Grounding - Die Letzten Tage der Swissair (2006)
Die Interviews
Die Angst vor der superprovisorischen Verfügung war allgegenwärtig. Was wäre passiert, wenn die Kinoauswertung von Grounding im letzten Moment verhindert worden wäre? Die Macher sicherten sich ab, indem sie den Film so vielen Leuten wie möglich aufs Mal zeigten. Gleich drei Vorpremieren in Basel, Bern und Zürich an einem Sonntag sollten die Brisanz entschärfen. Eingeladen: die SI-Society und die politische Elite des Landes. Mit fast 2000 Premierengästen insgesamt wäre ein juristisches Verhindern des Filmes aufgrund der dargestellten Ereignisse schwierig durchzusetzen - das war zumindest die Intention des Produzenten PC Fueter.
Natürlich waren auch die im Film prominent dargestellten Personen aus dem richtigen Leben eingeladen. Von denen hat sich aber nur der oberste Finanzbeamte des Bundes Peter Siegenthaler in Bern blicken lassen. UBS-Boss Marcel Ospel liess zumindest verlauten, dass er sich den Film privat ansehen werden. Auf Seiten der Filmcrew war hingegen eine ganze Reihe von Involvierten vor und hinter der Kamera in allen drei Städten dabei. Zwischen den drei Premieren wurde die Schauspieler und Techniker im altehrwürdigen Roten Pfeil hin- und hergefahren. Auch den Medien war der Zugang in den hinteren Abteilen des Zuges erlaubt: OutNow.CH gehörte so erstmals auch zu einer Schar "embedded journalists". Hier sind unsere Interviews.
Michael Steiner
Regie
Sauter & Fueter
Drehbuch
Peter-Chr. Fueter
Produktion
Hanspeter Müller
"Mario Corti"
Pasquale Aleardi
"Peter Landolt"






