Der Wixxer (2004)

Das Interview mit den Hauptdarstellern

Wixxer-Invasion in Zürich. Drei Hauptdarsteller aus dem neuesten deutschen Komödien-Coup wagten sich in die Schweiz und wurden in gemütlicher Atmosphäre von OutNow.CH in die Mangel genommen. Was die Inspektoren Very Long und Even Longer (Bastian Pastewka und Oliver Kalkofe), sowie der heimliche Star des Filmes, Butler Hatler (Christoph Maria Herbst) so zwischen Eis-essen und Hotelzimmer zu erzählen wussten, haben wir für euch notiert.

Bastian Pastewka

Bastian Pastewka

Oliver Kalkofe

Oliver Kalkofe

Christoph Maria Herbst

Christoph Maria Herbst

ON: Hallo erst mal. Wollen wir gleich loslegen?

Oliver Kalkofe [OK]: Na klar.

Bastian Pastewka [BP]: Ach, ihr filmt? Na dass macht sich ja gut. Wir alle mit dem Eis in der Hand... Na gut.

ON: Der Film war erstaunlich witzig. Gratulation.

BP: Super, endlich mal einer...

ON: Wirklich erstaunlich. Für einen deutschen Film.

Christoph Maria Herbst [CH]: Aber wir reden schon vom Wixxer, oder?

ON: Wieviel mal habt ihr ihn denn schon gesehen?

OK: Eigentlich so ganz erst einmal. Aber in Teilen sehr oft. Also den Schluss haben wir sehr häufig gesehen, weil wir eben so die Kinotouren machen und da kommt man ja erst am Ende jeweils ins Kino. Aber während der Produktion hab ich ihn schon lang und breit gesehen, als es darum ging, was nehmen wir rein oder raus. Aber echt. Im Kino, bisher erst einmal.

CH: Ich hab ihn auch erst 2-3 Mal als Torso gesehen. Aber jedes Mal seh ich neue Dinger, die mir vorher entgangen waren. Das ist so der Schuh des Manitu-Effekt. Da sieht man auch immer wieder neue Dinger im Hintergrund und so. Da mussten die Leute auch mehrfach rein und so kommt der dann auf die 12 Millionen Einspiel. Aber das ist ja beim Wixxer auch so. Da sieht man auch immer was neues.

OK: Das ist ja auch ein intellektueller Film. Den muss man sich mehrmals angucken, bis man ihn versteht...

ON: Könnt ihr eigentlich noch über die Witze im Film lachen oder hängen die euch zum Hals raus?

BP: Also bei mir ist es so. Wenn ich mich auf der Leinwand sehe, fühle ich mich unwohl und muss telefonieren.

OK: Wen rufst du da eigentlich immer an?

BP: Meine Mutter.

CH: Ist lustig. Weil ich ruf seine Mutter auch immer an.

OK: Komisch, ich auch. Das geht uns allen so. Wenn wir uns auf der Leinwand sehe, rufen wir Bastian's Mutter an.

BP: Haha... Ne, ich kann über mich selber auch mal schmunzeln, wenn ich sehe, dass es gut funktioniert, aber über die anderen natürlich sehr viel mehr. Auch bei den Szenen mit den Kollegen, find ich die jeweils immer lustiger als meine Figur.

CH: Lustig war auch, als wir in Hessen waren. Ehm, kennt ihr das hier überhaupt? Das ist ein Bundesland. In etwa so gross wie die Schweiz... *g* Da waren wir in Frankfurt in einem riesigen Multiplexkino, wo der Film auf einer 220 Quadratmeter grossen Leinwand gezeigt wurde. Vor 750 Leuten. Wir stiessen dann später dazu.

OK: Und plötzlich wachten sie alle auf...

CH: Logo, aber das ist schon fantastisch, wenn man den Film mit einer grossen Menge schauen kann, die Energie spührt und lässt sich dadurch auch anstecken, wenn die lachen und so.

