Mehr Stutz für Jackson

Betrogen: Peter Jackson
Der Meister der Ringe Peter Jackson verklagt New Line Cinema. Das Hollywood Studio soll ihm einen Teil des Profits des ersten Teiles der "Herr der Ringe"-Trilogy vorenthalten haben. Ein Gericht in Los Angeles wird sich um den Schadensfall kümmern müssen. Konkret geht es um eine fehlerhafte Umsatzberechnung, eingeschlossen sind dabei auch Zahlen, die aus den DVD-Verkäufen resultieren. Auch soll New Line bei der Vergabe von Lizenzen für Videogames und Merchandising Partnerfirmen mit nicht marktkonformen Preisen begünstigt haben.
Der daraus resultierende Verlust für Jackson ist nicht genauer defniert. Doch es braucht keine Schweizer Finanzgenies um zu spekulieren, dass es um Millionenbeträge geht. Der Herr der Ringe - Die Gefährten ist momentan in der Liste der lukrativsten Filme der USA mit 317 Mio Dollar auf Platz 16. Weltweit hat er 556 Mio Dollar eingespielt. Alleine im Jahr 2002 haben "Die Gefährten" im US-Heimvideomarkt 257 Mio Dollar eingespielt. Merchandising vom T-Shirt bis zum Plastik-Spielzeug wird noch ein paar 10 Millionen Dollar in die Kassen gespühlt haben.
Nicht dass es Jackson nötig hätte. Für sein Update von King Kong hat der Neuseeländer 20 Mio Dollar eingesackt. Für die gesamte Trilogie der Ringe waren es noch 10 Mio plus 5 Prozent Gewinnbeteiligung für jeden einzelnen Teil.
Quelle: AP
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