And the Oscar went to...
Die lange Oscar-Nacht ist vorbei, die Gewinner stehen fest und das Feiern kann beginnen...

And the Winner is The King's Speech!
Mit Spannung wurde sie erwartet, die grosse Oscar-Nacht, lange hat man sich gefragt, wer die meisten Goldmänner abstauben würde. Die Zeit der Spekulationen ist vorbei. Zum 83. Mal wurden die Oscars im Kodak Theatre in Hollywood verliehen, und jetzt kann dies endlich aufgelöst werden: The King's Speech wurde dabei zum besten Film des letzten Jahres gekürt.
Der bei Fans sehr beliebte Inception holte vier Oscars. Leider waren es, ausser demjenigen für die Kamera, alles Preise in Nebenkategorien. Gleichoft durften die Macher von The King's Speech auf die Bühne, wobei hier die wichtigen Preise "Darsteller", "Regie", "Drehbuch" und natürlich "Film" dabei waren. Wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer: Der hiess dieses Jahr True Grit. Das Coen-Werk konnte sich bei zehn Nominationen gar keinen Preis sichern. Beste Hauptdarstellerin wurde Natalie Portman, bester Hauptdarsteller Colin Firth.
Die Show war dieses Jahr sehr verjüngt. Dies lag nicht nur an dem Moderations-Duo Anne Hathaway und James Franco, sondern auch vielen Witzen, die eher auf jüngeres Publikum ausgelegt waren. Für Aufregung sorgte nur kurz Melissa Leo, der bei ihrer Dankesrede das "F-Wort" herausrutschte, und der Macher von Inside Job, welcher sich über die Börsenheinis empörte.
Alle diesjährigen Gewinner:
Best motion picture of the year
The King's Speech
Performance by an actor in a leading role
Colin Firth in The King's Speech
Performance by an actress in a leading role
Natalie Portman in Black Swan
Achievement in directing
The King's Speech, Tom Hooper
Performance by an actor in a supporting role
Christian Bale in The Fighter
Performance by an actress in a supporting role
Melissa Leo in The Fighter
Best animated feature film of the year
Toy Story 3
Art Direction
Alice in Wonderland
Achievement in Cinematography
Inception
Achievement in costume design
Alice in Wonderland
Best Documentary Feature
Inside Job
Best documentary short subject
Strangers No More
Achievement in film editing
The Social Network
Best foreign language film of the year
In a Better World, Denmark
Achievement in makeup
The Wolfman
Achievement in music written for motion pictures (Original score)
The Social Network, Trent Reznor and Atticus Ross
Achievement in music written for motion pictures (Original song)
We Belong Together from Toy Story 3
Best animated short film
The Lost Thing
Best live action short film
God of Love
Achievement in sound editing
Inception
Achievement in sound mixing
Inception
Achievement in visual effects
Inception
Adapted screenplay
The Social Network
Original screenplay
The King's Speech
Quelle: OutNow.CH
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18 Kommentare
ähm... sandra bullock als moderatorin? nein danke, dann lieber einen kühlschrank auf der bühne. ich fand anne hathaway hat ihre sache gut gemacht. ohne sie wär es ja noch steifer geworden. |
Zitat jon (2011-02-28 11:26:32)
Ja, das ist leider so... |
Also die Moderation war dieses Jahr ja MISERABEL. James Franco ging ja noch, aber Anne Hathaway war eher peinlich. Nächstes mal bitte eine Frau die auch witzig ist… Sandra Bullock beispielsweise! Achja und zum Thema Regie: Natürlich hat Fincher den Preis mehr verdient, keine Frage. Aber es ist nunmal beinahe logisch, dass der als bester Film ausgezeichnete Film auch den Regie-Oscar holt. Ich behaupte gar, viele die abstimmen machen zwischen den Kategorien gar keinen Unterschied. [Editiert von jon am 2011-02-28 11:38:16] |
Zitat muri (2011-02-28 10:47:22)
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Zitat muri (2011-02-28 10:47:22)
Find ich auch, wären beides sehr würdige Gewinner gewesen. Vielleicht beim nächsten Projekt. |

Ich find die Monologe jeweils am Anfang der Show viel interessanter und lustiger als die dann folgende Preisübergabe.
Hab diejenige von 2011 noch nicht gesehen, werde das aber nachholen und hoffe, dass Franco/Hathaway ebenso lustig und unterhaltend sind, wie Baldwin/Martin oder Hugh Jackman. Auch wenn ich da so meine Zweifel habe...