OK: Ja, dann hat man auch selber Spass an der Sache, wenn man sieht, dass es auch anderen gefällt.

BP: Es gab da auch beinharte Fans, und das freut uns natürlich besonders, die den Film schon viermal gesehen haben.

OK: Und der Film lief erst vier Tage...

BP: Die konnten die Sachen schon mitsprechen. Besser als wir! Und das ist natürlich der schönste Erfolg.

ON: Seht ihr eure Fehler auf der Leinwand? Wenn ja, ärgert euch das?

OK: Ja, ich wollte sogar den Film schon wieder zurückziehen, weil ich ein paar Szenen nochmals neu spielen wollte.

BP: Es gibt ja keine groben Fehler. Grobe Fehler haben wir nicht. Die werden rausgeschnitten, neu gedreht, was auch immer. Aber diese klitze kleinen Minis... Manchmal ein Blick zuviel, eine Bewegung zu lange. Aber die fallen einem meist nur selber auf.

CH: Manchmal weiss man auch anfangs schon, wie man's dann schlussendlich spielen will. Dann macht man's aber wieder total anders und das fällt einem nachher dann auf. Und jedes Mal wenn man so was sieht, muss man halt für's nächste Mal lernen.

OK: Man selber ist immer mäckelig. Bei mir wars halt so, dass ich merkte, wenn irgendwo noch ein halber Satz kommen sollte oder noch eine Bewegung oder so. Aber Gott sei Dank merkt das der Zuschauer nicht. Aber man selber siehts die ganze Zeit. Man könnte stundenlang drüber nörgeln, was jetzt besser gewesen wäre, aber dann kommt der Zeitpunkt, wos halt einfach vorbei ist. Tja, und nun nehmen wir uns vor, diese Sachen beim nächsten Mal besser zu machen.

CH: Apropos nächstes Mal. Der Wixxer Teil 2, im Januar 2006 auch in ihrem Kino.

ON: Kommt der?

OK: Wir wissen's nicht. War nur Spass. Aber wer weiss. Es gab ja auch "neues vom Hexxer" und drum könnte es durchaus "neues vom Wixxer" geben. Das war immer irgendwie im Hinterkopf.

CH: Aber am meisten freuen wir uns auf den dritten Teil, der da heisst:

Alle drei: Trippel-Wixx

OK: Deswegen kanns gut sein, dass wir noch zwei Teile machen müssen, nur damit wir einfach den Titel realisieren können.

ON: Ihr müsst ja fast, wenn der Film weiterhin so gut läuft.

BP: Ja wir sind dankbar. Wir sind auch dankbar für die *räusper* 12 Kopien...

OK: 18!

BP: ach schon 18 Kopien in der Schweiz? Aber ehrlich, das hätten wir natürlich nie gedacht. Wir haben das Ding gemacht und wenn's geschnitten ist, hast Du halt irgendwie keinen Bezug mehr dazu. Man hofft, dass die Zuschauer darauf reagieren. Man hofft auch auf eine Kritik. Gut oder schlecht. Man redet halt auch mit Leuten, die's doof fanden. Aber man hat keinen Bezug mehr dazu. Aber man hört immer wieder wie viele Leute da schon drin waren. In der Zwischenzeit sinds glaub ich 620'000 Zuschauer in Deutschland. Und das in der ersten Woche. Also knapp hinter dem Blockbuster.

CH: Ist ja in Euro. Das musst du noch mit 2 multiplizieren hier.

BP: Stimmt und mit der Schweiz sinds ja dann nochmals 12 mehr. Das ist ja ein Hammer. Ich hab da mit echt nicht gerechnet.

CH: Wir hatten, pro Kopie gerechnet, gestern mehr Zuschauer als Troy.

ON: In der Schweiz?

CH: Nein, in Deutschland. Da hatten wir 109 pro Kopie und Troy nur knapp über 100. Troy hat natürlich im gesamten viel mehr Zuschauer gehabt, aber pro Kopie gerechnet waren wir vorne. Und das für eine deutsche Komödie. Das ist eh das schwierigste Genre, das wird dir jeder sagen. Und das ist schon ein kleines Wunder.

