Budgetkürzungen beim Schweizer Filmpreis
OK-Wechsel kurz vor der Verleihung des wichtigsten Schweizer Filmpreises in Solothurn.

Die SonntagsZeitung berichtet gestern von Organisationsproblemen bei der Verleihung des Schweizer Filmpreises. Die von Nicolas Bideau, Chef Sektion Film im Bundesamt für Kultur (BAK) mit der Neukonzeptionierung des Schweizer Filmpreis beauftragte Zürcher Agentur Creative Assets hat nach Abschluss der Konzept- und Planungsphase das Mandat für dessen Umsetzung zurückgegeben. Ab sofort kümmert sich Swiss Films - Boss Micha Schiwow und sein Team wieder alleine um die Organisation des Anlasses, wie das auch in den letzten Jahren der Fall war.
Streitpunkt scheint unter anderem das Budget sowie nicht überwindbare Meinungsverschiedenheiten über die Organisation und Umsetzung zu sein. Aus den angekündigten 500'000 Franken sind nach Kürzung durch die Trägerschaft nur 350'000 geworden. Schiwow gibt Creative Assets die Schuld an den Problemen. Die Firma verfüge nicht über das nötige Wissen, das es für eine solche Veranstaltung braucht, teilte er dem Sonntagsblatt mit. Einen Vorwurf den Manuel Nappo, Agenturchef von Creative Assets, entschieden zurückweist.
Nun ist man leicht unter Zeitruck. Schon am 24. Januar 2007 soll die Sause an den Solothurner Filmtagen über die Bühne gehen. Dass, wie die SonntagsZeitung schreibt, nun sogar der Ort der Veranstaltung nicht mehr sicher ist, stimmt hingegen nicht. Organisatorisches wie der Ort und das Catering sind in die Wege geleitet und werden auch unter neuer Führung termingerecht von statten gehen können, meint Manuel Nappo.
Quelle: SonntagsZeitung
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3 Kommentare
typisch! schweizer egomanentum hat den schweizer film schon immer umgeben. |
Statt "peinlich" zu schreiben, würden mich eher die genauen Hintergründe interessieren. Wer "aus der Szene" kann da Infos geben? |
peinlich |
