Sim City Societies (2007)

Sim City Societies (2007)

Das Ziel des Spiels ist relativ simpel: Bau eine Stadt! Das klingt einfacher als es ist, denn letztlich kommt es darauf an, dass ihr diese Stadt nicht nur baut, sondern auch am Laufen haltet. Ihr müsst also darauf achten, dass eure zickigen Sims nicht anfangen zu heulen, oder sich wegen solchen Kleinigkeiten wie Arbeitslosigkeit, Feuersbrünsten, Kriminalität und dergleichen gleich das Höschen vollmachen. Ihr baut also Gebäude, angefangen von Mietskasernen bis zu Casinos, von Banken bis zu Konzerngebäuden. Doch statt nur hübsch auszusehen erfüllt jedes Gebäude irgendwo eine Funktion. Grundlegend verfügt ihr nämlich über mehrere Ressourcen, wie z.B. Produktivität, Wohlstand, Gläubigkeit, Authorität, etc.

Manche Gebäude erzeugen eine Ressource, andere verbrauchen sie - So erhöhen die Mietskasernen eure Produktivität, die dann wieder durch ein Sägewerk verbraucht wird, welches wiederum euer Konto füllt, damit ihr weit auf der anderen Seite des Flusses dem Establishment ein paar neue juwelenbesetzte Hochhausapartments hinstellen könnt, und so weiter. Der Zusammenhang zwischen den Gebäuden und Ressourcen ist sehr interessant und fordert euch auf klug zu planen. Das motiviert, und überhaupt ist das Spielkonzept sehr ansteckend. Wegen der mangelnden Übersicht kann es in späteren Stadien des Spiels, dann, wenn ihr eure ersten Bürokomplexe aus dem Boden gestampft habt, zu einigen Frustmomenten führen. Aber das steckt der geneigte Städteplaner locker weg. Was sehr positiv auffällt, ist, dass ihr die Stadt nach eurem eigenen Stil kreiieren könnt. Ihr könnt euch entscheiden ob ihr lieber eine beschauliche Siedlung kreativer Künstler bastelt, oder eure Sims durch eine urbane Cyberpunklandschaft jagt. Die Kombinationsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. [grf/OutNow]

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