ON: Oli, du bist ja ein Fan der alten Edgar-Wallace-Filme. Wenn man eine Parodie über so was macht, das man gern hat, ist da nicht die Gefahr gross, dem ganzen mehr zu schaden als zu nutzen?

OK: Nein, ich finde eine Parodie soll nie den Leuten etwas böses tun. Ganz im Gegenteil. Eine Parodie geht nur dann, wenn man auch das Original wirklich kennt, respektiert, mag oder mal mochte. Und das ist hier der Fall. Ich bin heute noch ein riesiger Fan dieser alten Filme, der die auch immer noch ernst nimmt. Ich hab die als Kind ernst genommen, mich richtig gegruselt und heute denke ich, das hatte schon was, damals. Die haben das mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht und haben halt so ein richtiges Universum geschaffen. Das lag da wie auf einem Silbertablett zum parodieren. Aber dafür muss mans auch mögen.

BP: Aber das ist Kalkofe, und dass darf ich an dieser Stelle sagen, auch weil er neben mir sitzt und mir mein Hotelzimmer zahlt, absolut der lustigere Schreiber von uns.

CH: Und wer zahlt meins?

BP: Deins äh, zahlt niemand.... Kalkofe, ich und Oliver Welke, der leider nicht hier ist, haben das Drehbuch ja zusammen geschrieben. Und Kalkofe hat immer so eine Grundlustigkeit. Von ihm kommt der Grossteil der Gagstruktur und der Figuren. Dagegen war ich es immer, der gesagt hat, lass uns doch einen Edgar-Wallace-Film machen. Weil ich hatte mir, zur Recherche, die ganzen Filme vorher nochmals angeschaut. Auch weil ich ein paar noch nicht kannte. Und ich wollte überall noch was grusligeres einbauen oder was spannendes. Und da haben die anderen beiden immer gesagt "nein, wir machen eine Komödie". Da musste ich erst mal aufgeweckt werden. Aber ein paar Wallace-Zitate sind drin.

OK: Viele Wallace-Zitate sind drin! Und das gute ist auch, dass es deswegen funktioniert und nicht zu einem grossen Sketch geworden ist. Oder eine Aneinander-Reihung von Sketchen. Es ist schon so, dass wir uns Mühe gegeben haben, eine richtig funktionierende Geschichte dahinter zu stellen. Die ist jetzt natürlich, weil man sich auf die Gags konzentriert, nicht mehr da. Die ist ja auch nicht zu sehr ernst zu nehmen, aber die Geschichte an sich, stimmt soweit. Wir haben das teilweise so genau gemacht, dass wir wollten, dass jede Einzelheit logisch ist. Dann haben wirs wieder rausgeschnitten weil wir gemerkt haben, dass das keine Sau interessiert.

CH: Eine gute Parodie liegt ja dann vor, wenn man es schafft die Wahrheit bis zur Kenntlichkeit aufzublasen...

BP: Der kommt aber nicht von Dir...

CH: Von Tocholski... Und Bernd Stelter...

ON: Ihr habt im Film viele Auftritte von bekannten Gesichtern.

BP: So wie ein gewisser Günther Jauch. Den kennt aber hier keiner oder?...

ON: Wie kommt man zu diesen Namen? Rufen die an und wollen mitmachen oder werden die gecastet oder wie läuft denn das?

OK: Teils Teils. Die meisten haben wir wirklich einfach angefragt. Bei den Comedy-Kollegen wars überhaupt kein Problem, da hat jeder schnell zugesagt. Und bei den anderen mussten wir halt ein paar Mal Überzeugungsarbeit leisten, weil die dachten, ein Film mit dem Namen, na ja... Oder Günther Jauch, der gesagt hat, er macht so was grundsätzlich nicht.

