AVP: Alien vs. Predator (2004)
Die exklusive Vorpremiere am 22. Oktober 2004
Für Fox-Warner war die Premiere des neuesten Kapitels der Alien-Saga Anlass etwas Spezielles auf die Beine zu stellen. Wer sich letzten Freitag im Kinocenter Abaton in Zürich einfand, konnte nicht nur als einer der ersten erfahren, wer im Kampf Alien vs. Predator schlussendlich das schleimige Riechorgan vorne hatte. Im Foyer stellte Roman Güttinger einen kleinen Teil seiner Filmrequisiten-Sammlung aus. Der Thurgauer hat gemäss Spiegel Online Europas grösste Sammlung dieser Art zusammengetragen. In Zürich zu bestaunen waren zwei Facehugger, diverse Alien- und Predator-Büsten, sowie je ein lebensgrosses Modell der beiden titelgebenden Monster aus dem Science Fiction Film. Die grosse Abwesende war die Alien Queen in Originalgrösse aus James Camerons Aliens. Zu heikel für den Transport wird sie bis auf weiteres nur für Besucherinnen und Besucher von Güttingers Ausstellung in Frauenfeld zu besichtigen sein.
Für eine Schar glücklicher OutNow.CH Usern, die aus Hunderten von Einsendungen im Alien vs. Predator-Wettbewerb auserwählt wurden, gab es an diesem Abend aber noch ein weiteres exklusives Highlight. Nur wenige Schweizer sind stolzer Besitzer eines Academy Awards. Die Chance einen davon persönlich zu treffen, ist deshalb verschwindend klein, aber kein Ding der Unmöglichkeit. H.R. Giger, der Churer Künstler, der seit Jahren in Zürich lebt, wurde 1980 für seinen Beitrag zu Ridley Scotts Alien mit einem der begehrtesten Preise der Filmwelt ausgezeichnet. Auch wenn er Ende der 70er Jahre durch das viele Sprechen über seine Kreatur eine "Alien interrogation allergy" entwickelte und seine Ideen in Hollywood nicht immer zu seiner vollsten Zufriedenheit umgesetzt wurden, hat er mit dem Alter zu einer gelasseneren Haltung im Umgang mit seiner bekanntesten Schöpfung gefunden. Er erklärte sich deshalb bereit, für ein Meet and Greet mit Fans.
Insgesamt sechzehn Leute konnten von der Grosszügigkeit profitieren. Geduldig signierte Giger Polaroid um Polaroid und war sich auch nicht zu Schade seine Unterschrift auf die mitgebrachten Poster, Bücher, DVDs ja sogar einen Töffhelm zu setzen. Besonderes Interesse zeigte er an einem seiner Dune-Bilder, das einer der Gewinner zu Hause hängen hat. Giger war hocherfreut, überraschend über den Verbleib eines seiner Werke zu erfahren. Nicht minder glücklich waren die OutNow.CH-User. Durch den Grossandrang im V.I.P. Bereich mussten sie sich in Geduld üben. Aber gibt es eine bessere Einstimmung auf ein Wiedersehen mit einem Filmmonster auf der Leinwand nach sieben Jahren als ein Treffen mit dem Kopf, in dem das Alien seinen Ursprung hatte? Eines war an diesem Abend klar. In der Gunst des Publikums liegt das Alien klar vorne. Da konnte auch der leibhaftige Predator, der auch durchs Foyer stampfte, nichts ändern. Wer aber im Film obsiegen wird, kann man ab dem 4. November in den Schweizer Kinos mitverfolgen.




