Piraten entern US-Kinos
Riesiges Einspielergebnis und trotzdem nicht vollends zufrieden? Der vierte Teil der "Pirates of the Caribbean"-Reihe spielt die Konkurrenz in Grund und Boden. Und trotzdem hätte man da mehr erwartet.

An die Spitze geschleift?
Es war nicht anders zu erwarten, und trotzdem sind die Verantwortlichen von Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides vom Einspiel des ersten Wochenendes nicht ganz zufrieden. Zwar hat der Spass mit Johnny Depp und Penélope Cruz satte 90,1 Millionen Dollar eingespielt, aber im Vergleich zu den anderen drei bekannten Teilen liegt man da etwas unter den Erwartungen. Zum Beispiel konnte man für Pirates of the Caribbean: At World's End am ersten Wochenende knapp 140 Millionen Dollar einstreichen.
Die zwei Filme, die neben Captain Jack Sparrow auf dem Podest stehen, sind Bridesmaids und Thor. Ersterer schlägt sich wacker an den Kassen und steht schon bei knapp 60 Millionen Dollar. Die Comicverfilmung von Marvel schwächelt hingegen, ist aber schon fast beim Budget von 150 Millionen Dollar angekommen. Rio und Fast Five performen weiterhin solide, aber diese Filme mussten, den Piraten sei dank, Abstriche an den Kassen machen. Da schafft es sogar Midnight in Paris, der neue Film von Woody Allen (der nur in sechs Kinos gezeigt wird) den Sprung in die Charts. Als Alternative zu Sparrow und Blackbeard wahrscheinlich...
Interessant wird's nächste Woche. Können die Piraten nochmals obenaus schwingen, oder wird The Hangover 2 oben stehen? Und was macht Kung Fu Panda 2? Oder wie schlägt sich das soeben in Cannes als bester Film ausgezeichnete Drama The Tree of Life mit Brad Pitt? Könnte noch interessant werden.
Quelle: Boxofficemojo
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