CH: Da kam der Druck von seinen Kindern. Die sagten "ooch Papa, mach doch mal."

BP: Seine Frau hat auch gesagt: "Schatz, wir brauchen das Geld"

OK: "Mach mal was vernünftiges, anspruchsvolles. Nicht immer nur diese Fernsehkacke"

CH: Ja, und jetzt hat er auch was für sein Demoband.

OK: Der will ja glaub auch wechseln. Er will ja jetzt auch mal was anständiges machen.

BP: Er hat mir heute morgen eine SMS geschickt und geschrieben, dass er jetzt mehr Kino machen will...

ON: Wie lange hat's gedauert, bis der Butler genehmigt wurde?

BP: Zwei Minuten. Weil wir uns einfach verständigen mussten, was das für eine Figur ist.

OK: Da war schnell alles klar. Da hats nie das geringste Problem gegeben.

CH: Ursprünglich sollte der ja nicht mit mir besetzt werden, sondern mit jemand anderem, dessen Namen jetzt hier nichts zur Sache tut.

ON: Wieso nicht?

BP: Weil Joachim Kroll nicht konnte...

CH: Die Frage hat durchaus ihre Berechtigung. Weil gerade bei dieser Figur zuckte schon der eine oder andere ein bisschen. Ich hingegen habe nicht gezuckt. Ich habe geschlottert *g*. Und ich brauchte das Geld... Nein, die Wahrheit ist, dass das meine absolute Lieblingsfigur war, als ich das Buch las. Sie ist zwar sehr sehr klein, aber es bewahrheitet sich mal wieder der Spruch, dass es eigentlich kleine Rollen gar nicht gibt. Das ist eigentlich die dankbarste Figur. Da konnte man gar nicht viel falsch machen.

BP: Beim Drehen haben wir uns zwar immer wieder gefragt ob das wirklich am Schluss funktionieren wird, alles das was wir uns vorher so ausgedacht haben. Auch bei unserem Lars Rudolph, der den Kinski-Verschnitt spielt. Oder auch Olli Dittrich's Figur. Das waren die kleinsten Rollen und machten absolut keine Probleme.

ON: Wenn Engelke und Pastewka in einem Film spielen. Wo bleiben dann Lück, Rima und Proffitlich?

OK: Weil wir ja keinen Wochenshow-Film machen wollten. Das war uns wichtig.

ON: Hattet ihr die denn auch angefragt?

OK: Nein.

BP: Es ging echt nur darum, wer spielt welche Rolle am passendsten. Und nicht irgendeine Cross-Promo für eine TV-Sendung. Erstens gibt's die Wochenshow nicht mehr und gab sie schon damals nicht mehr. Dass Engelke und Pastewka drin sind, ist ein Zufall. Aber Anke und ich haben keine einzige Szene miteinander, obwohl das ja naheliegend wäre um ein paar Kabinettstückchen aus der Wochenshow zu zeigen.

OK: Auch dass Dittrich und Anke ihre Anfangsszene haben, wie im Fernsehen bei Blind Date war ein Zufall. Das fiel uns erst nachträglich auf.

BP: Es geht wirklich nur darum, wer spielt was am besten. Das gilt für Komödianten ebenso wie für seriöse Schauspieler wie zum Beispiel Wolfgang Völz.

CH: Ich hab zwar nicht am Buch gearbeitet, aber so wie ihr's hier beschreibt macht das natürlich total Sinn. Ich hätte es sogar schlimm gefunden, wenn sich die ganze Comedy-Szene hier einen "abgewixxt" hätte und man sich gegenseitig abgefeiert hätte.

OK: Es waren gerade genug. Es gab auch Überlegungen für zum Beispiel Sir John einen Comedian zu nehmen. Aber als Ausgleich brauchst du ernsthafte Schauspieler, die man kennt und die dem ganzen auch einen seriösen Charakter vermitteln.

