Infos zu Changing Lanes (2002)
Spurwechsel
Doyle Gipson (Samuel L. Jackson) ist Vater von zwei Söhnen der ein wenig mit dem Alkohol, dem Sorgerecht für seine Kinder und seiner Frau zu kämpfen hat. Er ist auf dem Weg zu einem Gerichtsterim bezüglich Sorgerecht der Kinder und versucht unterwegs seine Gedanken noch ein wenig zu ordnen, um all die wichtigen Argumente, welche er sich gemerkt hat nicht zu vergessen.
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Film-Infos
Deutscher Titel: Spurwechsel
Französischer Titel: Dérapages incontrôlés
Drehort: USA 2002
Genres: Drama, Thriller
Laufzeit: 99 Minuten
Kinostart: 07.11.2002
Verleih: Universal Pictures Schweiz
Regie: Roger Michell
Drehbuch: Chap Taylor, Michael Tolkin
Musik: David Arnold
Darsteller: Ben Affleck, Samuel L. Jackson, Kim Staunton, Toni Collette, Sydney Pollack, Tina Sloan, Richard Jenkins, Akil Walker, Cole Hawkins, Ileen Getz, Jennifer Dundas, Matt Malloy, Amanda Peet, Myra Lucretia Taylor, Bruce Altman, Joe Grifasi, Lisa LeGuillou, Angela Goethals, Kevin Sussman
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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12 Kommentare
Zitat First It Giveth (2007-06-09 14:42:08)
tatsächlich ist es doch ein open end! denn: Spoiler zum Lesen Text markieren
es ist halt schlicht eine geschichte über zwei männer, die sich zuerst fertig machen und plötzlich merken: hey, das kann's definitiv nicht sein! ein film, bei dem es primär um motive geht. |
Dieser Film verarscht einem einfach nur: Er macht vom Beginn an eine hysterisch-überhitzte Stimmung, um so künstlich die Spannung in die Höhe zu drücken. Der Plot ist sowieso dünn, der Film hat nur eine Handlung, dann wird sie durch unglaubwürdige Zufallsereignisse aufgepeppelt. Und dann folgt das unsägliche Ende: Spoiler zum Lesen Text markieren
Und das erzielt 78% bei Rottentomatoes - ich frag mich manchmal wirklich, wofür gewisse Filmkritiker bezahlt werden. Ben Affleck bestätigt hier nur wieder einmal, dass er schauspielerisch zu den überbezahltesten Wesen Hollywoods gehört. [Editiert von First It Giveth am 2007-06-09 14:48:48] |
Und wieder keine Glanzleistung von Affleck... Der Film selber ist für's TV ok, das wäre auch das Medium |
spannende ausgangslage, mir hat der nervenkrieg gefallen, das fand ich realistischer als wenn sie mit waffengewalt vorgegangen wären. leider flacht die sache aber ab, zudem kommen die persönlichen hintergründe nur sehr schemenhaft und oberflächlich rüber. der schluss überzeugt ebenfalls nicht. als fernsehkost ok. |
Nun, der Film hat wenig mit den Realitäten zu tun, ebensowenig wie ein Swimming Pool. Vielmehr zeigt er, in einem bewundernswerten Darstellerkostüm, wie etwa unsere Gesellschaft funktioniert. Pisst du mir ans Bein, so geb ich's dir in anderem Masse zurück. Dann denkt man wieder, ach, ist doch Blödsinn, ich sollte mich mit dem Kerl versöhnen - usw., usw. Geht uns doch allen so. Bei der Arbeit, in der Freizeit, überall. Ich hätte mich vielmehr genervt, wenn Michell hier eine Actionkanülle hätte ablaufen lassen, gut dass er sich beschränkt. Das Tempo ist gut und die Atmosphäre ist sehr low key. Nein, ich finde der Film ist unterschätzt (und sicher auch kein Meisterwerk). |









Der Film war in Ordnung, abe wie sj schon sagt nicht gerade super realistisch. Teilweise war die Story so unwahrscheinlich und schnell , das nicht jeder mit kam. Man war wirklich nicht richtig in der Geschichte drin.
In meinen Augen ein schwacher Film. Das Ganze ist so an den Haaren herbei gezogen, dass gar keine Atmosphäre aufkommen kann.
Schade, hätte man viel mehr draus machen können.
Also ich war schwer entäuscht von dem Film. Ben Affleck , der bekennende Toupetträger, hat mich in diesem Film fast zu tode gelangweilt.
Und dabei hatte ich so grosse Lust diesen Film zu sehen. Die Vorschau war schon toll gemacht. Man bekam Lust auf mehr. Doch leider (wie so oft) wurde das beste in der Vorschau schon gezeigt.
Die Ausgangslage war spannend. Ein Film mit Samuel L. Jackson, der vielleicht gewisse Parallelen zu "Falling Down" haben könnte. Durchdrehen. Einander fertig machen. Das Duell Mann gegen Mann. Jeder will den anderen mit neuen Bösheiten überbieten. Klingt spannend und interessant? Ist es aber (meiner Meinung nach) überhaupt nicht. Die Story verläuft in 2 Bahnen. Auf der einen Seite der Anwalt, der windig, schlüpfrig und geldgeil ist. (Am Anfang wenigstens..) Auf der anderen Seite der "Normalo", dem nichts geschenkt wird, der private Probleme hat und dem einfach nichts so richtig gelingen wird. Das Aufeinanderprallen dieser beiden Typen ist aber schlussendlich nichts als warme Luft. Klar, da wird mit teilweise mit "gemeinen" Mitteln gekämpft. Die Story bleibt aber alles in allem recht harmlos und spannungsarm. Schauspielerisch hat mir einzig Samuel L. Jackson gefallen, der hier allerdings auch nur durchschnittlich spielt. Ben Affleck kam überhaupt nicht rüber und der Rest der Filmcrew ist halt einfach Beiwerk. Vielleicht könnte man Toni Collette noch nennen, aber auch sie bleibt sehr blass. Fazit: Ein (zu) langer Film, der (zu) wenig Spannung verbreitet und die Zuschauer langsam, aber solide in den Schlaf dämmern lässt. Eine echte Enttäuschung!
Diese permanent aggressive Grundstimmung war dann schon gar nicht nach meinem Geschmack. Nervös und gleichzeitig gereizt wälzte ich mein Hinterteil im Kinosessel und hoffte auf ein baldiges Filmende.
Wahrsch. liegt es - wie pj schreibt - am fehlenden Storypepp. Es dreht sich immer um das gleiche Topic. Man befindet sich in unmittelbarer Nähe, doch mit dem Egoismus stets im Weg, finden die Begegnungen auf zwischenmenschlich unterstem Niveau statt. Besser wär's gewesen, die zwei hätten sich beim ersten Zusammenstoss beidseitig die Kugel gegeben.
Affleck ist ein Langweiler. Jackson fährt nochmals mit seiner John Grisham Filmrolle auf.
Da ziehe ich ein Nickerchen vor...