Das NIFFF hat begonnen
Ganz still und leise wurde gestern Abend die 10. Ausgabe des NIFFF eröffnet.

"Sie loset sie emal!"
Ist es bei Festivals üblich, dass die roten Teppiche ausgerollt werden und sich die Fotografen um die besten Plätze prügeln, ist das NIFFF dies bezüglich die Ausnahme. Im Vergleich wenige, dafür umso begeistertere Zuschauer pilgerten in den Saal Théâtre du Passage 1, um sich die Eröffnungsansprache von NIFFF-Präsident Pierre Yves-Jeanneret anzuhören. Damit begann das kleine Festival, das bereits seinen 10. Geburtstag feiert.
In seiner Rede wagte er einen Ausblick auf das Programm und stellte die Jury nochmals mit ihren bekanntesten Werken vor. Auch eine erneute Ankündigung des Ehrengastes Sogo Ishii liess er sich nicht nehmen. Leider trat niemand der genannten Personen (u.a. Nancy Allen und Ueli Steiger) persönlich auf, weshalb es ein recht unspektakulärer Anlass blieb.
Während den acht Tagen, an welchen das NIFFF nun stattfindet, werden 118 Filmvorführungen angeboten, die aus 19 verschiedenen Ländern kommen. Der erste dieser Filme war das irische Drama Ondine, den die OutNow-Truppe mit gemischten Gefühlen aufnahm. Bis zur Preisverleihung am 11.Juli wird der eine oder andere Film noch von den knallharten Kritikern begutachtet und reviewt. Alle Reviews findet ihr in unserem Festival-Special. Ein persönlicher Besuch am Festival ist auch dieses Jahr wieder zu empfehlen. Denn obwohl das Festival dieses Jahr länger dauert und in mehr Kinos durchgeführt wird als noch letztes Jahr, bleibt der Grundsatz "Klein, aber fein" nach wie vor bestehen.
Quelle: OutNow.CH
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