And the Oscar went to...

Die lange Oscar-Nacht ist vorbei, die Gewinner stehen fest und das Feiern kann beginnen...

And the Winner is The Hurt Locker!

And the Winner is The Hurt Locker!

Mit Spannung wurde sie erwartet, die grosse Oscar-Nacht, lange hat man sich gefragt, wer die meisten Goldmänner abstauben werde: Kann James Cameron ein weiteres Mal "Ich bin der König der Welt!" schreien, oder wird er etwa durch ein Irak-Drama oder ominöse Bastarde in die Schranken verwiesen? Die Zeit der Spekulationen ist vorbei. Zum 82. Mal wurden die Oscars im Kodak Theater in Hollywood verliehen, und jetzt kann dies endlich aufgelöst werden:

Die Show begann um 1 Uhr am Morgen mitteleuropäischer Zeit mit einem roten Teppich, der uns Schweizer vor Neid erblassen liess, und nachdem Sandra Bullock Gummibärchen erhalten und die Inglourious Basterds-Familie von der Party vom Vortag erzählt hatte, wurde die Verleihung feierlich eröffnet. Moderiert wurde die Show zum ersten Mal von Alec Baldwin sowie zum dritten Mal von Steve Martin, und beide zeigten sich von ihrer besten Seite. Nach ihrer bitterbösen Eröffnungsrede über tickende Geschenke, Regisseure, die man nur mit 3D-Brillen erkennen kann und Personen, die sehr viele Oscars NICHT erhalten hatten, ging die Verleihung schliesslich los.

Der grosse Gewinner des Abends wurde dann auch das bereits mehrfach ausgezeichnete Kriegsdrama The Hurt Locker, das insgesamt von seinen neun Nominationen sechs Oscars einheimste und somit Avatar mit seinen drei Oscars weit hinter sich liess. Neben dem "Besten Film" ist dabei besonders der "Beste Regie"-Oscar hervorzuheben, der mit Kathryn Bigelow nämlich zum ersten Mal an eine Frau vergeben wurde. Damit schliesst OutNow.CH die Berichterstattung zur Oscar-Verleihung für dieses Jahr ab. Weitere Kommentare und detaillierte Berichterstattung zur Show finden sich in unserem Oscar-Blog.

Die Ergebnisse der Favoriten
6 Oscars: The Hurt Locker
3 Oscars: Avatar
2 Oscars: Precious, Up und Crazy Heart


Alle diesjährigen Gewinner:

Bester Film
The Hurt Locker

Beste Regie
Kathryn Bigelow - The Hurt Locker

Bester Hauptdarsteller
Jeff Bridges - Crazy Heart

Beste Hauptdarstellerin
Sandra Bullock - The Blind Side

Beste Nebendarstellerin
Mo'Nique - Precious: Based on the Novel "Push" by Sapphire

Bester Nebendarsteller
Christoph Waltz - Inglourious Basterds

Bestes Originaldrehbuch
Mark Boal - The Hurt Locker

Bestes adaptiertes Drehbuch
Geoffrey Fletcher - Precious: Based on the Novel "Push" by Sapphire

Bester animierter Spielfilm
Up

Bester animierter Kurzfilm
Logorama

Bester Kurzfilm
The New Tendants

Bester Dokumentarfilm
The Cove

Bester Dokumentations-Kurzfilm
Music by Prudence - Roger Ross Williams, Elinor Burkett

Beste Filmmusik
Up - Michael Giacchino

Bester Song
"The Weary Kind (Theme from Crazy Heart)" - Crazy Heart - Ryan Bingham, T Bone Burnett

Beste Kamera
Avatar - Mauro Fiore

Bester fremdsprachiger Film
El Secreto de sus Ojos - Argentina

Bester Schnitt
The Hurt Locker - Bob Murawski, Chris Innis

Bester Ton
The Hurt Locker - Paul N.J. Ottosson, Ray Beckett

Bester Tonschnitt
The Hurt Locker - Paul N.J. Ottosson

Bestes Szenenbild
Avatar

Beste visuelle Effekte
Avatar

Bestes Makeup
Star Trek - Barney Burman, Mindy Hall, Joel Harlow

Beste Kostüme
The Young Victoria - Sandy Powell

Quelle: oscars.org

08.03.2010 05:00 / db

Links zum Thema:

» Der Oscar - Blog
» Das Goldmänner-Toto


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63 Kommentare

Zitat leoba (2010-03-10 20:12:41)

Na ja, No Country mit dem Nobelpreis für Literatur zu vergleichen ist doch wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen.

Findest du? Der gleiche Autor hat 2005 den Pulitzerpreis bekommen. ;)

Zitat gargamel (2010-03-11 09:17:04)

das gilt aber auch umgekehrt: nur weil du den film nicht magst, heisst das noch lange nicht, dass er nicht gut ist...

Wo genau hab ich denn das behauptet?

das gilt aber auch umgekehrt: nur weil du den film nicht magst, heisst das noch lange nicht, dass er nicht gut ist...

Zitat euros (2010-03-10 20:27:58)

So in der Art "Leute fresst Scheisse, Milliarden von Fliegen können nicht irren"?

Ach, Quatsch. So elitäres Gelabern nervt mich echt - man kann den Film durchaus nicht mögen, ohne dass man gleich ein ungebildetes Würstchen sein muss, das sich nur Popcornfilme ohne jeglichen Tiefgang reinzieht. Nur weil zig Kritiker finden, der Film sei gut, heisst das noch lange nicht, dass ich das auch finden muss. Ich muss mir meine Intelligenz nicht künstlich bestätigen, indem ich immer dem "gehobenen" Konsens zustimme.

Zitat pps (2010-03-10 20:16:01)

Ich finds immer leicht peinlich, wenn man gleich an der Intelligenz einer Person zweifelt, nur weil diese einen hochgelobten Film nicht gut findet. Ich fand jetzt No Country For Old Men auch eher langweilig, und ich kenne jede Menge Leute, die dasselbe dachten. Interessen und Geschmäcker unterscheiden sich jetzt einfach mal.


So in der Art "Leute fresst Scheisse, Milliarden von Fliegen können nicht irren"?

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