Neues von Akira
Albert Hughes soll die Realverfilmung des Manga-Meisterwerks übernehmen.

Ob das gut geht?
Wenn man sich etwas für die östliche Zeichnungskunst interessiert, dann hat man schon mal was von Akira gehört. Das sechsbändige Manga von Katsuhiro Otomo gilt als eines der besten seiner Art. Eine Verfilmung in Trickfilmform gab es im Jahre 1988. Der Film geniesst heute Kultstatus, und seinen Einfluss kann man bis heute sehen, beispielsweise im Musikvideo von Kanye West zu Stronger. Nun sind in den letzten Jahren immer wieder Stimmen aufgekommen, dass man die Geschichte auch in Realfilmform erzählen könnte. Der Name Leonardo DiCaprio fiel dabei öfters. Dieser sprang nach langem Hickhack ab, und das Projekt wurde wieder auf Eis gelegt.
Doch jetzt tut sich wieder was: Produzent Andrew Lazar ist immer noch gewillt, die Geschichte auf die Leinwand zu bringen. Einen Regisseur und einen Drehbuchautor hat er nun gefunden: Regie soll Albert Hughes führen, und für die Schreibarbeit wurde Albert Torres angeheuert. Hughes inszenierte zusammen mit seinem Bruder Allen Filme wie From Hell, Dead Presidents und auch den diesjährigen The Book of Eli. Drehbuchautor Torres hat bisher nur mit einem gewissen Henry Poole is here von sich reden gemacht - einen Film, den wohl die wenigsten gesehen haben, obwohl Luke Wilson die Hauptrolle innehatte. Diese beiden sollen nun das Projekt vorantreiben.
Was wahrscheinlich einen grossen Teil der Fangemeinschaft schockieren wird, ist die Meldung, dass man gewillt ist, einen PG13-Film daraus zu machen - das heisst, dass der Film wohl nicht so brutal wird wie die Verfilmung von 1988. Der Grund dafür ist das liebe Geld. Der letzte grosse Film, welchen man mit einem R-Rating ins Kino brachte, hiess Watchmen, war ebenso eigenwillig wie Akira und spielte nur mit Müh und Not seine Kosten wieder ein. Löblich ist wenigstens, dass sie das sechsbändige Werk in zwei Filme packen und nicht nur in einen. Ob der Film was taugt, wird die Zukunft zeigen.
Quelle: slashfilm.com
Links zum Thema:
Die Akira-Trickfilmverfilmung bei OutNow.CH
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1 Kommentar
Ich liebe Henry Poole, wunderschöner und zu Herzen gehender Film. Auf jeden Fall versteht der Autor sein Handwerk. ich hoffe nru er ist ebenso ein besessener Anime Fan, weil das braucht es bei einer solchen Verfilmung. Ein fähiger Autor der weiss wo man kürzen muss aber trotzdem einen direkten Draht zur Vorlage hat. Aber PG-13?? Auweia. Nicht dass Akira allein von der Gewalt lebt, aber Matrix (böse Zungen würden behaupten dreiste Akira Kopie ^^) kam auch nicht um ein R rating drum rum. Das liegt einfach an der Veranlagung des Genres. Watchmen scheiterte imho auch nicht am R rating sondern an einigen gravieren filmischen Mängeln (man kann ein Alan Morre Comic nicht 1:1 verfilmen, zumindest nicht wenn man einen FILM und keine toten Bilder machen will). |
