Schweizer Film ab sofort EU-tauglich

Es ist kein Scherz. Ab heute, dem ersten April, darf die Schweiz sowohl mitreden als auch mitprofitieren bei den EU-Filmförderprogrammen - sie ist nämlich erstmals seit der gescheiterten EWR-Abstimmung von 1992 wieder Teil von Media. Aussenministerin Micheline Calmy-Rey nahm das entsprechende Papier, von der EU ratifiziert, schon am 27. Februar in Empfang. Ab heute tritt es in Kraft
Zwei Programme gehören zum Abkommen. Media Plus fördert Entwicklung, Vertrieb und Vermarktung audiovisueller Produktionen und Media Fortbildung verbessert die berufliche Weiterbildung der Fachkreise im audiovisuellen Sektor.
Die Schweiz wird sich mit jährlichen 4,2 Millionen Euro am Media-Programm beteiligen. Im vergangenen Jahr hatte das Förderungsprogramm rund 100 Millionen Euro in das audiovisuelle Schaffen der EU-Länder investiert.
Laut Rachel Schmid, Geschäftsführerin des Media Desk Suisse, entstehen so neben der bestehenden Schweizer Filmförderung durch das Bundesamt für Kultur (BAK) weitere Filmförderungsmöglichkeiten. Das BAK fördere nach wie vor den Schweizer Film. Media unterstützte insbesondere die Entstehung und später die Verbreitung von Schweizer Filmen in der EU. So wachsen die Auswertungschancen des Schweizer Films in Europa. Natürlich fördere die Media-Förderung umgekehrt auch den Europäischen Film in der Schweiz, sagte Schmid.
Quelle: mediadesk.ch
Links zum Thema:
Das Media Desk in der Schweiz
Die offizielle Site zum Media-Programm
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