National Treasure: The Book of Secrets (2007)
Das Vermächtnis des geheimen Buches
Interview mit Justin Bartha

Justin Bartha
Er war der Sidekick von Nicholas Cage, stand mit Ben Affleck schon vor der Kamera und hatte mit Matthew McConaughey Spass beim Filmdreh. National Treasure: The Book Of Secrets, Gigli und Failure to Launch sind seine bekanntesten Filme und darum hat OutNow.CH auch nicht gezögert, als die Anfrage für ein Interview mit Justin Bartha reingeschneit kam. Wie er über seine Schauspielerkollegen denkt, was ein „Riley Poole Spin-Off“ bringen würde und was der Mann gegen unsere Banken hat, erzählt er uns im folgenden Interview.
OutNow.CH (ON): Kannst du uns sagen, wie du es ins Filmbusiness geschafft hast?
Justin Bartha (JB): Nun, ich habe eine Schauspielschule besucht, habe sehr hart gelernt und trainiert und mich für eine Rolle in Gigli beworben, die ich dann auch bekommen habe. Da war eigentlich nichts speziell Interessantes dabei.
ON: Weisst du noch, an welchem Zeitpunkt klar war, dass National Treasure fortgesetzt werden sollte? Am Tag als die guten Resultate vom Box-Office bekannt wurden?
JB: Nein, du weisst das nie definitiv, bis du anfängst, den Film zu drehen. Also müsste die Antwort auf die Frage „am ersten Tag des zweiten Films“ heissen. Es gibt immer viel Gerede und die Leute planen so viele Sachen gleichzeitig. Du weisst nie definitiv, ob der Film, für den du unterschrieben hast, auch wirklich gedreht wird.
ON: Denkst du, wir kriegen noch eine Fortsetzung von National Treasure: The Book of Secrets zu sehen?
JB: Ich bin sicher die Leute sind fleissig am studieren, wie die Geschichte weiter gehen könnte. Sie werden aber sicher keinen Film ohne Nicholas Cage oder den Regisseur John Turteltaub machen. Aber da ist sicher was am laufen.
ON: Würden die den Film denn ohne dich machen?
JB: Ja, klar.
ON: Wäre jetzt nicht die Gelegenheit für ein “Riley Poole"-Spin-Off?
JB: *Ehm*, das wäre sicher nicht erfolgreich (*lacht*))
ON: Deine Figur des “Riley Poole" ist im Film der lustige Sidekick von Nicholas Cage. Wie ist eure Beziehung, wenn die Kameras ausgeschalten sind?
JB: Dann ist er mein Sidekick. Nein, ehrlich. Er ist ein Supertyp, ein toller Schauspieler und ein sehr intelligenter Mann. Wir kommen sehr gut miteinander aus und es ist sehr angenehm mit ihm zu arbeiten und ihn am Set zu haben.
ON: In National Treasure: The Book of Secrets spielst du nicht nur neben Nicholas Cage, sondern auch neben Helen Mirren und Ed Harris. Wie sind die am Set? Normale Leute oder agieren sie wie die Superstars, die sie eigentlich sind?
JB: Nun, sie sind gemein und angsteinflössend. Die reden nicht miteinander und kommen und gehen wann sie wollen. Die sind nichts im Vergleich zu Nicholas Cage... Nein, natürlich nicht! Sie sind sehr erfolgreich, weil sie so tolle Schauspieler und gleichzeitig wundervoll normal sind. Jeder möchte mit ihnen vor der Kamera stehen, weil sie so nett und liebenswert sind. Es war ein sehr schönes Gefühl, mit ihnen zu drehen.
ON: Im Film findest du das geheime Buch des Präsidenten. Glaubst du, ein solches Buch existiert auch in der Wirklichkeit?
JB: Ich glaube nicht, dass es ein Buch ist. Aber ein Ordner oder ein File, das könnte schon sein. Es gibt ja schliesslich so viele Geheimnisse auf der Welt, die müssen irgendwo abgelegt werden.
ON: Wir haben in der Schweiz keine Geheimnisse.
JB: Nicht? Und was ist mit euren Banken? Die sind voller Geheimnisse. Die ganze Welt bringt die Geheimnisse zu euch und ihr legt sie in einen Tresor. Also erzähl mir nicht, ihr habt keine Geheimnisse bei euch.
ON: Dann wäre als ein mögliches Thema eines dritten Teils von National Treasure die Schweizer Banken? Was meinst du?
JB: Genau. “National Treasure: The Secret of the Swiss Banks". Warum nicht? (*lacht*)
ON: Im Film konntet ihr viel reisen. Was war denn der schönste Drehort?
JB: Da würde ich South Dakota nennen. Mount Rushmore, der Frieden, die Ruhe, die tolle Aussicht und schöne Landschaft. Das war schon toll.
ON: Wenn du wählen könntest, wo würdest du für einen dritten Teil von National Treasure am liebsten hinreisen und den Film drehen?
JB: Wo wohnst du?
ON: In der Schweiz.
JB: Ich würde definitiv in die Schweiz wollen. Um das Geheimnis eurer Banken zu lüften.
ON: Du hast auch eine Rolle in Gigli gespielt. Wenn du zurückschaust: war das eine gute Idee, bei diesem „Bennifer“-Film dabei zu sein?
JB: Absolut. Ich mag den Film. Es war meine erste grosse Arbeit als Schauspieler und aus irgendwelchen Gründen mag niemand diesen Film. Ich persönlich finde ihn wundervoll und habe sehr gute Erinnerungen an Gigli.
ON: Was planst du in der Zukunft? Hast du Projekte, über die du schon etwas sagen kannst?
JB: Ich möchte ein Sequel zu Gigli machen.
ON: Komm schon. Ehrlich jetzt. Wartest du auf einen weiteren National Treasure-Film?
JB: Nein, auf einen weiteren Teil warte ich nicht. Da gibt es ja auch keine Pläne, von denen ich wüsste. Aber, wie ich schon sagte, ich glaube die sind da schon grossartig am rumschreiben und ich könnte mir vorstellen, dass da noch was kommt. Wir werden sehen.
ON: Zum Schluss zu den Pop-Up-Questions: Schatzsuche
JB: Gigli
ON: Nicholas Cage
JB: Toller Schauspieler
ON: Academy Awards
JB: Nicholas Cage
ON: Die Stadt aus Gold
JB: Die Stadt aus Silber
ON: Fortsetzungen
JB: Geld
ON: Jon Voight
JB: Legende
ON: Jerry Bruckheimer
JB: *Ehm*, Gross
ON: Schweiz
JB: Du
ON: Bester Film aller Zeiten
JB: Gigli
ON: OutNow.CH
JB: Telefoninterview