CH: Und als all diese ernsthaften Schauspieler zugesagt haben, war das irgendwie auch eine Absegnung für das Drehbuch.

ON: Was ist eurer Meinung nach ein guter Kinofilm. Was habt ihr denn für Lieblingsfilme?

CH: Der Wixxer.

ON: Okay, das musst du sagen. Aber ausser dem Wixxer jetzt.

BP: Sicherlich haben wir alle Lieblingsfilme. Zum Beispiel The usual Suspects. Warum? Weil genau das passiert, was wir gerade versucht haben, anzureissen. Da geht man wegen den Figuren ins Kino. Man geht hin und will sich blenden oder überraschen lassen. Oder über etwas lachen, das mit guten Schauspielern zu tun hat.

CH: Oder wo ich merke, das man sich bei jeder Rolle etwas gedacht hat.

BP: Bei The usual Suspects geht's ja auch um ein "Whodunit", wie auch bei den Wallace-filmen

OK: Ich finds wichtig, dass man das Gefühl hat, man befindet sich in einer eigenen Welt und es stimmt. Dann werde ich auch irgendwie reingezogen.

BP: Trotzdem schlafe ich persönlich ein bei Charlie's Angels, auch wenn die Mädels schlüssig dargestellt werden. Aber da schlaf ich ein.

CH: Ja, Silikon allein hält halt nicht wach... Aber wenn es wirklich geil gespielt ist, wenn da eine Geschichte ist, die fasziniert, dann geht's. Ich komme drauf, weil ich letzthin Rotz und Wasser geheult habe. Ich bin so einer, der im Kino laufen lassen kann. The Bridges of Madison County mit Clint Eastwood und Meryl Streep hab ich letzthin wieder gesehen. Der Hammer.

BP: Das ist halt ne persönliche Geschmacksache.

CH: Jaja, und du musst bein Apocalypse now immer lachen... Schon klar.

BP: Ich kann halt einfach nichts mehr sehen, wo nur noch eine Enter-Taste gedrückt wird. Also wenn's nur noch um die Special-Effects geht.

CH: Van Helsing. Bestes Beispiel. Ich komm grad drauf, weil der auch in Prag gedreht wurde, wie Der Wixxer. Ich hab den gesehen und ich bin keiner der aus dem Kino läuft. Ich sag immer "guck den Film bis zum Ende an, der hat es verdient". Aber da hatte ich einfach Kopfschmerzen. Der ist so überladen mit Special-Effects. Ich hab überhaupt nichts gegen Effekte, im "Wixxer" haben wir auch ein paar drin.

OK: Aber wenn Du X-men oder Spider-Man anschaust, da geht's doch auch. Da hat man Charaktere, die man mag und eine Geschichte, die überzeugt. Und die anderen, wo halt nur noch Schablonen sind, Geballer und so. Und das nervt halt.

ON: Ihr seid ja dieses Jahr die direkte Konkurrenz zum neuen Bully-Film. Ist das überhaupt eine Art Konkurrenz unter euch oder sieht man das eher freundschaftlich.

OK: Nein, wir kennen uns und sind befreundet. Da gibt's für uns auch keine Konkurrenz. Wir wollten einen Film machen und fingen mit dem Projekt an, bevor Bully überhaupt mit dem Schuh des Manitu rauskam. Da hat das eine also mit dem anderen nix zu tun. Das ist halt jetzt so ein Fluch, dass man immer mit dem Film verglichen wird und alles unter 11 Millionen Zuschauer ist ein Flop. Wir sind echt so glücklich über diese Zahlen aus Deutschland und wenn wir am Ende mit einem Plus unten rauskommen, ist das hervorragend.

CH: Und Bully hat sich halt die Latte so unsagbar hoch gesteckt, dass das (T)Raumschiff Surprise erst mal so hoch rauf kommen muss.

