Kampf der Blondinen bei den Parfüms

Diesen Herbst kämpfen gleich zwei Hollywood-Blondinen auf den Plakatwänden der Parfümerien dieser Welt um die Gunst der holden Hälse. Der schon seit 1923 betörende Klassiker unter den Damendüften, Coco Chanels Nummer 5, lockt bald mit Nicole Kidman. Die Angaben zur Gage der Australierin, die sie für einen Auftritt im dazugehörenden Werbespot des Moulin Rouge-Regisseurs Baz Luhrmann kassiert haben soll, reichen von 3 bis 6 Millionen Euro. Aber auch Christian Dior liess sich nicht lumpen und rückt zeitgleich die Südafrikanerin Charlize Theron ins Zentrum einer millionenschweren Werbekampagne für seinen Duft "J'adore".

In Sachen Publizität steht es aber seit dieser Woche 1:0 für Chanel Nummer fünf, von der seinerzeit sogar die Monroe behauptete, dass sie im Bett stets nur einen Hauch davon trage. Weit über 2000 geladene Gäste, hunderte Fotografen und allein über zwanzig Leibwächter für Kidman liessen den eigentlichen Grund für den Aufmarsch in Paris, die Chanel-Frühjahrskollektion, fast vergessen. Schliesslich musste Karl Lagerfeld, der deutsche Designer der französischen Kultmarke, persönlich ans Mikrofon treten und die Fotografen bitten, den Laufsteg zu räumen. Wenn auch das Defilé - übrigens von auch nicht ganz unbekannten Damen wie Linda Evangelista, Naomi Campbell und Eva Herzigova - dadurch mit erheblicher Verspätung begann, so war Kidman mit Blick auf das Presse-Echo wohl ihr Geld wert.

In Sachen Coolness hat aber eine dritter Duftertüftler die Nase vorn. Lancôme werben schon seit längerem mit Uma Thurman und deren toughe Note macht sich seit Kill Bill sicher bestens im Leben der Frau von heute.

10.10.2004 15:35 / rm

Links zum Thema:

» Warum Uma?


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2 Kommentare

Heute Donnerstag ist der Film von Baz Luhrmann im Werbeblock vor der Hauptausgabe der Tagesschau zu sehen. Sowohl auf SF1 als auch auf SF2.

Bunte hat die Bilder dazu.