Leider gabs keinen Oscar für Simon Otto... Irgendwie schade, auch wenn ich natürlich mit Toy Story 3 als bestem Animationsfilm mehr als nur gut leben kann...
Wieso regt man sich über die Oscar-Verleihung überhaupt auf? Ist doch alles gezinkt. Man kann mir doch nicht erzählen, dass die lieben Auditoren, die die Stimme abgeben, nicht noch per "Excüsie" noch einige tolel Geschenke bekommen.
Underdogs gewinnen, Action/Comedy gewinnen nicht...Und Schauspieler, die zum ersten Mal nominiert werden, gewinnen eigentlich nie (ausser man spielte den Underdog). Dafür beim zweiten oder dritten Mal (ausser man viel irgendwo mal negativ auf). Und dort kommt es dann überhaupt nicht mehr auf die Rolle an...Er/Sie muss jetzt einfach ein Männchen haben.
Sich über die Oscarverleihung aufregen ist für mich auf dem gleichen Level wie sich über die IMDB-Top250-Filme aufregen.
Naja Natalie Portman hat ihren Oscar erhalten, von dem her ist das Ziel erreicht. Allerdings hat Inception imo zu wenig Goldmännchen erhalten, aber ein stotternder König passt wohl eher zu den Oscars als actiongeladene Träumereien mit Substanz...
Highlights: Mila Kunis und Justin Timberlake beim Präsentieren. Sanda Bullocks One-Woman-Show. Melissa Leos Dankesrede. Hathaway im Zwirbelkleidli. Die supercuten Jennifer Lawrence und Hailee Steinfeld als eye candy
Ansonsten war das eine unausgegorene Show mit viel zu vielen infantilen Scherzen und Anbiederungen an die Urzeiten des Films. Ein sehr stranger und auch sehr langweiliger Mix. Eine der übleren Zeremonien der letzten Jahre. Es braucht wieder Comedians als Hosts. Kaum stand Billy Crystal auf der Bühne, war's lustig.
... und scheinbar hat die Academy etwas gegen die Coens. Vielleicht wurde das Bestechungsgeld dieses Jahr an eine falsche Adresse geschickt
Ansonsten gewohnt klassisch, leider. Way to go, Trent.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass in zehn, zwanzig Jahren die Entscheidung Tom Hooper (und vielleicht auch den Film an sich) zu prämieren als eine der "unverständlichen" Academy-Entscheidungen gesehen wird.
Die starke Seite des Films waren seine Darsteller und seine Production Values. Die Inszenierung fand ich steif und eher auf dem Niveau eines BBC-Episodendramas. The Damned United war beispielsweise viel virtuoser inszeniert.
sagt wer? so ein quatsch...
Ach ja: Selbst wenn man The King's Speech liebt, muss man zugeben, dass Regie nicht die starke Seite des Films war.
Aber wie Steven Spielberg richtig gesagt hat: Oscars (und vor allem Best Picture) nicht zu gewinnen, ändert nichts an der Genialität eines Films.
Er war übrigens nominiert dafür. Für Regie war er nicht nominiert.
wenn etwas gestohlen wurde, dann Nolan's nomination für Inception's
drehbuchregieGute Ergebnisse mit einem gigantischen Schönheitsfehler: Beste Regie. David Fincher wurde hier bestohlen, ganz einfach. Bester Film für The King's Speech von mir aus (wobei ich doch irgendwie auf The Social Network hoffte, einerseits wegen dem Wahlsystem, andererseits wegen dem Verlauf des Abends), aber Beste Regie? Nein.
Zudem: The King's Speech ist den technischen Awards nicht würdig, daür Film und Regie? Hä?
Trotzdem ein Hoch auf Inception, Toy Story 3 (inkl. Randy Newman) Trent Reznor und Atticus Ross, Aaron Sorkin, Kirk Baxter und Angus Wall, Colin Firth und Natalie Portman.
[Editiert von El Chupanebrey am 2011-02-28 06:00:58]
im vergleich zu den Golden Globes eine geradezu unspektakuläre, ausgeglichene show. schade konnte Inception sich nur in den nebenkategorien durchschlagen - umso schöner aber dafür der e-e-e-erfolg von The King's Speech!
die gewinner scheinen dieses jahr besonders einfach vorauszusehen gewesen zu sein: zwei members haben je 19, zehn members je 18 gewinner richtig getippt!