ON: Ich hab noch ein paar Pop-ups, wo ihr mir einfach kurz und schmerzlos sagt, was euch zu denjenigen Wörtern in den Sinn kommt.
Schweiz

BP: Käse

OK: Ganz laaaaaangsam nachdenken. Wunderbare Banken. Schöne Baustellen

CH: Saubere Strassen

BP: Hohe Selbstmordrate

ON: Promotionsarbeit

BP: Nie gemacht, aber so ein Film den wir gerade gemacht haben, ist etwas ähnliches. Wir sind so aufgeregt und wollen dass uns der Film endlich zurückgegeben wird. Die sollen unten links "Eins Plus mit Sternchen" draufschreiben und das wars.

CH: Ich machte gerade eine mit einer Kollegin zusammen über eine Doktorarbeit von 1978 über die Verletzung des Penis durch Masturbation mit Staubsaugern. Klingt lustig, ist es auch, aber das ist eine authentische Doktorarbeit von 1978.

OK: Und er hat alles nachgespielt....

ON: Internet

OK: Ja, haben wir in Deutschland. Gibt es vereinzelt bei uns schon. Aber wird überschätzt. Macht tierisch Spass, wenn's mal richtig funktioniert. Aber auch Frust, wenn der PC immer wieder abstürzt. Immer nur bei mir.

ON: Anke Late Night

BP: War der erste Gast, habs begriffen, fands gut.

OK: Das wird schon. Sie muss ein bisschen mehr zu sich selber finden. Schmidt war auch Scheisse das erste halbe Jahr. Wenn man ihr die Zeit zum entwickeln gibt, wird das super.

CH: Sehr gut, aber steigerungsfähig. Sie hat mehr Sex-Appeal als Schmidt.

ON: Fussball-Europameisterschaft

OK: Interessiert mich nur halbwegs. Ich freu mich auf die Deutschland-Spiele. Treffen mit anderen Leuten, Grillen, Bier trinken.

BP: Ich bin das Alternativ-Programm zur EM, weil ich exakt zur gleichen Zeit mit Olli Dittrich auf der Bühne stehen werde.

CH: Deutschland wird Scheisse spielen und am Ende trotzdem Vize-Europameister werden.

OK: Ich glaube es wird sehr lustig, aber für uns wohl nicht lange dauern.

ON: Der Rest des Tages

BP: Wir gucken einen Kinofilm, der heisst Der Wixxer. Soll ganz okay sein.

OK: Wir gehen dahin und winken von der Bühne, machen ein paar Interviews und hoffen dass der Film in der Schweiz mit den 18 Kopien die Schallmauer durchbricht.

ON: OutNow.CH

BP: Wir sind dankbar.

OK: Find ich super.

CH: Eine der am meist angeklickten Websites in der Schweiz und bin der Meinung zurecht!

BP: Und ihr habt T-Shirts. Das haben wir nicht.

ON: Danke Jungs, hat Spass gemacht.

CH: Danke ebenfalls. Das waren ja mal wirklich intelligente Fragen und nicht immer der übliche Käse.

OK: Ja, war super. Danke.

BP: Könnt ihr dann noch unseren Eis-Abfall mitnehmen?....

Wi...tzige Typen!

Wi...tzige Typen!

Und schwupp waren die drei Spassvögel wieder weg - zum nächsten Termin ins Fernsehstudio. Tja und wir konnten dann die Glace-Abfälle noch in den Kübel schmeissen... Sie scheinen sich blendend zu verstehen, plappern frisch fröhlich durcheinander, beenden Sätze der anderen und witzeln sich gegenseitig praktisch ununterbrochen an. Selten wurde an einem Interview soviel gelacht wie mit den drei sympathischen Wixxern an diesem Freitag Abend. So macht Interviewen richtig Spass. Und jetzt aber hopp! Alle ins Kino und den Wixxer schauen. Sonst gibt's nie einen dritten Teil... :-)

Kleine Ausschnitte dieses unterhaltsamen Interviews gibts nun auch erstmals in Bild und Ton:
» Der Wixxer - Featurette

28.05.2004 / muri, pf