Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Open Season
Open Season oder: The Bear's corrupted by Buck! Die Animationsfilmwelle schwappt weiter. Die Nächsten, die ein Stück von diesem profitablen Kuchen abhaben wollen, sind die Herrschaften von Sony. Und wie wenn man es nicht schon genug gesehen hätte (Over the Hedge, The Wild oder das letztjährige Madagascar), werden auch in Open Season Tiere in die Wildnis geschickt, wo sie sich mit dem neuen Umfeld anfreunden müssen und sich dann der (menschlichen) Bedrohung stellen. Es scheint, als würde den Filmemachern nichts anderes mehr in den Sinn kommen. Open Season ist ein Buddy-Movie, wie wir es aus so vielen Filmen her kennen. Zwei grundsätzlich unterschiedliche Charaktere finden zusammen, streiten sich, raufen sich und mögen sich innerlich doch schon vom ersten Augenblick an. Nur zusammen sind sie stark, doch bis sie das herausgefunden haben, vergeht eine grosse Zeitspanne des Films. Die Figuren sind recht roh gezeichnet und verhalten sich, der Unterhaltung zuliebe, recht cartoonish. Das tut dem Film gut und rettet die Action nach den lahmeren und ruhigen Szenen immer wieder aus der Sackgasse. Für die stimmliche Unterstützung wurde wieder tief in die Castingbox gegriffen. Martin Lawrence (einer der Bad Boys und als dicke Frau in Big Mommas House unterwegs) kasperlt für einmal nicht so wild durch die Gegend, obwohl er es hier hätte tun dürfen. Sein Partner, Ashton Kutcher, hingegen ist zum ersten Mal so richtig glatt und erinnert natürlich an die "nervigen" Quasselstrippen aus Konkurrenzfilmen wie Ice Age oder Shrek. Genau deshalb ist seine Figur definitiv die Unterhaltsamere der beiden Hauptviecher. Ebenfalls witzig sind die Sidekicks. Hier stechen zwei Arten hervor. Die schottischen Eichhörnchen (leider nur mit wenigen Auftritten) und die niedlichen Häschen, die für so ziemlich jede Handlung zweckentfremdet werden. Sie erinnern an die grünen Männchen aus Toy Story und bergen die Gefahr, dass man jetzt den eigenen Rammler auch mal ans Fenster knallt oder sich das Gesicht damit abwischt. Fazit: Open Season ist ein lustiger Film, der eine allzubekannte Geschichte erzählt und ein bisschen Zeit braucht, um so richtig in Schwung zu kommen. Die finale Action zwischen Mensch und Tier ist jedoch klasse und unterhält prächtig. Die ruhigeren Szenen treten leider zuviel auf die Bremse, von dem sich der Film fast nicht erholen kann. Für Unterhaltung ist aber gesorgt und ein zweiter Teil wird wohl kaum lange auf sich warten lassen. |
ok ok, jeder hier weiss das ich n komischen Sinn für Humor habe und solche Filme wie Scary Movie für mich Lustig sind... auch den Hype über die Animationsfilme hab ich mitgemacht und war von Madagaskar & Ab durch die Hecke begeistert... Tierisch Wild dagegen fand für mich den Humor einer Gemischten Aufschnittplatte... also ging ich voller Freude in den Film Jagtfieber... oh oh... wo fange ich an? Der Film deckte so ziemlich jedes Klischee das ich gewohnt bin: Musik muss in US-Filmen IMMER sein, in jedem Wird getanzt, so auch hier Humor... oh oh... das war der erste Film nach Borat wo ich im Kino sass und mich fragte: was mach ich hier??? Humor war (bis auf das Ende) kaum bis garnicht vorhanden. Das sowas Kindern vorgesetzt wird ist ne Schande Wenn ich die Wahl hätte: Ab durch die Hecke auf DVD oder ins Kino eingeladen werden nach Jagtfieber... ich würds mir Zuhause bequem machen |
Zitat Victorymon (2006-11-15 12:55:25)
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cattleya
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ich glaube, wir leiden alle ein wenig an einer computeranimations-overdose. nach dem für mich unsäglichen cars hatte ich hier wenig erwartungen und wurde weder sonderlich überrascht, noch enttäuscht. open season hat ein paar sehr gute szenen (die fressorgie im lebensmittel-laden) und viele kleine "witzige" einfälle, die manchmal untergehen (die hasen, eichhörnchen). die gestaltung der tiere gefiel mir sehr gut. hätte man mehr an der story gebastelt, hätt es durchaus ein "wurf" werden können. jetzt reicht's nur für ein durchschnittlich |
Der Film ist nicht perfekt. Aber ich lache mich krank wenn die kleinen süssen Tiere die Autos der Jäger in die Luft jagen oder der Hirsch Elliot mal eben so am kacken is und wir dabei zusehen können. Eindeutig nicht nur was für kleine Kinder. Schade, dass die Szene in der Elliot aus dem See trinkt und erst später sieht wie anderes Tier reinpinkelt, rausgeflogen ist. Da hätte ich wahrscheinlich nen Lachkrampf bekommen. |

