Fast-Food Firmen haut’s in die Pfanne

Den Fastfood-Riesen gehts, einer neuen Doku sei Dank, erneut an den Kragen.

En Guete?

En Guete?

Was (ver)braucht es für einen Hamburger? Nein es ist nicht nur haufenweise Fett, vergammelter Salat und ein kaum identifizierbares Stück Fleisch. Es sind ausserdem viele Jugendliche und illegale Einwanderer. die in den Restaurants verheizt werden und unter schlechtesten Bedingungen ihr Wasser und Brot verdienen. Ein düsteres Bild, das von der neusten Romanverfilmung Fast Food Nation gezeichnet wird, die am diesjährigen Cannes Film Festival seine Premiere hatte. Der Film basiert auf dem Roman von Eric Schlosser indem es um eine fiktive Fastfood Kette Namens "Mickeys" geht.

Die Fastfood Industrie wurde bereits 2004 durch den Dokumentarfilm Super Size Me heftig unter Druck gesetzt. Regisseur Morgan Spurlock erlitt darin starke gesundheitliche Schäden als er sich einer 30-Tägigen Fastfood-"Diät" aussetzte. Die Kompanien befürchten etwas ähnliches nach der Premiere von Fast Food Nation und bereiten bereits eine passende Antwort vor. Nachdem Super Size Me umfassende Umstellungen im Menüangebot der Fast-Food-Läden hervorrufte und auch dafür sorgte, dass das die gleichnamige Menügrösse abgeschafft wurde, werden die Schnell-Verdrück-Plätze wohl noch weiter an ihrem Image feilen müssen. Die scharfen Anschuldigungen über die Unterdrückung der Arbeiter und das niedrig halten der Löhne ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und hilft den Firmen in keinster Weise.

Den beteiligten Schauspieler, welche die Rolle der mexikanischen Immigranten übernommen haben, die in den Schlachthäusern arbeiten, haben die Dreharbeiten teilweise recht auf den Magen geschlagen. Einige haben sogar das Essen der Burger ganz aufgegeben. Die Rechnung von Eric Schlosser scheint aufzugehen, denn letzte Woche hat Wal-Mart und auch Pepsi angekündigt, ihre Produktpalette entsprechend anzupassen. Jetzt müssen nur noch die Konsumenten auf den Film reagieren und auch die Botschaft verstehen die der Film übermitteln will:

"It should encourage people to think about where they eat. By refusing to go to the fast-food chains, you're sending a message that animals shouldn't be treated that way, and workers shouldn't be treated that way."

Quelle: Guardian

22.05.2006 10:56 / db

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7 Ausschnitte aus Fast Food Nation online

Gibt einen kurzen Einblick in Diskussionen über den Sinn und Unsinn der ganzen Industrie und wie letztendlich die Burger gemacht werden.

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