Star Trek 2, die Autoren über das Sequel
An einem umfassenden Q&A gaben die Autoren Auskünfte über ihre Arbeit an Star Trek

Der kriegt einen härteren Gegner
Die Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman sind im Moment eines der populärsten Autorenteams, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sie dementsprechend für Awards nominiert wurden. An einem Screening für die WGA Awards (Writers Guild of America) gab es zudem ein umfassendes Q&A, bei dem die Autoren über ihre Arbeit an Star Trek sowie ihre Zukunftspläne für die Saga Auskunft gaben. Hier eine Zusammenfassung:
Als sie mit der Arbeit an Star Trek begannen, waren sie sich besonders ihrer Verantwortung bewusst. Denn da sie selber Fans der Saga waren, konnten sie es entsprechend nachvollziehen, was ein solcher darüber denkt, wenn ein Aussenstehender plötzlich die Geschichte auf seine völlig eigene Art und Weise weitererzählt. Deshalb suchten sie auch den Kontakt zu den Fans und beobachteten genau deren Reaktionen zu gewissen Informationsschnipseln. Schliesslich fanden sie nach viel Denkarbeit eine Möglichkeit, wie sie ihre ganzen Änderungen verantworten konnten: Sie nahmen Leonard Nimoy alias Spock als Repräsentant der alten Garde, die rund um William Shatner das All erkundet hatte, und so wurde das Abenteuer der neuen Crew eine eigenständige Reise, welche durch den Original-Spock ermöglicht wurde und an der er jetzt daran teilhaben kann (selten so eine elegante Erklärung für ein Remake gelesen...).
Zum Kuss zwischen Spock und Uhura boten sie eine ähnliche Erklärung. Nachdem William Shatner und Nichelle Nichols in der Classic-Serie den ersten Kuss zwischen Schwarz und Weiss in einem Film hatten, wollten sie jetzt diesen zu einem Kuss zwischen zwei Rassen steigern. Da Spock eben erst seine Mutter verloren hatte, konnte er sie auf diese Weise noch am Leben erhalten.
Zum kommenden Sequel gaben sie auch erstaunlich viel Auskunft, vor allem darüber, in welche Richtung es gehen wird. Nachdem es in Star Trek wirklich nur darum ging, die Crew auf die Brücke der Enterprise zu hieven - weshalb auch die eigentliche Mission sowie der Bad Guy eher sekundär waren - wollen sie jetzt die Ansprüche auf ein neues Level heben. Allerdings sind sie immer noch am diskutieren, ob sie mit der Handlung gleich nach den Events von Star Trek ansetzen wollen oder erst einige Zeit später. Jedenfalls wollen sie in Star Trek 2 einen Gegenspieler bieten, der die neu geformte Familie wirklich herausfordern und die einzelnen Mitglieder auch auf eine harte Probe stellen kann (einer der Gründe, warum Star Trek II: The Wrath of Khan so gut funktioniert hat). Deshalb ist der Druck jetzt auch bedeutend gestiegen, denn nach dem spektakulären, aber ansonsten inhaltsmässig eher dünnen Einlauf der Stars muss jetzt der Match losgehen, ansonsten wird es die neue Crew schwer haben.
Quelle: trekmovie.com
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