"Action!" für die Digitalkino-Standards

Die einflussreichsten Studios Hollywoods - Disney, Fox, MGM, Paramount, Sony Pictures Entertainment, Universal, and Warner Bros. Studios - haben sich auf technische Standards geeignet, die es Kinos erleichtern sollen, digital produzierte Filme zu projezieren. Ein Konsortium namens Digital Cinema Initiatives (DCI), welches 2002 gegründet wurde, hat am Mittwoch einen entsprechenden Bericht verabschiedet.Star Wars-Regisseur George Lucas würdigte die Einigung der Hollywood-Studios als "gewaltigen Schritt nach vorn". Das digitale Kino "wird auf der ganzen Welt die Art und Weise, wie Filme gemacht, gesehen und erlebt werden, revolutionieren", erklärte er. <i>Lucas</i> ist seit Jahren ein Vorreiter der Digitaltechnik.

In der Tat wird hiermit zum ersten Mal seit der DVD wieder einmal eine gemeinsame Norm vorangetrieben, und ein teurer Formatkrieg vermieden. Insider aus der Industrie, welche sich um die Technik, die hinter dem "digital cinema" steckt, kümmern, sagen nun aber, dass sich für sie wenig ändern wird. Schon seit Ende 2003 sei die eigentliche Arbeit der DCI beendet gewesen und Hauptaugenmerk galt den Sicherheitsmechanismen gegen die Internetpiraterie. So erstaunt es nicht, dass es bei mehr als der Hälfte der Festlegungen des fast 180 Seiten langen Katalogs, dem die Studios nun zustimmten, um die Verhinderung von Raubkopien geht.

In den USA gibt es bereits 80 Kinosäle, die für digitales Kino gerüstet sind. In der Schweiz ist die neueste Entwicklung des Sehvergnügens in den Zürcher Kinos Metropol und Abaton zu bewundern. Je nach dem ob eine digitale Kopie des Film zur Verfügung steht.

Quelle: Digital Cinema Initiatives

30.07.2005 14:42 / rm

Links zum Thema:

» Variety/Forbes beleuchtet die wirtschaftlichen Auswirkungen
» Digitales Kino in der Schweiz


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