Marvel gründet eigenes Studio!

Viele viele bunte Smarties!
Sie haben genug! Genug davon, dass die diversen Filmunternehmen mit ihren Lizenzen Millionen und Milliarden verdienen, während sie selber nur einen klitzekleinen Prozentsatz der Einnahmen einstreichen können. Der Comicverlag "Marvel" macht ernst: Er gründet ein eigenes Filmstudio!
Die Vermarktung und den Vertrieb übernehmen die Paramount Pictures und Marvel muss jetzt beweisen, dass sie ihre eigenen Comics ebenso gut in Szene setzen können, wie das die grossen Filmstudios in Hollywood bisher geschafft haben. Am Beispiel von Spiderman 2 wurde präsentiert, dass Marvel von den 784 Millionen Dollar, die der Film weltweit eingespielt hat, "nur" 5% erhalten hat. Bei den DVD-Einnahmen sogar nur 1%. Dafür hat Marvel bei den Merchandise-Artikeln mit rund 75% der Einnahmen ein recht gutes Geschäft gemacht. Aber wenn man den Film eigenständig vertrieben hätte... *Händereib*
Der Verlag macht heute einen Grossteil seiner Gewinne durch die Vergabe der Lizenzen seiner Superhelden an die verschiedenen Filmstudios, Games und Spielzeug. Dass das dem Unternehmen nicht genug ist, beweist der oben beschriebene Vorgang der Gründung eines eigenen Studios.
Das neue Studio wird mit einem immensen Kredit finanziert und als Sicherheit sollen Filmrechte von 10 der Marvelhelden (unter anderem Captain America) garantieren. Und eben genau diesen Superhelden will das Studio als erstes angehen. Danach sollen Abenteuer von "Nick Fury" und vor allem den "Avengers" folgen. Letztere seien ähnlich den x-men anzusiedeln.
Das dumme an der Sache ist nur, dass die bekanntesten Charaktere, wie Spiderman, Hulk oder auch The Fantastic Four bereits vertraglich über andere Studios laufen. Und obwohl das Universum von Superhelden bei Marvel fast unendlich ist, wird man sich fragen dürfen, ob diese eher unbekannten Helden, die man noch nicht verscherbelt hat, dann auch an der Kinokasse für gute Einnahmen sorgen werden.
Quelle: E! Online
Links zum Thema:
Kommentar schreiben
Du musst dich einloggen oder registrieren um einen Kommentar zu schreiben.
6 Kommentare
UGG boots günstig UGG boots günstig clarisonic mia clarisonic mia beats by dre beats by dre Beats By Dre Beats By Dr Dre Headphones Cheap Louis Vuitton bags |
Herzlichen Willkommen bei unserer |
Ich mein, wenn richtige Fans an die Sache herangehen und verfilmen, kommt auch was dabei heraus, Siehe "Herr der Ringe". Oder "Batman". (Ich mein den allerersten.) Aber wenn die Filme nur als Pflichtübung heruntergekurbelt werden, damit der eigene Name bei einem potentiellen Blockbuster auftaucht, ja, dann können sie mir gestohlen bleiben. [Editiert von 'EricDraven' am 09 Mai 2005 12:19:28] |
Wieviele Superheldenfilme wollt ihr noch? Ich habe ehrlich gesagt vorerst mal genug. Klar freu ich mich auf Superman, Batman und X3. Aber auf Verfilmungen von "Nick Fury" und "Avengers" kann ich getrost verzichten. Schon auf die "Fantastic Four" bin ich nicht richtig scharf und Electra konnte mir sogar komplett gestohlen bleiben. Ich glaube das Genre ist durch gute Filme (Spider-Man und X-Men) wiederbelebt worden, doch jetzt wird das Ganze von schlechten, und zu vielen, Filmen (Catwoman) wieder herunter gerissen, schade. Was denkt ihr? Wieviele solche Filme braucht die Welt? |
Die Leute haben vielleicht Probleme...Meine Fresse...Ist doch nicht normal sowas. Stan Lee muss ja nun wirklich nicht unter einer Brücke übernachten. 10% aller Gewinne seit 1998. Nicht ganz knäcke sag ich da... |

Stan Lee einigt sich mit Verlag auf Abfindung.
Stan Lee, der Erfinder von Comicfiguren wie Spider-Man, X-Men und Daredevil, hat einen Millionen-Streit mit Comic-Buchverlag Marvel Enterprises beigelegt. Wie der Internetdienst E!Online am Donnerstag berichtete, konnten sich der 82-jährige Autor und das Unternehmen aussergerichtlich auf eine Entschädigung in Millionenhöhe einigen. Die genaue Summe wurde aber nicht bekannt gegeben.
Lee hatte im November 2002 bei einem Bezirksgericht in New York eine Schadenersatzklage eingereicht. Darin warf er dem Verlag vor, ihn um Millionengewinne durch Kino- Hits wie "Spider-Man" betrogen zu haben.
Im Januar hatte sich ein Richter auf Lees Seite geschlagen und ihm zehn Prozent der Filmprofite seit 1998 zugesprochen. Marvel war gegen dieses Urteil zunächst in Berufung gegangen. Am Donnerstag teilte der Verlag mit, dass sämtliche Streitigkeiten mit Lee nun beigelegt worden seien.