55. Internationale Filmfestspiele Berlin 2005
Die Filmreviews
Bild dir deine Meinung - an der Berlinale mit über 343 jedoch alles andere als leicht: Die Qual der Filmwahl. Die gesammelten filmischen Eindrücke hier kurz und bündig in der Übersicht.
Einen Film wie Yes habe ich noch nie gesehen. Aus meiner Sicht, der beste Film der Berlinale 2005.
Der lustigste Film des Festivals heisst Silentium und kommt - oh Wunder - aus Österreich. Ein zynischer Krimi mit Josef Hader als zerknautschter Privatdetektiv Brenner in der Hauptrolle.
Der lustigste Film des Festivals heisst Silentium und kommt - oh Wunder - aus Österreich. Ein zynischer Krimi mit Josef Hader als zerknautschter Privatdetektiv Brenner in der Hauptrolle.
Heisses Thema, stocktrockene Vorgehensweise. Lange vor Salt'n'Pepa meinte der Wespenforscher Alfred Kinsey "Let's talk about Sex" und hat die Welt in den Fünfzigern mit seinen Erkenntnissen erschüttert.
Eigentlich wäre Justin ganz normal, ein Teenager wie jeder andere. Wär da nicht sein Problem. Nein, ins Bett macht er nicht mehr, dafür lutscht er noch immer voller Leidenschaft am Daumen...
Der ehemalige Kameramann Gu Changwei erzählt vom Alltag im China nach der Kulturrevolution. Ruhig und langsam zwar, aber trotzdem spannend.
Nicht alle interessieren sich für das Champions League Finale zwischen Galatasray und Deportivo. In Hannes Störs One Day in Europe sitzt trotzdem ganz Europa vor dem Fernseher.
Ambivalent wie sein Subjekt. Hinter den Kulissen eines Klassikers von "hinter dem Vorhang".
Ein Scheissfilm und trotzdem interessant? Sachen gibt's an der Berlinale, die gibt's gar nicht.
Von der Einführung der Artillerie bei den Samurais und einer Liebe, die nicht hätte sein sollen. Yoji Yamadas 79. Film.
Jetzt ist es offiziell: Will Smith ist der lustigste Mensch auf Erden. Das hat die Pressekonferenz gezeigt. Sein neuestes Spassvehikel ist nicht so toll. Dafür haben seine Gesellen sich mit OutNow.CH zum Interview getroffen.
Nicht mal blaue Worte kommen dem kleinen Mädchen in diesem französichen Film über die Lippen.
Ein kleiner Vorgeschmack auf die Sommerferien. Krustentiere und Homosexuelle krabbeln bzw. babbeln an der Riviera.
Interpretationen zu einem Filmtitel: "IN" "GOOD" "COMPANY"
Hotel Rwanda ist eine wahre Story über einen traurigen Moment der jüngeren Weltgeschichte. Don Cheadle verkörpert einen Hotelangestellten, der während dem Genozid in Ruanda Flüchtlingen Unterschlupf bot in seinem Hotel in der Hauptstadt Kigali.
"Wesworld" nannte Anjelica Huston an der Berlinale die kurlige Welt des Regisseurs Wes Anderson. Life Aquatic with Steve Zizou bieten den neuesten Ausflug da rein. Der Anderson-Spezi Bill Murray ist im auch wieder an Bord - im wahrsten Sinne des Wortes.
Definitiv kein Feelgood-Movie. Ein Nervenarzt sieht ein englisches Irrenhaus als Karrieresprung. Seine Frau ist anderer Meinung. Als sie jedoch Gefallen an einem der Patienten findet...
Drei Altmeister des Kinos beschlossen zusammen einen Episodenfilm zu drehen. Heraus kam eine Zugreise durch Italien, wie sie wohl täglich geschieht. Ken Loach, Ermanno Olmi und Abbas Kiarostami beobachten die Figuren dabei mit ihrer Kamera - jeder in seinem eigenen Stil.
Catherine Deneuve und Gérard Depardieu gemeinsam vor der Kamera. Das gab es schon lange nicht mehr. Seit Le dernier Métro nicht mehr.
Die Dogma-Gründerväter Lars von Trier und Thomas Vinterberg widersetzen sich zehn Jahre nach der Etablierung ihrem eigenen Regieregelwerk. Waffen darf im Film wieder gehuldigt werden. Sogar getauft werden die Pistolen und dann mit Dear Wendy angesprochen...
Ein sterbender Gallier? Hatte der denn keinen Zaubertrank? Achso. Nix mit Asterix. Hier geht's eher um was für die Delikatessen-Schiene bei SF1.
13.02.2005 / rm