What the Zell?

Gut Ding will Weile haben
Auch OutNow.CH war froh als im Mai bekannt wurde, dass Renée Zellweger doch noch einen abbekam. Wenn auch nur einen Hillbilly wie Kenny Chesny, der mit Hits wie <i>She Thinks My Tractor’s Sexy</i> berühmt wurde und seinen Cowboy-Hut nie abzulegen scheint. Auch nicht am Strand der Jungferninseln, wie das offizielle Hochzeitsfoto bewies. Das Paar hatte sich nur kurz zuvor an einer Tsunami-Benefiz Veanstaltung kennen gelernt, wo Chesney auf der Gitarre schrammelte und Zellweger Telefonate entgegen nahm.
Nach nur 129 Tagen fand das junge Glück nun aber schon ein jähes Ende. Scheidungsanwälte und Netizens spekulieren nun wild über die möglichen Gründe. Denn wie auf vielen offziellen Dokumenten in Amerika kann man auch beim Einreichen einer Scheidung fröhlich ankreuzen, warum und wieso. Bei den Chesnys war es "Betrug". Hätten die beiden in Nevada geheiratet, hätte auch ein einfaches "zu besoffen" gereicht (Siehe Britney Spears). In Kalifornien läuft der Hase aber anders.
Fälle von "Betrug" bei Eheschliessungen umfassen viele Sachverhalte. Heimliche Bigamie, wenn die Zweitfrau verschwiegen wird. Inzest, wenn keiner merkt, dass es sich um Cousin und Cousine handelt. Eine Geisteskrankheit, wenn sich einer als Kaiser von China ausgiebt, aber eigentlich im Aargau wohnt. Oder eine allfällige Impotenz.
Zellweger musste deshalb reagieren, und liess verlauten, dass man doch wegen dem Wort bitte nicht auf die Charaktereigenschaften ihres noch Ehemanns schliesse solle. Zu spät wie es scheint. Chesney wird mittlerweile als warmer Bruder verunglimpft oder ein Kontrollfreak, der ausflippt, wenn man ihm Sushi oder franzosische Küche serviert, statt richtiges amerikanisches Essen.
Wahrscheinlich schieden sich die Geister aber ob des Nachwuchs. Wenn der Ehemann vor der Hochzeit Kinder will, dann aber doch nichts in dieser Richtung unternimmt, soll einem Staranwalt aus Hollywood zufolge der häufigste Scheidungsgrund sein, wobei Betrug geltend gemacht wird.
Was wohl Bridget Jones dazu in ihr Tagebuch schreiben würde?
Quelle: The Times
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