen. Bei fast allen Sportarten werden ausschliesslich die X- Taste und die O-Taste verwendet um seinen Athleten fortzubewegen. Wobei es eher ein "Hämmern" als ein kontrolliertes Drücken ist. Nach ein bis zwei Stunden hat man vom Gameplay genug gesehen und der Spielspass ist weg, da einem allmählich die Finger schmerzen.

Bullseye!
Bullseye! © Entwickler / Publisher

Einige Abwechslung im Gameplay bieten Tischtennis, Skeetschiessen oder Bogenschiessen, dabei wird auch der Analog-Stick und die R2-Taste verwendet und man braucht mehr Timing da man nicht mehr einfach "Hämmern" muss. Leider gibt es keine Änderungen gegenüber den Vorgängern von vergangenen Olympiaden, es wird immer noch gleich einseitig gespielt wie früher. Leider wurden auch keine Interaktionen mit dem SIXAXSIS-System eingebaut, was in einem solchen Spielgenre gut gepasst hätte.

Multiplayer

Offline auf geteiltem Bildschirm können bis zu vier Spieler gleichzeitig um Gold kämpfen. Online können acht Spieler gegeneinander antreten und Rekorde brechen. Die Bestmarken jedes Spielers werden in einer Tabelle festgehalten und sind für alle anderen Spieler frei ersichtlich. Leider macht dem ultimativen Spielerlebnis die schlechte Verbindung mit den Mitspielern einen Strich durch die Rechnung. Zum Beispiel rennt ein Hundertmeterläufer 5 Meter vorwärts und einen Meter zurück weil die Übertragung schlecht ist.

Technik

Der Watercube
Der Watercube © Entwickler / Publisher

Ein weiterer Negativpunkt ist die Grafik des Spiels. Es gibt wenig bis keine Details, runde Objekte haben kleine Kanten und die Farben sind zu stark. Eine Enttäuschung, wenn man sieht wozu eine Next-gen Konsole im Stande wäre. Weitere

Mängel haben die Zwischensequenzen, zum Beispiel beim Skeetschiessen lädt der Schütze nach dem letzten Schuss noch einmal nach, bevor die Rangliste eingeblendet wird. Beim Bogenschiessen sieht man wie sich die Fahnen im Wind unterschiedlich bewegen, die Anzeige der Windstärke verändert sich jedoch nie. Auch akustisch ist Bejing 08 kein Meilenstein, der Applaus tönt fast immer gleich. Es fehlen Hintergrundgeräusche wie Wind und Zuschauergespräche.

/ sth